Frauen in der Volksversammlung ist ein gutes Anfänger Buch, falls man sich in die altgriechische Literatur einlesen will. Die Geschichte ist als Theaterstück geschrieben und daher etwas umständlich zu lesen. Allerdings ist es sehr komisch und auch spannend und daher echt empfehlenswert.
Die Geschichte entstand kurz nachder tragischen und deutlichen Niederlage Athens im Peleponnesischen Krieg und den darauf folgenden Jahren. Die Griechen fragten sich, welche die beste Staatsform sei und Aristophanes arbeitet das Durcheinander in diesem Stück komisch auf.
Es geht darum, dass im alten Griechenland die Frauen kein demokratisches Wahlrecht hatten. Um ihren Willen dennoch durchzusetzten müssen die Damen also zu einem kleinen Trick greifen. Unter lustigen Umständen schaffen es die Damen ihren Willen in der Volksversammlung durchzusetzten, was sich am Ende jedoch als halbgare Idee rausstellt, da die politischen Vorstellungen der Damen (alles Gut gehört allen, also eine Art altgriechischer Kommunismus) mindestens genauso dämlich sind wie die Ideen der Männer ;)