9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"...was die Faszination des Freefights ausmacht, 9. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Freefight: Training - Technik - Wettkampf (Gebundene Ausgabe)
Anspruchsvoll und mit sehr hochwertigem Fachwissen belegt, schreibt das Autorenteam Christian Ambach und Matthias Werner, beide erfahrene Kampfsportler und Autoren, das erste deutschsprachige Buch zum Thema „Freefight".
Relativiert wird der nebulöse Begriff des „Freefight", Klischees werden ausgeräumt, Vorurteile beseitigt, Kampfkunst und -sport dargestellt, so meine Gedanken nach dem Ersten durchlesen.
Das Buch ist untergliedert in die Punkte:
Grundlagen des sportlichen Zweikampfes
Schlag-,Tritt- und Blocktechniken im Stand
Übergang Stand-Boden
Bodenkampf
Submissiontechniken.
Eingeleitet wird das Buch von Peter Angerer, mit seiner professionellen Sicht auf das Thema „Freefighting". Eine Einschätzung und Richtungsgebung des erfolgreichsten deutschen Freefighters, die mit den Worten abschließt:" Wir wollen Ihnen erklären, was die Faszination des Freefights ausmacht".
In „Grundlagen des sportlichen Zweikampfs" erfolgt eine Einleitung mit Begriffsdefinitionen zum Thema, eine professionelle Standortbestimmung, die von der Vergangenheit bis zur Gegenwart reicht.
Angefangen bei Pankration, Zwischenstation bei den Gracie's, beendet mit einer Analyse „Zweikampf mit offenen Regeln", ein kompaktes, abgerundetes Kapitel.
Das Kapitel „Schlag-,Tritt- und Blocktechniken im Stand" zeigt eine Auswahl von kampferprobten Techniken im Stand. Für den Kampfsportler: Von der Gerade bis zum Clinch. Das Autorenteam schafft es, komplexe Techniken in Text und Bild klar darzustellen.
Der „Übergang Stand-Boden" wird u.a. mit der Technik des Shoots erläutert, eine kraftvolle, schnelle Technik zur Überbrückung der Distanz zwischen den Kämpfern. Nicht einfach nur Techniken werden dargestellt, sondern auch Konter (Gegentechniken) zu Shoot werden auf den folgenden Seiten erläutert. Auch in diesem Buch ist das Prinzip „Über den Tellerrand schauen" aktuell, genau wie im Vorwerk „Bushido", des Autors Christian Ambach.
Im Kapitel „Bodenkampf" werden die häufigsten Positionen im Bodenkampf dargestellt. Kampferprobte Ausgangspositionen und Haltetechniken, mit Ausblick auf später folgende „Submissiontechniken", d.h. weitere Techniken zum „finishen" (beenden des Kampfes) . Auch hier schafft es das Autorenteam, komplexe Techniken, einfach und präzise darzustellen, weiterhin noch Strategien aufzuzeigen, in dem m.E. komplexesten Freefightelements, des Bodenkampfs.
Ein sehr schönes Kämpferportrait ist das von Norbert Lochmann, der mit 39 Jahren den Sport begonnen hat, sehr einfühlsam seine ersten Erfahrungen beschreibt, und es jetzt zum „Original im Bereich des Freefightings" geschafft hat.
Generell ist das Buch ein sehr empfehlenswerter Einstieg zum Thema „Freefighting", daß sicherlich auch dazu beiträgt, den Sport aus einer manchmal vorhandenen Schmuddelecke zu ziehen. Ein Beitrag zur Wiedergeburt des „Freien Kämpfens" (Pankration) ist es auf jeden Fall. Interviews mit bekannten, deutschsprachigen und vor allem aktiven Kämpfern unterstreichen den Praxisbezug, die Realitätsnähe des Buches.
Klar ist auch, daß das Buch effektive Techniken aufzeigt, die jedoch nur im Partnertraining kampferprobt ausgebaut werden können. Nur so können Strategie und Taktik erlernt und erprobt werden, wobei dieses Buch m.E. ein Standardwerk darstellt, bzw. darstellen sollte. Im Bücherregal eines Kampfsportlers oder Kampfsportinteressierten sollte es auf jeden Fall seinen festen Platz haben.
Meine abschließenden Worte greife ich aus dem Abschlußsatz der Einleitung auf:
"Wir wollen Ihnen erklären, was die Faszination des Freefights ausmacht".
Bei mir ist die Faszination ein großes Stück weitergeschritten, dank dieses Buches........
Wolfgang Gräf
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nö Nö Nö..., 8. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Freefight: Training - Technik - Wettkampf (Gebundene Ausgabe)
Leider gibt es nicht viel nenneswertes in diesem Buch.
Dies Bilder sind riesig und die Seitenzahl eher gering, was dazu führt, daß dieses Werk eher einem Bilderbuch gleicht als einem Buch über einen gewissen Stil.
Jedoch hat mir ganz gut gefallen wie die verschiedenen Bodenpositionen dargestellt und erläutert wurden.
Allerdings was die Angriffe und Schläge betrifft so konnte ich gar nichts damit anfangen...meiner Meinung nach hätte dieses Buch auch blos 10 Seiten haben können und hätte den gleichen Informationswert gehabt (wenn man bloß die "echten" Informationen behalten würde)
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