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Frauenfrisuren der römischen Antike. Abbild und Realität.
 
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Frauenfrisuren der römischen Antike. Abbild und Realität. [Taschenbuch]

Daniela Ziegler


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Kurzbeschreibung

Anhand von römischen Frauenporträts des 3. nach-christlichen Jahrhunderts, wie sie durch die Rundplastik, durch Sarkophage, Malereien und Münzen visuell überliefert sind, wird in dieser Untersuchung das Phänomen Frauenbildnis - Frauenfrisur dargestellt. Auf der Grundlage archäologischer Forschungstradition unterteilt die Autorin die Frauenfrisur in die künstlerisch dargestellte und die tatsächliche Frisur, die die Römerin einst trug, und die als Vorbild oder Urbild unsichtbar hinter dem überlieferten Porträt steht. Der Kontext der im Bildnis dargestellten Frisur ist durch die Vergleichsdenkmäler sowie die wissenschaftliche Rezeption leicht fassbar. Um den Kontext der unsichtbaren tatsächlichen Frisur, der in ihrer Herstellung, in ihrem sprachlichen und tagtäglichen Umgang sowie ihrer Verwendung liegt, zu umschreiben, ging die Autorin über die üblichen Verfahrensweisen der Klassischen Archäologie hinaus und zog Friseurkunde, Kulturgeschichte, antike Schriftquellen und vor allem die Ethnologie als Hilfsdisziplinen heran. Handgezeichnete Tabellen von Kaiserinnenmünzen und Porträts - in dieser Ausführlichkeit bislang einzigartig - verdeutlichen Chronologie und Entwicklung der Frauenfrisuren in der hier behandelten Epoche. Dieser Beitrag zur Erforschung des römischen Bildnisses erörtert Fragen nach der gesellschaftlichen Funktion von Frauenfrisuren und trägt durch den intensiv behandelten Aspekt der Arbeit an Frisur bzw. Weiblichkeit zum besseren Verständnis des antiken Alltags bei.

Umschlagtext

Anhand von römischen Frauenporträts des 3. nachchristlichen Jahrhunderts wird in dieser Untersuchung das Phänomen Frauenbildnis - Frauenfrisur dargestellt. Auf der Grundlage archäologischer Forschungstradition, unter Einbeziehung antiker Schriftquellen und unter Verwendung von Methoden der Ethnologie, Kulturgeschichte und Friseurkunde werden Fragen nach Herstellung, sprachlichem und tagtäglichem Umgang und gesellschaftlicher Funktion von Frauenfrisuren erörtert. Handgezeichnete Tabellen von Kaiserinnenmünzen und Porträts verdeutlichen Chronologie und Entwicklung der Frauenfrisuren in der hier behandelten Epoche. Durch den intensiv behandelten Aspekt der Arbeit an Frisur bzw. Weiblichkeit geht das Buch über die Bildnisforschung hinaus und trägt somit zur Erforschung des antiken Alltags bei.

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