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Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie
 
 
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Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie [Gebundene Ausgabe]

Stefan Bollmann , Elke Heidenreich
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Sandmann; Auflage: 1 (1. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393804506X
  • ISBN-13: 978-3938045060
  • Größe und/oder Gewicht: 28 x 21,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.503 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Wer schön sein will, muss lesen! Stefan Bollmann stöbert auf, wie lesende Frauen wirken und bringt dabei ihre volle Schönheit zur Geltung. Mit literarischer Verve zeigt er, wie Frauen die ihnen zugedachte Rolle - das Heim hüten, Beten, Konversation treiben; mit und durch Texte erfüllen. (FAZ.net (26. November 2010))

Eine Augenweide. Dieser Bildband zeigt lesende Frauen und ihre schönsten Seiten; und erklärt, warum Frauen und Bücher einfach zusammengehören. Ein Fest für alle Frauen, die sich für die Geschichte des weiblichen Lesens interessieren. (Brigitte (17. November 2010))

Dass die Geschichte weiblichen Lesens weiter erzählt werden muss, zeigt nun eindrucksvoll das neue Buch mit neuen Bildern und neuen Texten. (Gesellschaft Freunde der Künste (06.Dezember 2010)) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Lesende Frauen darzustellen faszinierte Künstler vieler Epochen. Doch bis Frauen das Lesen erlaubt wurde, dauerte es viele Jahrhunderte, denn Frauen, die lesen, sind gefährlich. Auf diese Weise eignen sie sich Wissen und Erfahrungen an, die ursprünglich nicht für sie bestimmt waren.
Das vorliegende Buch der Bilder von Leserinnen funktioniert wie ein imaginäres Museum: Vor- und zurückblätternd kann darin flaniert, können Augenblicke erhascht und Zusammenhänge "ersehen" werden. Die Bilder und Fotografien stammen ebenso von bekannten wie noch (oder wieder) zu entdeckenden Künstlern. Der Bogen wird vom Mittelalter zur Gegenwart gespannt, wobei der Schwerpunkt der gezeigten Motive auf dem 19. und 20. Jahrhundert liegt.
Ein einführender Essay über "Die Gefährlichkeit des Lesens" und kurze kommentierende Texte zu den einzelnen Bildern, Künstlern und Motiven machen aus diesem "Bilder-Buch" eine lesenswerte kleine Kunstgeschichte. Auch die Bilder des Lesens wollen eben gelesen werden.

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79 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lesen statt putzen!, 2. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie (Gebundene Ausgabe)
Das ausführliche Vorwort von Elke Heidenreich erklärt, warum Frauen, die lesen gefährlich sind, und vor allem waren: Lesen macht neugierig, Lesen macht kritisch, Lesen macht klug. Und es hält ab von den Tätigkeiten, für die die Frauen doch wohl geschaffen sind: Kochen, putzen, nähen, beten, Kinder erziehen.
Nicht umsonst sagte Marie von Ebner-Eschenbach: "Als eine Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt."
Das Buch ist in erster Linie ein wunderbares Bilderbuch, eine Sammlung von Bildern lesender Frauen. Nach vierzehn Seiten von Stefan Bollmann über die Geschichte des Lesens vom 13. bis 21.Jhd. enthält es in sechs Kapiteln Bilder von begnadeten, verzauberten, selbstbewußten,empfindsamen, passionierten und einsamen Leserinnen. Zu jedem Bild gibt es einen eher kurzen Text über Maler und Bild, manchmal auch über die dargestellte Leserin.
Für alle, die mehr wissen wollen, enthält das Buch noch eine Literaturliste. Ein schönes, interessantes und überraschendes Werk!
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen lesende Frauen in Malerei und Fotografie - empfehlenswert, 15. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Frauen, die lesen, sind gefährlich. Lesende Frauen in Malerei und Fotografie (Gebundene Ausgabe)
Das Buch fängt schon gut an - mit einem Vorwort von Elke Heidenreich. Sie schreibt, dass vor der lesenden Frau früher gewarnt wurde, weil "in ihrem Kopf etwas passierte, das nicht zu den dominanten Lebensplänen passte, die andere für sie machten."
Die Phantasie wird vom Lesen beflügelt, sie trägt die Leserin weg aus der Welt der 3 K's: Kirche, Küche, Kinder. Indem die lesende Frau sich Wissen und Erfahrungen aneignet, die eigentlich nicht für sie bestimmt waren, wird sie zur Bedrohung, sie wird gefährlich.
Dem Kapitel der Geschichte lesender Frauen geht der Herausgeber Stefan Bollmann anschaulich und detailliert nach.
Bilder und (einige) Fotografien von Leserinnen aus dem 13. bis 21. Jahrhundert werden gezeigt und interpretiert.
Bilder von F.Boucher,T.Roussel, E.Heckel und H.Matisse, um nur einige Künstler zu nennen, werden in kurzen Begleittexten vorgestellt.
Das vorliegende Buch ist ein "Muss" für Frauen ( und Männer), die gerne lesen und sich zudem für Kunst aus Malerei und Fotografie interessieren.
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier absolut; für knappe 20 Euro bekommt man ein ca. 150 Seiten umfassendes Kunstbuch, das zum Lesen und Betrachten einlädt.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geschichte des weiblichen Lesens, 24. November 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Nach seinem zum echten Bestseller besonders innerhalb der weiblichen Leserschaft mutierten Buch "Frauen die lesen sind, gefährlich" lässt der Autor Stefan Bollmann aus seinem offenbar großen Fundus zu diesem spannenden Thema ein weiteres Buch folgen.

Illustriert mit bekannten und unbekannten Gemälden bekannter und eher unbekannter Maler aus den unterschiedlichsten Epochen geht er in sechs Kapiteln mit kurzen und sprachlich immer eleganten Essays lesenden Frauen nach. Da sind die:

* Heilige, Sünderinnen, bibelfeste Leserinnen

* Philosophinnen, Frauenrechtlerinnen, Leserinnen verbotener Bücher

* Müßiggängerinnen, Genießerinnen, einsame Leserinnen

* Verführte und Verführerinnen, gefährliche Leserinnen

* Lehrerinnen, Salondamen, Vorleserinnen

* Reisende, Lebenskünstlerinnen, moderne Leserinnen

Immer wieder zeigt Bollmann in seinen kultur- und literaturgeschichtlichen Essays auf, wie der Kontakt zum Buch, die Praxis des Lesens zwar nicht immer die Lebenssituation der Frauen verändert hat, aber ihr Bewusstsein. Der Kontakt mit Büchern, das Lesen, und sei es das Lesen in frommen oder heiligen Schriften, verändert.

Stefan Bollmann ist es mit dieser Fortsetzung gut gelungen, ohne Wiederholungen die Geschichte des weiblichen Lesens in den Vordergrund zu rücken und ihr Beachtung zu verschaffen.
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