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Inmitten dieser Stilisierung steht Martin Bell (Ewan McGregor, Trainspotting), jener Student, der des Nachts -- allein mit den Leichen und einer Heidenangst -- seine Runden durch die Autopsieräume zieht. Zur gleichen Zeit geht ein Serienkiller in der Stadt um, dessen Leichen -- allesamt Prostituierte -- in Martins Halle eingeliefert werden. So lernt er den für die Ermittlungen zuständigen Detective (Nick Nolte) kennen, der schnell den Verdacht hegt, dass Martin der Killer ist -- vor allem, da alle Indizien tatsächlich auf Martin deuten.
Als Co-Autor des Filmes fungierte der Regisseur Steven Soderbergh (Out Of Sight), Bornedal selbst drehte den Film als US-Remake seines eigenen, dänischen 1994-er Hits Nightwatch - Nachtwache. Bornedal erzeugt die Spannung seines Filmes nicht unbedingt über die Erzählung. Es sind Äußerlichkeiten wie flackerndes Licht, bedrohliche Schatten oder das Echo von weit entfernen, näher kommenden Schritten, die den Thrill hervorbringen. Hätte Bornedal vor der äußerst ungewöhnlichen Auflösung der Geschichte nur ein bisschen mehr Energie in die Erzählung gesteckt... Dass der Film ein ungeheures Potenzial hat, beweist die Tatsache, dass Bornedal die Spannung auch nach der Enttarnung des Killers halten kann und sie nur als einen weiteren Schritt zum Höhepunkt des Filmes betrachtet.
Die Nebenrollen des Filmes sind übrigens überdurchschnittlich gut besetzt. So spielt Josh Brolin Martins mehr und mehr außer Kontrolle geratenden Freund, Patricia Arquette überzeugt als Standard-Freundin an der Seite der Hauptfigur und Brad Dourif (Einer flog über das Kuckucksnest) amüsiert den Zuschauer in der Rolle eines übellaunigen Stationsarztes.
Sie werden am Ende des Filmes nicht vor Freude aus ihrem Ohrensessel springen, dennoch werden Sie sich äußerst angespannt fühlen. --Mark Englehart
"Bild"
Man sieht häuf Nachzieher. Farben, Schärfe, und Kontrast liefern auch nur mittelmäßig Ergebnisse! Einziger Trost ist das einigermaßen saubere Bild und der anamorphe Bildtransfer.
"Ton"
Während der englische Originalton wenigstens einigermaßen räumlich, wenn auch zugleich etwas muffig klingt und zumindest zaghaft auch den Basskanal anspricht, scheint die deutsche Fassung alles, was nicht gerade nach aus dem Center kommt, beinahe verschlucken zu wollen. Die Effekte sind nur noch leise wahrnehmbar, was dem Film viel von seiner Spannung nimmt. Der englische Ton ist wieder nur zusammen mit fest eingestellten deutschen Untertiteln zu hören.
"Features"
Ein Making of in Englisch, einige Interviews und 6 Trailer (Dark City, Studio 54).
Fazit: Also die Features sind wirklich in Ordnung wie auch der Sound nur derbe Enttäuscht bin ich von dem Bild!
Horror,Spannung und Nervenkitzel total! Lesen Sie weiter...
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