Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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50 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
An alle lieben Mäusegesichter..., 22. Oktober 2006
Das Buch "Frederick" von Leo Lionni zählt zurecht zu den absoluten Kinderbuch-Klassikern und darf in keiner Kindheit fehlen. Mir hat sich der Text als Kind so sehr eingeprägt, dass ich ihn heute noch auswendig weiß. Die Bilder sind in Collagentechnik gehalten. Die Einfachheit der Bilder ist wohltuend gegenüber der Überfrachtetheit mancher aktuellen Kinderbücher.
Die Geschichte handelt von einer Familie "schwatzhafter Feldmäuse", die allesamt Vorräte für den Winter sammeln. Alle helfen- nur nicht Frederick! Von den Mäusen angesprochen, offenbart Frederick, dass er Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt. "Denn der Winter ist grau".
Als dann im Winter alle Nüsse und Beeren aufgebraucht sind und die Mäusefamilie friert, wärmt Frederick ihre Herzen und ihre Gedanken mir seinen Vorräten. Als er sogar ein Gedicht erfindet, sind die Mäuse voller Achtung für Frederick.
Diese Geschichte ist eine wunderbare Parabel dafür, ob es denn wirklich Sinn macht, ein Leben lang irdischen Dingen wie Geld, Auto, Haus,... nachzujagen. Das Buch lädt ein zum Verweilen und zum Nachdenken darüber, was denn die wahren Schätze im Leben sind, die nach aller Vergänglichkeit dauerhaft im Herzen bleiben.
Auch kleine Kinder spüren schon die Poesie und die Gefühle, die Lionni mit dieser Geschichte weckt. Das Buch muss einfach jeder lieben!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebe Mäusegesichter ..., 19. Juli 2007
und alle anderen Lebewesen, vorzugsweise Menschen: Leo Lionni ist mit seiner kurzen Geschichte eine wundervolle Erzählung gelungen, für die andere viel mehr Seiten und noch mehr Wörter benötigen.
Mit einfachen, jedoch ausdrucksstarken Bildern und leicht verständlichen kurzen Texten schildert er einen Ausschnitt aus dem Leben der schwatzhaften Feldmäuse-Familie, die im Sommer rechtzeitig Vorsorge trifft, um für den kommenden Winter genügend Nahrung zu haben. Nur Frederick schließt sich der allgemeinen Betriebsamkeit nicht an, sondern starrt aufs Feld, in die Sonne und überhaupt so in die Gegend.
Wer kennt sie nicht, die ewig träumenden Kinder, die scheinbar orientierungslos vor sich hinschauen und am Ende des Tages nichts Handfestes vorweisen können? Doch Frederick rettet seine Mäusefamilie, nachdem alle Vorräte aufgebraucht sind, mit seinen im Sommer eingefangenen Worten, Farben und dem Sonnenlicht. Alles hatte er in seinem Kopf aufbewahrt, wohl ahnend, dass er "seine Vorräte" zu passender Zeit und zum Wohle aller abrufen könnte. Eine wunderschöne Parabel über das Verhalten von Menschen, die, jeder nach seiner Begabung, ihre Stärken auf ganz unterschiedlichen Gebieten haben, die gleichberechtigt nebeneinander stehen können und je nach Anlass Bewunderung erfahren.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Frederick - eine Empfehlung der Lesewelt München, 23. Januar 2007
Die Maus Frederick ist ein Aussenseiter: Während alle anderen Mäuse fleißig Vorräte für den Winter sammeln, sitzt Frederick scheinbar tatenlos und faul in der Sonne. Im Winter, als die Nahrung der Mäuse aufgebraucht ist, und die Mäuse ihn vorwurfsvoll nach seinen gesammelten Vorräten fragen, packt Frederick seine "Vorräte" aus: Mit Sonnenstrahlen, bunten Farben und Worten, die er im Sommer eingefangen hat, kann er jetzt im kalten, dunklen Winter den Mitbewohnern Wärme und Freude vermitteln. Als Frederick den Mäusen ein selbst verfasstes Gedicht über die Schöpfung und den Jahreszeitenwechsel vorträgt, rufen die Mäuse erstaunt aus: "Aber Frederick, Du bist ja ein Dichter". Und er antwortet, wobei eine feine Röte seine grauen Mäusewangen überzieht: "Ich weiß es, Ihr lieben Mäusegesichter". So findet der Sonderling Frederick wegen seiner künstlerischen Fähigkeiten nachträglich Anerkennung.
Ein Muß für alle Vorleser und Kinder. Ein weltberühmter Klassiker seit 1967, wie überhaupt alle Bücher von Leo Lionni nur zu empfehlen sind.
Empfohlen von Christel Günther
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