Ich halte Danny Dziuk ja schon lange für einen der besten deutschen Texter und Musiker, und es ist schön und interessant zu sehen, wie er sich über die Jahre hinweg weiterentwickelt. Dies ist das erste Studioalbum mit dem neuen Drummer und Bassisten, und beide vermögen dem Küchenschiff ihre eigene Note zu geben - nicht besser, nicht schlechter als Kulle Dziuk und Moe Jaksch, aber doch merklich anders. So geht es in diesem Küchenwerk auch etwas weiter weg von den Americana-beeinflußten Sachen hin zu Chanson-lastigem, was der gesamten Crew sehr gut steht. Auch der Übergitarrist Hans Rohe ist wieder mit von der Partie und ich frage mich aufs Neue, warum der Mann nicht von Studio zu Studio gereicht wird. Aber dann würde ja wohl auch Dziuks Küche in den Charts vertreten sein, aber wir wissen ja alle, dass es dazu nicht kommen wird. Immerhin können wir uns freuen, seine Alben kennen zu dürfen, ohne, das wir uns von den Charts vorschreiben lassen müssen, was wir gut zu finden haben. Lass die anderen doch ihren Grönemeyer hören.