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Freaks Broschiert – Oktober 2007


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Produktinformation

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 4., Aufl. (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 325723662X
  • ISBN-13: 978-3257236620
  • Originaltitel: The Anomalies
  • Größe und/oder Gewicht: 11,2 x 1,5 x 18,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.270 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Manchmal rastet Luster förmlich aus: zum Beispiel dann, wenn man sich über ihn, den Schwarzen, und seine Freunde von der Musikband „The Freaks“ lustig macht. Aber er tut es auf eine nur unterschwellig aggressive, entlarvende Art und Weise, im „Duell der Zungen“. So ist es auch diesmal, als Luster den coolen Schönling am Nebentisch vor seinen Freunden blamiert, indem er immer, wenn der Schönling etwas erwidern will, eine Karte aus der Hosentasche zieht, auf der genau das steht, was der Schönling gerade sagen will. Indem er dem Schönling seine banale Biografie herunterbetet, seinen gewöhnlichen Musikgeschmack vor Augen führt, seine alberne Zukunft prophezeit. Am Ende muss der Schönling von seinen Freunden getröstet werden. Und der Leser weiß: der Schönling hat ein ganz und gar berechenbares Allerweltsalltagsleben. Und Luster und seine Freunde, die Freaks, eben nicht.

Joey Goebels Romandebüt Vincent war ein sensationeller Überraschungserfolg. Vielleicht ist das der Grund, warum der 26-jährige US-Autor und Leadsänger der Punkrockband „The Mullets beschlossen hat, sein erstes Werk, ein Drehbuch, zum Roman Freaks umzubauen. In der Anlage merkt man dies dem Buch noch an: ständige, durch Kapitelüberschriften angekündigte Perspektivwechsel und ein Schnitt-Gegenschnitt-Verfahren sorgen dafür, dass die Spannung beim Lesen gehalten wird. Auch wirkt mancher Dialog, als sei er direkt Quentin Tarantinos Pulp Fiction entsprungen. Aber Goebel hat an der „Literarisierung“ seines Debüts gearbeitet und viel von der Psychologie seiner eigenwilligen Figuren in innere Monologe wandern lassen. Das ist dem Roman gut bekommen. Freaks ist eine rasante, politisch inkorrekte und dabei noch überaus musikalische Achterbahnfahrt durch das Leben einer 80-jährigen, ständig jünger werdenden Altersheiminsassin mit Sex-Pistols-T-Shirt an der Gitarre, einer bildhübschen Rollstuhlfahrerin namens Aurora an den Drums, einer 8-jährigen, nur oberflächlich süßen Göre am Bass, einem irakischen Ex-Soldaten auf der Suche nach seinem einstigen, von ihm verwundeten Gegner am Keybord und Luster, dem philosophierenden Afroamerikaner, als Sänger.

„Worte bringen es manchmal nicht rüber“, heißt es in Goebels polyphonem Roman: „oder nie“. Letzteres kann man nach der Lektüre dieses fulminanten Buchs getrost bestreiten. Freaks bringt fast alles rüber. Und das ist mehr, als man von den meisten zeitgenössischen Romanen behaupten kann. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joey Goebel wurde 1980 in Henderson, Kentucky, geboren. Mit fünf Jahren schrieb er seine erste Story, erträumt sich jedoch bald ein Leben als Punkrocker. Als Leadsänger der Punkrockband ›The Mullets‹ tourte er dann tatsächlich fünf Jahre lang durch den Mittleren Westen bis nach Los Angeles. Joey Goebel hat einen B.A. in Anglistik vom Brescia College in Owensboro, Kentucky.

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alexandra Supertramp am 4. Oktober 2006
Format: Broschiert
Joey Goebel erzählt die Geschichte der "Freaks", einer in ihrer Besetzung recht ungewöhnlichen Band aus Kentucky, aus ständig wechselnden Perspektiven. Jeder Absatz gibt in der Überschrift an, aus wessen Sicht er erzählt wird. Dabei werden auch vermeintliche Statisten zu Erzählern. Immer wieder lässt Goebel Außenstehende die Hauptfiguren beobachten – ein kleiner Kniff, um seine kuriosen Hauptfiguren auch immer wieder aus der Distanz betrachten zu können. Durch die ständigen perspektivischen Sprünge liegt dem Roman ein recht hohes Tempo zugrunde. Die Geschichte entwickelt sich mit einiger Dynamik und die perspektivischen Wechsel sorgen für eine gewisse Spannung, denn teils bekommt man erst durch das Zusammensetzen der unterschiedlichen Beobachtungen und Gedanken ein vollständiges Bild der Geschehnisse.

Auf den ersten Blick mag "Freaks" wie ein oberflächlicher Unterhaltungsroman erscheinen. Die Figuren wirken allesamt zu abgedreht, um realistisch zu erscheinen. Vielmehr polarisieren sie, stellen jeder für sich ein eigenes Extrem dar und erfordern auch beim Leser ein gewisses Maß an Toleranz. Goebel formuliert vor allem aber gewitzt und mit einer gewissen Ironie. Immer wieder kann man über komische Situationen und sonderbare Gespräche schmunzeln, die stets auch ein Stück weit den Geist der Zeit einfangen und die gesellschaftliche Situation portraitieren. Und darüber mag man den Protagonisten so manche Abgedrehtheit verzeihen.

Verglichen mit Goebels zuletzt veröffentlichtem Werk "Vincent" wirkt "Freaks" dennoch nicht ganz so ausgereift. Man merkt deutlich, dass "Freaks" dem Ursprung nach schon ein etwas älteres Werk ist.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefanie Schwarz am 27. November 2006
Format: Broschiert
Von einigen habe ich gehört, dass der vorhergehende Roman von Goebel besser war, aber ich bin sicher, dass dieses Buch an Skurilität nicht zu überbieten ist!

Unterschiedlichere Charaktere - wie diese Bandmitglieder der "Freaks" - würde man wohl an keinem Ort der Welt antreffen. Vor allem nicht solche mit dem Ziel gemeinsam: "Berühmt zu werden"! Diese Kombination macht ein Buch aber nicht lesenswert. Das wird es erst, wenn man beim Lesen bemerkt, dass diese "Musiker", doch nicht so verschieden sind wie sie zunächst erscheinen. Sie alle sind anders als die anderen - auf ihre Art Rebellen. Sie alle möchten respektiert werden. Sie alle möchten das Leben auf ihre Weise leben ohne dafür verpöhnt zu werden. Und sie alle sind auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück. (Somit unterscheiden sie sich doch nicht so sehr vom Rest der Welt...) Unterstrichen wird dies alles durch (leicht schwärzlichen) Humor und die, durch einen angenehmen Schreibstil, zum Leben erweckten "Freaks" selbst.

Für alle, die eine Band haben oder hatten und sich einiges unkomplizierter vorstellten. Und sonst für alle, die gern lachen und dabei zwischen den Zeilen noch mehr als Skurilität und Witz erkennen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ruprecht Frieling TOP 500 REZENSENT am 24. September 2012
Format: Broschiert
Fünf extreme Typen leben für ein paar Wochen den Traum einer Band, die Jung und Alt von den Stühlen reißt und sich nach der Eigenart benennt, die sie eint: sie sind »The Freaks«. Joey Goebel, der 1980 geborene Leadsänger der Punkrockband »The Mullets«, erzählt in seinem collageartigen Kurzroman die amüsante Geschichte ihrer Begegnung und schildert ihren ersten und letzten furiosen Auftritt.

Opal heißt die von ihren Angehörigen in ein Altenheim abgeschobene achtzigjährige Oma, die es noch einmal richtig krachen lässt und in Sex und Rock ’n’ Roll Erfüllung findet. Die freakige Uralt-Gitarristin mit dem Sex-Pistols-T-Shirt kümmert sich als Babysitterin um die achtjährige Amber, deren Eltern lieber in Cancun Bungee-Jumping betreiben als sich um ihr Kind zu kümmern. Der Satansbraten wirkt wie ein blonder Engel, steckt aber tatsächlich voll Dynamit, ist rotzfrech und flucht wie ein Droschkenkutscher.

Luster, der schwarze Sänger der Band, wirkt komplett durchgeknallt und beglückt seine Mitmenschen mit philosophischen Ergüssen, die ihm den zurückhaltenden Respekt einbringt, der vermeintlich Wahnsinnigen gezollt wird.

Der Iraker Ray verwundete im Golfkrieg einen Amerikaner und sucht diesen, um sich bei ihm zu entschuldigen. Der Ex-Soldat mit dem Keyboard gibt sich betont amerikanischmäßig und hält die Staaten für das Paradies auf Erden.

Freak Nummer fünf schließlich ist eine 19jährige unberührte Satanistin, die sich in einen Rollstuhl flüchtet, um von ihrer Traumfigur abzulenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Villette TOP 500 REZENSENT am 12. April 2014
Format: Broschiert
"Freaks" ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Band bestehend aus einer 80-jährigen Frau, die das Leben genießen und sich nicht ins Altersheim abschieben lassen will; einem 8-jährigen Mädchen, dessen Eltern sich nicht um sie kümmern und die daher die Welt hasst; einem Iraker, der im Golfkrieg einen Amerikaner angeschossen hat und extra in die USA gezogen ist, um ihn zu finden und um Entschuldigung zu bitten; einem Teenager, der gerade seine satanische Phase durchgemacht hat und im Rollstuhl sitzt, um von den Männern nicht länger als Sexsymbol betrachtet zu werden; einem jungen Schwarzen, dessen Brüder Drogendealer sind und der sich mit poetischen Gedanken über die Welt von seiner Herkunft distanzieren will. Sie alle sind also etwas anders als der Rest und zusammen eine Truppe, über die die Welt den Kopf schüttelt. Aber zusammen sind sie auch stark und sie wollen es der Gesellschaft zeigen. Leider sind die Vorurteile dort stärker als man denkt und nicht alles klappt so, wie sich die Band das vorgestellt hat...
Das Buch ist ganz lustig, manchmal aber auch etwas überzogen. Mir war letztlich keine der Figuren sympathisch. Vielleicht gehöre ich zu denen mit den starken Vorurteilen? Jedenfalls ist die Geschichte locker geschrieben. Die Erzählperspektive wechselt von Bandmitglied zu Bandmitglied und geht dann auch mal zu Beobachtern von Außen über. Das Buch ist ziemlich entlarvend, was die Gesellschaft und den Menschen angeht. Aber ich konnte letztlich keine Verbindung zu ihm finden.
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