"Freedom" erschien 1989 und wurde eingespielt von Neil Young (Vocals, Guitars, Piano), Chad Cromwell (Drums), Rick "The Bass Player" Rosas (Bass), Frank "Poncho" Sampedro (Guitar, Keyboards, Mandolin, Vocals), Ben Keith (Alto Saxophone, Pedal Steel Guitar, Keyboards, Vocals). Dazu kamen noch jede Menge Gäste wie z.B. Linda Ronstadt (Vocals). Produziert wurde das Werk von Neil Young und Niko Bolas.
Die 80er Jahre waren eine musikalisch ungewöhnliche Zeit für Neil Young. Es kamen einige `komische` Alben auf den Markt (z.B. der Synthesizer-Sound auf "Trans" von 1982), welche von vielen Fans nicht angenommen wurden und demnach auch wenig erfolgreich waren. Daher stellt "Freedom" eine Art Comeback dar, obwohl Neil natürlich niemals weg war.
Es geht los mit der Live Acoustic-Version von `Rockin` in the free world` (sehr beeindruckend) und hört auf mit der Hard Rock-Version des gleichen Songs. `Crime in the city (Sixty to zero Part I) ist ein weiteres highlight. Das Stück finde ich sehr spannend und es wird in fast 9 Minuten nie langweilig. `Don`t cry` ist genauso stark, hier hören wir diese Neil Young "Schreddergitarre". `Eldorado` hört sich nach Mexiko an. :-) Selbst die Coverversion von `On broadway` finde ich gelungen. `Wrecking ball` wirkt sehr zerbrechlich, insbesondere der Gesang von Neil. Ein schönes ruhiges Stück ist `Hangin` on a limb`. Das gleiche gilt für `Someday`. `No more` ist recht flott mit toller Melodie. Wie bereits geschrieben, werden wir mit dem Hard Rocker `Rockin` in the free world` entlassen.
Insgesamt ist "Freedom" sehr abwechslungsreich, hören wir den ruhigen `Akustik Neil` genau wie den rockenden Künstler. Auch bei 61 Minuten Laufzeit kommt nie Langeweile auf. Daher kann es nur 5 Sterne für eines seiner besseren, wenn nicht sogar besten, Alben geben.