16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Macht Männer schlau über das Mysterium Frau., 30. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Wie Frauen ticken. Über 100 Fakten, die aus jedem Mann einen Frauenversteher machen. (Broschiert)
Wenn Mann zu dem Buch "Wie Frauen ticken" greift, ist er entweder gewillt, das Mysterium Frau besser zu verstehen - oder er ist so verzweifelt, was die "Handhabung' der Dame seines Herzens angeht. Tut er es, so steht ihm eine vergnügliche Lesezeit vor, die ihn in manchen Gedanken bestätigt, aber auch verbessert. Auch Frauen können in dem Buch schmökern und werden überrascht sein, wie oft sie sich selbst entdecken. Denn so mancher Ratschlag im Buch gibt nicht nur dem Mann eine Hilfe an die Hand, sondern macht auch der Frau deutlich, dass sie das andere Geschlecht mit ihrer Komplexität nicht immer überfordern darf. Am besten ist es natürlich, wenn Mann und Frau zusammen über den Inhalt schmunzeln.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Realsatire, 11. August 2008
Wer wie ich über so einen schluderigen Titel stolpert (Wetterumschwung, Kreislauf tickt falsch), der sollte dieses Geschreibsel (hätte ich fast gesagt) auch lesen.
Was vermittelt dieses Buch? Unser Charakter und unser Leben ist eine einzige Geschmacklosigkeit.
Der Autor tickt nach der 68er Denkmode. Mit der menschlich angeborenen Fähigkeit, etwas peinlich zu finden, wird kaum gearbeitet. Durchtriebene Tipps, wie man seine Muse möglichst schonend los wird, gibts auch. Nach 3 Scheidungen hat man immerhin beste Berater-Qualitäten. (Die Co-Autorin hats nur auf eine Trennung geschafft).
Mit einem pfannkuchenplatten Menschenbild und einer vordergründigen (Amazon-Richtlinien überschreitenden) Ausdrucksweise fliegt einem da der Beziehungs-Alltag um die Ohren, woraus man nur schließen kann: Romantiker sollten nicht heiraten.
Ein Heidenspass, so eine Serie: Wie Frauen ticken, Männer ticken, Teenager ticken (warum nicht auch Autoren, Verleger, Leser...). Der Mann sei so simpel wie eine Plastiktüte eines Billig-Discounters, so die These. Von welchem Typus gehen die aus? (Nennen wir ihn Dieter).
Sie (könnte Verona heißen) will einen Wohlhabenden. Alles muss sie über ihn wissen. Sie braucht Sicherheit. Man will doch versorgt sein. Wer also aus Liebe heiraten will, sollte seine Finanzen schlecht reden. Und höchste Diplomatie walten lassen, wenn's um die vergangene Beziehung geht. Im Komplimente machen sollte er aber authentisch sein. Und authentisch gut tanzen können.
Die Diva möchte wahrgenommen und möglichst originell erobert werden. Also hält sie ihn hin. Soll er sich was einfallen lassen. Tipp: Mann sollte nicht drauflos poltern beim "Anmachen" (vergleiche Salat) oder sie etwa beim Einparken beobachten. Sondern heiter plaudern können und zuvorkommend sein (auch beim Verhüten). Die Begehrte braucht Zelebration. Und wenn ein Vulkanausbruch an den Wurzeln des Seins rührt und alle Dimensionen göttlich vereint sind, will sie nach 3 Monaten wissen, zu wem sie gehört, erst recht, wenn sie 30 ist.
Zunächst stellt sie einem das Bad mit Kosmetik zu. Allmählich nimmt sie die Wohnung ein und will die Schlüssel. Sie durchforstet per Fotoalben die Vergangenheit des Mannes. Per Katalog-Shopping (mit Rückgaberecht) kramt sie einem die Wohnung zu. Dann wundert sie sich über die zunehmende Sprachlosigkeit des Mannes, der sich von einer zunehmend unsortierten Plauder-Lawine zutexten lässt.
Eigentlich, so stellt er fest, braucht sie nur eine Schmusekatze und einen Vogel zum Reden. Und warum liebkost sie ihr Auto? Damit die Technik keinen Ärger macht. Wo bleiben eigentlich die Liebesbeweise wie Zwischen-Anrufe oder Geschenke?, fragt sie sich.
Beruflich steht sie immer mehr unter Druck. Die andere ist Konkurrenz. Da wird sie stutenbissig, ja sie wird männlich, geradezu rücksichtslos.
Was Fremdgehen angeht, das ist eigentlich nur Doppel-Stress, findet sie. Aber wenn sie nun mal eine Affaire anfängt ist das eben Schicksal. (Der mögliche Herzinfarkt des heimlich geliebten Ehegatten übrigens auch).
Fühlt sie sich nach allen Rettungsversuchen ihrer eigentlichen Beziehung entwertet, geht sie für immer, nimmt ihn finanziell so gut aus wie sie kann. Und wenn sie keine ausgeprägte Identität hat und der Abgrund droht wird sie zum "Angst-Beißer". Dann ist sie fertig mit der Welt.
Sollte Mann sie zurück erobern? Es wird geraten, gründlich die Gründe zu ergründen. Das sollte schon ein Erweckungs-Erlebnis ersten Ranges sein. Schließlich muss sie dich als ganz neuen Mann kennen lernen.
Schlussbemerkung: So billig wie man in diesem Buch verkauft wird, so merkwürdig seriös werden doch noch einzelne Dinge abgehandelt: Der Mann soll aufgeräumt sein, auch im Haushalt, er soll sie entlasten, ihren Alltag erleichtern, steht da etwa. Und da sie selber schön ist, sollte er nur Charakter und Charisma und einen emotional-intelligenten Charme haben und - bitte - noch was zum Kritisieren lassen.
Das muss einem doch gesagt werden.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Oh, nein ....., 18. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Wie Frauen ticken. Über 100 Fakten, die aus jedem Mann einen Frauenversteher machen. (Broschiert)
Vorweg: Das "Männerbuch" ist deutlich besser und trifft's auf den Kopf; bei diesem Büchlein war ich oft nachdenklich. Sind sie wirklich so? Mit kleinen Abstrichen scheint es so. Da soll ein Mann her, der liebevoll ist, aufmerksam, großzügig, nett zu den Kindern (auch wenn es mal nicht die eigenen sind), humorvoll, gut aussehend, gut gelaunt, über ihre Macken hinwegsieht, sie stiundenlang telefonieren lässt, ihr die Autoreifen wechselt, immer mit ihr redet, besonders über seine Gefühle, intelligent ist, höflich, sie als Prinzessin behandelt, im Haushalt hilft, beim Sex nicht nur an sich selbst denkt und für ihren Orgasmus sorgt, ein ausdauernder, feuriger, abwechslungsreicher Liebhaber ist, keine andere Frau anschaut (obwohl ihm seine Gene etwas anderes sagen) und ... und ... und ... und nicht zuletzt sie noch in ihrem Bestreben nach Emanzipation unterstützt. Ja, da frage ich mich doch, warum man sich das antut und nicht schwul oder alleine lebend oder beides ist oder in ein Bordell geht. Eine Antwort darauf bekommt man in dem Buch leider nicht.
Nicht so gut wie das "Männerbuch", aber auf jeden Fall lesenswert.
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