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Polarkreis 18 Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Polarkreis 18

Fotos

Abbildung von Polarkreis 18

Biografie

„Ich werde euch einen Zyklus schauerlicher Lieder vorsingen. Ich bin begierig zu sehen, was ihr dazu sagt. Sie haben mich mehr angegriffen, als dies bei anderen der Fall war. Mir gefallen diese Lieder mehr als alle, und sie werden euch auch noch gefallen.“
Franz Schubert „Winterreise“
Polarkreis 18 können – musikalisch gesehen - vom Winter nicht genug kriegen. Vor zwei Jahren wirbelten die sechs… Lesen Sie mehr im Polarkreis 18-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (26. November 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vertigo Berlin (Universal)
  • ASIN: B00475E03C
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.029 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Frei
2. Unendliche Sinfonie
3. All That I Love
4. All That I Love
5. Deine Liebe
6. Evergreen
7. Letting Go
8. Small Space Between
9. Sleep Rocket
10. Dark and Grey
11. Elegie

Produktbeschreibungen

motor.de

Über Polarkreis 18 kann man sich streiten. Seit jeher. Mit dem neuen Album wird es aber auch schwer für die hartnäckigsten Fans und Freunde des Sextetts.

Das neue Werk der Band lehnt sich an Franz Schuberts Winterreise an und sei laut eigenen Aussagen ihre bisher reifeste Schöpfung (motor.de Interview). Der winterliche Leitfaden der Band, an dem sämtliche Songs aufgehängt werden, ist unverkennbar. Liebevolle Klavierklänge, weihnachtlich-verschneite Dezemberstimmung. Wenige gehauchte Worte, bei denen sich die Nackenhaare bersten. Hin und wieder eine Stimme aus der Ferne, die sehnsüchtig um Wärme bangt. Und neben all dem die ansteckende Energie der Band - die sich vor allem in der Vorab-Single "Unendliche Sinfonie" zeigt. All das - leider eher seltene Wimpernschläge der neuen Platte.

Die Band wanderte seit ihrem Erstling vom exzentrischen Postrock über großartige Popentwürfe zu Elektropop zum Mitklatschen. Das euphorische Schlagzeug vermisst man schon seit der letzten Platte, verschlungen von den so genannten großen Emotionen. Das einst einzigartig Bizarre an dieser Band wird verwischt von ungemütlichen 90er Chartbeats. Schwer kann man sich den Frontmann hier noch wie gewohnt ballerinenhaft leicht und flink tänzelnd vorstellen. Außerdem: Klang Felix Räubers Stimme bereits auf "The Colour of Snow" hin und wieder gequält, war es doch unglaublich treffend, hemmungslos und faszinierend. Auf "Frei" und vor allem dem gleichnamigen Song überschreitet das Goldkehlchen jedoch die ohrenbetäubende Grenze zum Schreihals. Irritiert ist man auch vom exzessiven Changieren zwischen der deutschen und englischen Sprache, hinter der eigentlich eine gute Idee steckt. Aber was unter anderem dem Stück "Allein, Allein" die richtige Würze verlieh, muss nicht überall als Patentrezept gelten. Eine versalzene Suppe.

Versucht man die Kompositionen jenseits des eigenen Geschmackskonservatismus und den Bezug auf die Vorgängerplatten zu beurteilen, wird es nicht minder schwierig, negative Kritik außen vor zu lassen. Natürlich, noch immer existiert jede Menge Potential für großes Songschreibertum, noch immer ist Felix Räubers Stimme unverkennbar, zugleich lieblich und dramatisch. An dieser Stelle sollte lobend erwähnt werden, wie variabel sich der Sänger auf "Frei" zeigt: Nicht nur die bekannten Tenorklänge, auch ein den meisten unbekanntes Gesicht seiner Gesänge, nämlich die tieferen Lagen, stehen seiner Stimme ausgezeichnet. Die Brotkrumen für überzeugende Melodien sind gestreut, jene finden aber erst nach mehrmaligem Hören den Weg ans Tageslicht. Weniger erschüttert und verklärt sieht man die Platte also erst nach mehreren Durchläufen. Nichtsdestotrotz ist bei der Gratwanderung zwischen grandiosem Pophimmel und forcierter Kantenabsäbelei Vorsicht geboten – zu rund wirkt das Produkt, beinahe temperamentlos, ordinär und abgegriffen. Neben aller negativen Kritik enthält "Frei" allerdings einige sich wohlklingend in die Ohrmuschel schleichende Songs, leider jedoch machen diese nicht einmal die Hälfte der Tracks aus. Als Anspieltipps seien unter anderem "Unendliche Sinfonie" und "Small Space Between" empfohlen.

Trotz einiger Lichtblicke ist dieses Album eindeutig zu wenig für eine solch grandiose Band. Was man auf der letzten Platte schon hat erkennen können, aber aufgrund von Wahnsinns-Pop-Pathos-Melodien meist noch verziehen hat, entkleidet sich mit "Frei" vollkommen aus seinem kompromisslos exzentrischen, so brillant variabelen und flirrenden Kostüm. Oder um das Ganze nochmal auf die erste Platten zu beziehen: Es hat sich wohl endgültig ausgetraumtänzelt. Schade.

Kurzbeschreibung

Vor 2 Jahren wirbelten die 6 Dresdner mit ihrem Album "The Colour Of Snow" ganz nach oben und die Single "Allein Allein" blieb ganze 40 Wochen in den Charts. Mit dem bereits 3. Album "Frei" nehmen uns Polarkreis 18 dieses Mal mit auf eine Winterreise und zwar eine Anno 2010. Die 6 Jungs haben Franz Schuberts ca.200 Jahre altes Werk in die Neuzeit geholt und das Thema Winterreise als Orientierung, sowie musikalischen und lyrischen Handlungs- und Interpretationsspielraum genutzt, den sie konsequent mit ihren hohen Ansprüchen füllen. Das Ergebnis sind 10 starke, moderne Songs, die zeitweise von Liebe & Sehnsucht handeln, aber auch auf eine Welt voller Entfremdung und Zerrissenheit zurückgreifen. Es ist die Essenz unseres momentanen Schaffens", formuliert die Band. "Es ist unser bisher reifstes Werk."

Sowohl die normal, als auch die ltd Version sind interactive Audio cd's: Bei der limited version, die im exclusiven und aufwendigen Digibuch ist, wird es als interaktiven Sondercontent zusaetzlich zwei unveroeffentlichte Tracks nebst dem Video zur Single und ein Making of geben.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
das schwierige dritte album 10. Dezember 2010
Von IG
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Das ist es also, das dritte Album der einstigen sächsischen Chartstürmer. Nach einem überwältigendem Debut und einem sehr würdigen Nachfolger folgt ein Album, das auch nach Dauerhören nicht mehr als wohlgemeinte drei Punkte von mir bekommt.
Drei Dinge sind mir hierbei aufgefallen. Felix Räuber stößt stimmlich schon an seine Grenzen, die sehr hohen Töne sind anscheinend nicht seine Tonlage (bei Veljanow von Deine Lakaien war es auch so). Zum anderen klingt 'Frei' gnadenlos nach 80er Jahre Pop, aber nicht immer von der Sorte, die man damals gerne gehört hat. Vielleicht ist das von den Jungs ja auch ironisch gemeint und ich habe es nur nicht verstanden. Aber ich kann hier auch nur meine eigene Meinung wiedergeben und nicht die der anderen oder der Presse. Und last but not least: Bei 'Allein Allein' war der Mix zwischen den beiden Sprachen Deutsch/Englisch prägend. Aber auf 'Frei' wird damit inflationär umgegangen und es beginnt irgendwann ein wenig zu nerven. Dieser Kunstgriff wurde überstrapaziert.
Ich gebe zu, dass ich lange gehadert habe, ob ich meine Meinung so offen kundgebe, aber dafür sind meines Erachtens diese Rezensionen gedacht. Nur drei Punkte sind eben mager, aber dieser teilweise Bubblegumpop (siehe Deine Liebe), gibt momentan nicht mehr her. Mag sein, dass ich irgendwann meine Meinung dazu ändere.
'Colour of snow' war schon eine Richtungsanzeige. Doch das hier hätte ich nicht so erwartet. Die beiden ersten Songs fetzen so gar nicht in meinen Ohren, selbst die Single 'Unendliche Sinfonie' will nicht haften bleiben. 'Deine Liebe' ist für mich sowas wie der Song, den dieses Album überhaupt nicht gebraucht hätte. Das klingt wie ganz böse nach Bohlenbeihilfe. Ich bin in den 80ern groß geworden, aber so böse klangen sie nun nicht immer. 'Evergreen' läßt deutliche Anklänge an das Vorgängeralbum erkennen und mit 'Letting go' gibt es quasi den ersten Höhepunkt. Darin vereint sich alles Gute der ersten beiden Alben, diese scheinbar ungebändigte Kraft von 'Dreamdancer' und das traumtänzerische von 'Colour of snow'. Dann gibt es eine konzertane Pause um mit 'Sleep rocket' endlich zu sagen, he, wir sinds noch. Da ist Kraft dahinter und wenn ein Song wie die 80er klingt, dann dieser hier. Es geht nahtlos über in 'Dark and grey', um dann letztlich mit der 'Elegie' auszuplätschern. Und nach guten 36 Minuten fragt man sich, und nun?
'Allein allein' war und ist der Fluch der Band. Daran werden sie die meisten messen. Für mich war es nicht der Maßstab und ich hoffe, die sympathischen Sachsen werden ihre Kreativität wieder neu entdecken. Alle großen Bands haben schwache Alben herausgebracht. Es ist ja nicht so, dass dieses Album nicht hörenswert ist, aber in die Heavy Rotation wie die des Vorgängers kommt es definitiv nicht. Dazu fehlt ihm der Biss, dazu klingt es zu sehr nach den seichten 80ern. Es soll ja auch nicht alles wie das für mich geniale 'Dreamdancer' klingen.
Der große Wurf ist es nicht, aber danach können sie es wieder allen zeigen und wie einst Phönix aus der Asche steigen. Bis dahin müssen sie sich aber auch weniger gutmeinende Wort anhören müssen. Dennoch werden sie nicht 'Allein allein' sein. Dafür sind sie immer noch zu gut.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Anzählen oder Abschreiben? 26. Dezember 2010
Von dreamjastie TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Angeblich ist es Gesetz, dass das zweite Album einer Band in die Binsen geht. Wenn das Gesetz noch in Kraft ist, hatten Polarkreis 18 eine Gnadenfrist bis zur Nr. 3, die sie nunmehr gründlich versemmelt haben. Ein Reigen aus Versatzstücken der beiden Vorgängeralben wird geboten, englisch mit deutschen Einsprengseln, klar, dazu Pop, der bombastisch sein will, es diesmal aber nicht ist. (Da hat auch Produzent Helbig versagt.) Stattdessen uninspiriertes und eher liebloses Abgekupfere beim Pop der 80er Jahre, z. B. bei den Pet Shop Boys (Sleep Rocket), a-ha oder bei Sandra / Michael Cretu. Die ersten drei Titel hält man auf diese Weise durch, doch dann wirds langweilig, vom wiederholten Anhören ganz zu schweigen. Und die Texte: würden Polarkreis 18 die ganz auf deutsch singen, wärs übelstes Schlagerniveau, da wird kaum ein Klischee ausgelassen. Ob man wegen eines Fehltritts die Band nun gleich über den Jordan schicken muss, wie das gewisse Musikmagazine tun, weiß ich nicht recht, halte es für womöglich überzogen. Gleichwohl gibts auch bei mir statt Euphorie nur ein langes Gesicht und ein Gähnen als Dreingabe. Anzählen: ja. Abschreiben: nö.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
zugegeben, vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, aber weit davon entfernt, nicht ein wenig der wahrheit zu entsprechen. ich verfolge das schaffen der band seit ihren anfangstagen, damals ja noch unter anderem namen. von anfang an war klar, welch großes talent die band besitzt, und ich habe niemals an einem erfolg gezweifelt.

von den komplexen strukturen der anfangstage, irgendwo zwischen post-rockiger melancholie und kantigen, elektronischen ausbrüchen ist quasi nichts mehr vorhanden. die lieder wurden in 3 minuten pop-korsetts gepackt und erinnern, besonders im ersten teil der cd, immer wieder an neuzeit-schlager meets 80er anleihen. die erste hälfte ist für mich echt unhörbar, ich sitze da teilweise wirklich kopfschüttelnd und bisweilen von fremdscham ergriffen vor den boxen. da freut sich evtl. eher mutti mit der rosenstolz sammlung.

der zweite teil wird da schon teilweise etwas besser, aber auch hier vermisse ich ganz klar die "großen gesten". alles rauscht an einem vorbei und wirkt wie ein totaler schnellschuss, eindimensional und erzwungen einfach gehalten.

ich erwarte ja keine musik der anfangstage mehr, selbst auf der letzten platte hat das pop / epos - gemisch gut funktioniert, aber DAS hier kommt mir eher vor wie eine farce...

jungs, ihr seid doch noch so jung, könnt ihr solche platten nicht raushauen wenn ihr alt, untersetzt und ideenlos seid?? ;)
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Ein gelungenes Album mit ein paar kleinen Schwächen
Zugegeben: Nachdem die beiden Vorgänger Polarkreis 18 und The Colour of Snow Dauergäste in meinem CD-Player waren, hatte es "Frei" nun nicht gerade einfach. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Manuel veröffentlicht
Genial, aber nicht auf Anhieb
Seit Dreamdancer gehören die sechs Dresdner zu meinem täglichen Musikkonsum. So war das dritte Album für mich als absoluter Fan ein must have. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von YF veröffentlicht
Begeistert!
Polarkreis 18 haben wieder ein Album geschaffen, dessen Songs sich erst bei mehrmaligem Hören wirklich erschließen, aber gerade das macht ihre Musik lang anhaltend und... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von MB veröffentlicht
Zweimal hören ...
Zweimal hören sollte man diese Platte. Sie hat mir ihre Schönheit beim ersten Mal noch nicht offenbart, dafür bin ich mittlerweile begeistert!
Vor 17 Monaten von Philipp Kanske veröffentlicht
Wundervoll
Ich weiß nicht, was von einer perfekten CD-Rezension erwartet wird. In der Tat ist es das erste Mal, dass ich Musik bewerte, von daher möchte ich zu Beginn betonen, dass... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Hendrik veröffentlicht
die Symphonie enttäuscht
Ich hatte mir vorgenommen zum Konzert zu gehen, da ich die beiden ersten Polarkreis 18 Alben super fand. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Marcus Brand veröffentlicht
Das schwierige dritte Album.....
Es werden Erwartungen an die Band gestellt, die sie vielleicht gar nicht erfüllen kann und auch nicht will. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von ~lost in music~ veröffentlicht
enttäuschent
wie können solch talentierte jungs nur so einen musikalischen absturz vollziehen.ich bin ein großer fan der ersten platte und kann nicht verstehen was für einen weg... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von molko2 veröffentlicht
wer bitte mault denn da?
vermutlich haben wohl alle, die hier kritik geübt haben, erstmal die offiziellen kritiken zu dem album gelesen - und die waren beinahe vernichtend!
schämt euch! Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von bbkk veröffentlicht
Erst "Allein, Allein", dann "Frei"
Ich muss zugeben, dass ich fast schon "Angst" vor diesem Album hatte. "The Colour of Snow" ist im letzten Winter bei mir hoch- und runtergelaufen, ich habe die Jungs live erlebt... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Vibe veröffentlicht
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