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Eine junge Frau wurde ermordet. Die Leiche weist drei identische Einstiche auf. Der Fall ruft in Kommissar Adamsberg sofort die Erinnerung an ähnliche Dreizack-Morde in der Vergangenheit wach, in die auch Adamsbergs Bruder Raphael verwickelt war. Während Raphael wegen der Vorfälle in den USA untertauchte, verfolgte der Kommissar lange den Richter Fulgence als Tatverdächtigen, konnte ihn aber bis zu dessen Tod vor gut 15 Jahren nie überführen. Als Adamsberg mit einigen Kollegen, die seine Theorie Fulgence morde wieder, für völlig abwegig halten, einen Lehrgang in Kanada besucht, wird dort die hübsche Noëlla auf die gleiche Weise ermordet. Unglücklicherweise hatte der Kommissar mit dem Opfer einen One-Night-Stand. Adamsberg gerät in den Verdacht, selbst der gesuchte Serienmörder zu sein und muss untertauchen.
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Nach den gelungenen Vargas-Verfilmungen "Bei Einbruch der Nacht" und "Es fährt noch ein Zug von der Gare du Nord" adaptierten der Drehbuchautor Emmanuel Carrère und die Regisseurin Josée Dayan mit "Der vierzehnte Stein" einen weiteren Roman der Bestseller-Autorin für das Fernsehen. Sieht man über einige Längen im ersten Teil hinweg, bietet der Zweiteiler aus französisch-belgisch-deutscher Koproduktion erneut spannende Krimi-Unterhaltung auf höchstem Niveau inklusive wunderbar gezeichneter Charaktere und intelligenter Dialoge. Interessant ist der Blick auf die Vergangenheit des von Jean Hugues Anglade hervorragend dargestellten Kommissars Jean-Baptiste Adamsberg, der sich so gerne auf seine Intuition verlässt. In einer Episodenrolle glänzt die großartige Jeanne Moreau als greise Computer-Hackerin.