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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gelungenes zweites Album,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Fray (Audio CD)
Die vierköpfige Band The Fray aus Denver, Colorado, feierte 2007 mit ihrem Debütalbum How to save a life und der gleichnamigen Hitsingle große Erfolge. Doch Erfolge bedeuten nicht zwangsläufig musikalische Qualität. Wie ist es denn nun geworden, das schwierige zweite Album? Ich muss es einfach sagen' Das haben die Jungs ganz, ganz toll gemacht. Alles ist größer, emotionaler und irgendwie wuchtiger als auf dem Debüt. Über den genialen Opener Syndicate, der mit Panorama-'Refrain daher kommt gelangt man ohne Umschweife ins Herz der Platte. The Fray sind im emotionalen Piano-'Poprock zu Hause und sie zelebrieren hier, was sie am besten können. Absolute steht dem ersten Stück in nichts nach und weiß nach einigen Durchgängen genauso zu begeistern. You found me, die Vorabsingle, steht in der Tradition ihres Debütalbums, hat einen tollen Text und ist einfach ein schönes Stück Radiopop. Say when das ist die erste Überraschung. Hier herrscht, tatsächlich, durchweg ein treibender Rhythmus vor und der Song begeistert durch eine kontinuierliche Steigerung (am Ende fast brachiale Industrial-'Gitarren) weshalb er, trotz 5 Minuten Länge, nicht langweilig oder belanglos daherkommt. Das nächste Stück ist mein persönliches Highlight: Never say never. Eine herzzerreißende Liebeserklärung an die Liebe selbst, so schön eingespielt, das man es zunächst nicht glauben mag. Hier wird es deutlich: Sie haben es tatsächlich geschafft, sich als Band weiterzuentwickeln. Zu einem Song wie diesem wären sie auf ihrem Debüt noch nicht fähig gewesen und die Bridge trägt einen auf einem Streicherarrangement davon. Phänomenal! Where the story ends ist dann wieder etwas schneller, geht gut ins Ohr, haut aber nicht vom Hocker. Enough for now bei dem dachte ich zunächst, dass es wieder so einen Hänger begründen würde wie beim Vorgänger. Damals wurde nämlich kräftig bei der Reihenfolge geschlurt und 5 Balladen hintereinander auf das Album gepackt. Dem ist hier nicht so' Enough for now entwickelt sich zum Grower, der ältere Songs wie Heaven forbid oder Hundred (die schwächeren des Debüts) mit Leichtigkeit schlägt. Überhaupt, in allen Reviews die ich bisher las wird der Band Stillstand vorgeworfen. Man könnte meinen, keiner hat richtig zugehört. Meiner Meinung nach hört man die Weiterentwicklung bei jedem einzelnen Song, denn selbst das schwächste Stück der Platte Ungodly hour hat durchaus im Albumkontext seine Daseinsberechtigung. Irgendwie ist es kein Meisterstück, aber es würde etwas fehlen, wenn es nicht da wäre. We build then we break ist das musikalische Experiment, denn hier entfernen sich The Fray etwas von ihrer Piano-'Formel und lassen das Stück ein bisschen synthie-'mäßiger klingen. Das steht dem Stück auch gut zu Gesicht und damit bereichert es das Album. Vor allem im Kontrast zwischen zuckersüßem Refrain und basslastiger, ja fast düsterer, Strophe entsteht hier ein spannendes Zusammenspiel. Happiness ist dann das letzte Aufbäumen des Albums, was über die Hälfte als akustischer Track daherkommt, dann zum Ende hin aber nochmal die gesamte Band zum Finale einlädt.Fazit: The Fray haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie ein überzeugendes zweites Album auszusehen hat. Dachte ich bei How to save a life noch, dass man von dieser Band wohl nichts mehr hören würde (One-'Hitalbum-'Wonder :-), so bin ich bei diesem Ergebnis absolut positiv überrascht. Ich vergebe 4 von 5 Sterne für dieses wunderschöne Stück Popmusik. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auch was für die harten Jungs..,
Von Baron von Awesome (hoch oben im Norden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Fray (Audio CD)
.. wie ich zu meinem Erstaunen gestehen muss.Ich bewege mich sonst eigentlich eher in progressive rock und electro, zu meinen absoluten Favoriten gehören die Nine inch nails und Filter. Regelmäßig bin ich also morgens in der Bahn auch dazu am auftauen - was anderes ist mir bis The Fray auch nicht in den Sinn gekommen. Das Problem bei solchen bands ist allerdings die Bandbreite - man verlässt selten sein Terrain. Genau hier sind The Fray allerdings in der Lage, absolut zu begeistern! Klar, die Instrumente sind die gleichen, die songs nach wie vor sehr pianolastig und entweder mag man die Stimme des Sängers oder man mag sie eben nicht.. aber ich habe für mich in den tracks des zweiten Albums wesentlich mehr Vielfalt entdecken können als noch im ersten Album. Da haben wir auf der einen Seite Syndicate, You found me, Never say never, Ungodly hour und Happiness, die ich als "typische" The Fray-songs bezeichnen möchte, sofern man dem Debutalbum folgt. Auf der anderen Seite zeigt aber Hayes gerade mit Absolute, Say when und We build then we break, welche unglaubliche Wandlung seine Stimme zu vollführen in der Lage ist. Der Junge bringt eine Emotion in seine Texte, die ich nur schwer greifen kann.. mich allerdings jedesmal fesselt und wesentlich stärker anspricht als jede einzelne der derzeit hochgelobten US-Stimmwunderfrolleins. Die Musik ist bewusst imperfekt, was bestens zu den teilweise ungestümen und hörbar energiegeladenen Brüchen in Hayes Stimme passt.. ich finde dafür keine Worte, fühle aber jedesmal das Herzblut, was diese band in ihre Musik steckt. Wer ein faible für Text und Musiktextur hat, liegt hier goldrichtig - The Fray sind höchstauthentisch und es macht regelrecht Spaß, dem Album durch emotionale Höhen und Tiefen zu folgen.. weil man sie eben immer wieder fühlen/ hören/ erleben kann! Sowas bringt eine Castingband schon allein deswegen nicht zustande, weil echte Emotion nicht durch eine gute Stimme entsteht, sondern durch Identifikation mit vermittelten Inhalten - Hayes hingegen lebt seine Texte und ist in meinen Augen als singer/songwriter in Reinkultur zu betrachten. Genau dieses Stück fehlende Perfektion beim Arrangement der musikalischen Begleitung und eben die unglaublich wandelbare Stimme machen The Fray in meinen Augen derzeit einzigartig und heben sie klar von vielen anderen Künstlern ab.. etwas ähnlich intensives, was eben NICHT nach überragend gemastertem Studioalbum klingt, habe ich nur bei der kanadischen band Wintersleep gefunden - die hierzulande allerdings eher unbekannt ist. Weil ich trotz ausgeprägtem Machismo und einer morgens üblicherweise regungslosen Miene seit The Fray absolut wehrlos bin, wenn ich spontan lächeln muss, gibt es für dieses Album die vollen fünf Sterne. Ein schöner Beweis dafür, dass allein Musik tatsächlich Rechtfertigung für die menschliche Existenz sein kann.. dieser band wünsche ich wesentlich mehr Erfolg und neugierige Hörer, die sich aus ihren festgelegten Mustern herausbewegen, um sich auf Hayes einzulassen. Ich habs nicht bereut und (ich könnte ohne Musik wirklich nicht leben) hey, mein Leben ist seit diesem Album besser - das meine ich so, wie ich es sage. ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Stimmiges Album für Melancholiefetischisten,
Von D. Porschen "dopo3" (Erftstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER)
Rezension bezieht sich auf: The Fray (Audio CD)
Lange habe ich gebraucht, um mich zu einer Bewertung hinreißen zu lassen. Seit dem US-Release im Februar hatte ich das Album als Import schon zu Hause.The Fray haben sich entwickelt und den Sound ein wenig angepasst. Gitarren geraten häufiger in den Vordergrund, das Klavier bestimmt nicht die ganze Laufzeit des Albums. Ganz drauf verzichtet wird jedoch dankenswerterweise nicht, wobei der eigene The Fray-Stil auch ohne Klavier klar zu erkennen ist. Alleine diese Tatsache ist wirklich sehr erleichternd, denn wie oft spielen Bands ihr Vorgängeralbum vom Prinzip nur mit anderen Texten wieder ein. Songs wie Absolute, Say when oder We build when we break sucht man auf dem Vorgängeralbum vergeblich, sodass hier schon ein wirklicher Mehrwert vorhanden ist. Dennoch wird hier niemand verprellt Never say never, Enough for now oder die großartige und wunderbar zurückhaltende Ballade Ungodly hour sind ganz vom alten Eisen. Ein wirkliches Highlight lässt sich zwar auf dem Album nicht finden; das Ganze ist aber in sich eine runde Sache und damit wirklich tolle Pop/Rock-Musik. Hier lenkt kein Übersong von Lückenfüllern ab, denn Lückenfüllern gibt es nicht. Danke dafür. Fazit: Rundes Album, welches Alt-Fans wie neue Hörer gleichermaßen überzeugen wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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