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Frauen gegen Hitler. Schicksale im Nationalsozialismus
 
 
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Frauen gegen Hitler. Schicksale im Nationalsozialismus [Gebundene Ausgabe]

Martha Schad
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Vorstellung vom Widerstand gegen Adolf Hitler ist geprägt von Offizieren wie Graf Stauffenberg oder einsamen Attentätern wie Georg Elser, von Männern also, die sich dem NS-Regime entgegenstellten. Selten denkt man beim Widerstand an Frauen, meist kommt einem nur Sophie Scholl in Erinnerung. Die Mitbegründerin der Weißen Rose hat auch ihren Platz in Martha Schads Abhandlung über Frauen gegen Hitler, sie steht aber ganz hinten in diesem beeindruckenden Band.

Bevor wir auf Scholl und ihre studentische Widerstandsgruppe stoßen, lernen wir zunächst über ein Dutzend andere Vertreterinnen der Opposition gegen Hitler kennen. Da mögen Namen wie Marion Gräfin Dönhoff noch bekannter sein, von anderen wiederum hat man (traurigerweise) noch nicht viel gehört. Schad stellt uns Frauen wie die Pazifistin Constanze Hallgarten vor oder Elfriede Scholz, Schwester des Autors Erich Maria Remarque (Im Westen nichts Neues).

All diesen bekannten und unbekannten Widerständlerinnen widmet Schad jeweils ein Kapitel, in dem sie auf deren Leben und Schicksal eingeht. Mit am beeindruckendsten (und durch Schads Buch hoffentlich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht) sind die Geschehnisse um den "Frauenaufstand in der Rosenstraße": Mehrere hundert Frauen verhinderten 1943 mit dem Ruf "Gebt uns unsere Männer wieder!" die Deportation ihrer jüdischen Angehörigen. Man muss den Mut sowohl dieser anonymen als auch der im Buch namentlich aufgeführten Frauen bewundern, die ihre Stimme gegen das NS-Regime zu erheben wagten.

Martha Schads Buch bewahrt die Geschichte des weiblichen Widerstandes im Dritten Reich vor dem Vergessenwerden. Allein hierfür gebührt der Historikerin schon Anerkennung. Dass ihre Arbeit dann auch noch sorgfältig recherchiert und gut geschrieben ist, macht das Buch rundherum empfehlenswert. --Joachim Hohwieler

Kurzbeschreibung

Die renommierte Historikerin Martha Schad widmet sich erstmals in Form einer umfassenden und glänzend recherchierten Gesamtdarstellung den Schicksalen der vielen Frauen, die aus den unterschiedlichsten Motiven in die aktive oder passive Opposition gegen das nationalsozialistische Terrorsystem gingen, und schließt so eine Lücke in der Literatur über den Widerstand. Dabei dokumentiert sie nicht nur die Taten herausragender Persönlichkeiten wie die der Sophie Scholl und Marion Gräfin Dönhoff, sondern zeichnet auch die Lebensbilder weniger bekannter Frauen nach, darunter Constanze Hallgarten, Elisabeth von Thadden und Hilde Coppi, die im Kampf gegen die nationalsozialistische Herrschaft nicht selten ihr Leben verloren.Martha Schad, geboren 1939, studierte an der Universität Augsburg Geschichte und Kunstgeschichte und promovierte mit "Die Frauen des Hauses Fugger von der Lilie". Sie schreibt über historische Frauengestalten (Bayerns Königinnen; Frauen, die die Welt bewegten; Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter) und gab den Briefwechsel zwischen Cosima Wagner und Ludwig II. von Bayern heraus.

Umschlagtext

Über den Widerstand gegen die Gewaltherrschaft im nationalsozialistischen Deutschland gibt es bereits zahlreiche Veröffentlichungen. Und doch wird diese Aufarbeitung vornehmlich vom Fokus auf die männlichen Gegner dominiert, fehlt weiterhin der Blick auf die Frauen, die der charismatischen Ausstrahlung Hitlers nicht erlagen, die dem Kult, der sich um seine Person entwickelte, nicht folgten.

Die renommierte Historikerin Martha Schad widmet sich erstmals in Form einer umfassenden und glänzend recherchierten Gesamtdarstellung den Schicksalen der vielen Frauen, die aus den unterschiedlichsten Motiven in die aktive oder passive Opposition gegen das nationalsozialistische Terrorsystem gingen, und schließt so eine Lücke in der Literatur über den Widerstand. Dabei dokumentiert sie nicht nur die Taten herausragender Persönlichkeiten wie die der Sophie Scholl und Marion Gräfin Dönhoff, sondern zeichnet auch die Lebensbilder weniger bekannter Frauen nach, darunter Constanze Hallgarten, Elisabeth von Thadden und Hilde Coppi, die im Kampf gegen die nationalsozialistische Herrschaft nicht selten ihr Leben verloren.

Autorenporträt

Martha Schad, geboren 1939, studierte an der Universität Augsburg Geschichte und Kunstgeschichte und promovierte mit "Die Frauen des Hauses Fugger von der Lilie". Sie schreibt über historische Frauengestalten (Bayerns Königinnen; Frauen, die die Welt bewegten; Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter) und gab den Briefwechsel zwischen Cosima Wagner und Ludwig II. von Bayern heraus.
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