Entgegen der pauschalen Falschaussage eines Vorrezensenten (s.u.) lauft diese Platte auch einwandfrei unter Linux. Wie jedes andere Gerät, welches sich als USB-Massenspeicher verhält, kann Linux schon seit Jahren diese Geräte ohne irgendein Zutun erkennen und benutzen.
Das Laufwerk ist praktisch perfekt: man benötigt kein extra Netzteil und auch keinen zweiten USB-Anschluss. Einfach das (kurze) USB-Kabel einstecken, dann erkennt Linux automatisch den neuen Massenspeicher und es kann sofort losgehen! Da NTFS nicht die ganzen Rechteeinstellungen der Dateien von meinem Linux-System übernehmen kann, habe ich die Platte erstmal in das Linux-Dateisystem ext4 formatiert (hat keine 5 Minuten gedauert). Danach 135 GB von meiner (fast vollen) SSD auf die Platte kopiert: nach 1 Stunde und 6 Minuten mit gut 30 MB/sec war alles kopiert. Ist halt noch kein USB 3.0, aber ich benötige nur einen Massenspeicher der einfach zu bedienen ist (kein Netzteil; eben nur 1 USB-Stecker), leise ist und mit 640 GB wieder viel Luft für unzählige Bilder und Filme meiner HD-Digitalkamera und backups zulässt.
Das Gerät ist recht klein, schön flach und eine LED pulsiert beim Zugriff auf die Platte sanft von hell nach dunkel aus den Gehäuselöchern im hinteren Viertel. Ein fast perfekter Massenspeicher, der nun nur noch durch USB 3.0 zur absoluten Spitze veredelt werden kann. Aber USB 3.0 Geräte und neue Mainboards/Rechner sind noch rar. Und SSDs leider noch exorbitant teuer (und damit derzeit als Massenspeicher mit solchen Größen unbezahlbar sind). Ich habe schon eine Intel-SSD und kenne die Vorzüge der Geschwindigkeit - aber die Preise müssen noch sehr weit nach unten, bis man ein SSD-only System zusammenstellen kann.
Super Teil, welches z.B. auch problemlos am TV-USB-Steckplatz angesteckt werden kann und somit Bilder/Filme auf grossen TV betrachtet werden können. Ohne Lärm und extra Stromstecker. :-)