Als ich kürzlich beim Stöbern per Zufall auf diese kostenlose Kindle-Kurzgeschichte stieß, war die FReude groß. Eine Stunde Lektüre -mit Pausen- hinterließ auch bei mir einen eher schalen Nachgeschmack. Wenn ich mich an Edgar A. Poe und die Gattung der Kurzgeschichte im Deutschuntzerricht zurückerinnere, kommt mir spontan das "Eisbergmodell" in Erinnerung. Gemessen an der klassischen Kurzgeschichte und ihren Merkmalen, ist Gerritsen Isles & Rizzolie Story sehr flach. Unausgegoren ... Zumal ich gerade erst Kurzgeschichte von Poe gelesen hab und da beherrscht Poe sein Handwerk!
Es geht um die Leiche einen unterernährten 17jährigen Teenies, die in einer Kirche neben einem leeren Sarg aufgefunden wird. Der Tat verdächtig ist ihr FReund, dessen Haarsträhnen im Sarg gefunden werden. Als Rizzoli ihn stellt, erzählt er eine haarsträubende Geschichte... alles Weitere selbst lesen!
Hm, wie schon gesagt eine eher flache Kurzgeschichte, die wie eine Skizze wirkt und nicht wirklich ausgefeilt und ergiebig ist. So ist die Thematik und der Wechsel ins Vampirgenre eher lachhaft. Die Charaktere sind sehr flach und unausgearbeitet, der Fall nicht sonderlich interessant.
Warum dann trotzdem 3 Sterne? Ganz einfach - es hat trotzdem einigermaßen Spaß gemacht es zu lesen -bis auf den schalen Nachgeschmasck am Ende der Lektüre in Form von: "Das war`s??" Für Tess Gerrtisen sicherlich ein schwaches Werk, keine Frage. Trotzdem hat es mich ganz gut unterhalten, war flott zu lesen und ganz ehrlich: nem geschenkten Gaul .... ;)
Interessant: der Start der SErie auf TNT - passend dazu vermarktet Gerritsen auf ihrer Hompage Mugs und T-Shirts mit fragwürdigen Aufschriften ;)