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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein klasse Buch,
Von :-) "birgit-catharina" (Willich-Anrath) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Frauen, die schreiben, leben gefährlich (Gebundene Ausgabe)
Stefan Bollmann, der im vergangenen Jahr das wunderbare Buch "Frauen, die lesen, leben gefährlich"geschrieben hat, befasst sich nun mit schreibenden Frauen.Er beschreibt, wann und wie Frauen überhaupt in der Vergangenheit schreiben lernen durften. Im Laufe der Jahrhunderte mussten sie sich den Freiraum, schreiben zu dürfen, hart erkämpfen. Auch diesmal hat die bekannte leidenschaftliche Schriftstellerin und Leserin Elke Heidenreich ein Vorwort geschrieben; sie weist u. a. auf den mühsamen Weg zur eigenen Künstlerpersönlichkeit bei vielen Autorinnen hin. Neben einer Einführung über einzelne Epochen seit dem 12. Jahrhundert. findet man Biographien schreibender Frauen aus Europa und Amerika aus den vergangenen 250 Jahren. Im letzten Kapitel werden sieben Schriftstellerinnen der zeitgenössischen Weltliteratur vorgestellt; so erfährt der Leser z.B. viele Details über Tania Blixen, Doris Lessing und die Bronte-Schwestern, um nur einige zu nennen .Für sie war das Schreiben existentiell bedeutend. Viele ausdrucksstarke Fotographien, Porträtfotos, Bilder, Zeichnungen und Abbildungen der verschiedensten Handschriften ergänzen den Text aus Beste. Alles in allem ist dieses Buch wieder sehr gut gelungen und das Preis,- Leistungsverhältnis stimmt hier überein. Für knappe 20 Euro wird Frau bzw. Mann viel geboten ! Ob wir demnächst von Stefan Bollmann das Buch "Frauen, die malen, leben gefährlich" erwarten dürfen? Ich bin gespannt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Informativ - Aufklärend - klasse recherchiert - aber auch traurig...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Frauen, die schreiben, leben gefährlich (Gebundene Ausgabe)
Dieses Werk von Stefan Bollmann ist nicht nur wunderbar aufgegliedert und sehr schön bebildert. Nein, es zeigt vor allen Dingen und immer wieder, dass schreibende Frauen "gefährlich" lebten. Nicht, weil man ihnen nach dem Leben trachtete, sondern weil man ihnen Steine in den Weg legte, nicht an sie glaubte, sie belächelte und in erster Linie für Heim, Herd und Kinder forderte. Viele junge Autorinen hielten diesem Druck nicht stand und nahmen sich das Leben. Es liest sich erschreckend. Und wer nun denkt, dass das nur früher so war, der wird entsetzt feststellen, dass es sich bis in die heutige Zeit wie ein roter Faden durch das Leben von Schriftstellerinnen zieht. Es ist bedrückend, aber offen und ehrlich geschrieben.Ich kann es jedem empfehlen, der selber schreibt, sich für Bücher interessiert oder einfach auch nur wissen möchte, wie das damals so war, weit weg von der Emanzipation des 20. Jahrhunderts und fernab von Gleichberechtigung in Berufen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schreibende Frauen einmal anders!,
Rezension bezieht sich auf: Frauen, die schreiben, leben gefährlich (Gebundene Ausgabe)
Stefan Bollmann, der einst als Verleger wunderbarer Kollektivbiographien von sich reden machte, hat ein wunderschönes Buch über Schriftstellerinnen veröffentlicht, dass mit wunderbaren Fotos angereichert ist.Es ist aber viel mehr als nur ein Bilderbuch für Literaturfans. Vielmehr hat er eine Auswahl zusammengestellt, die überrascht! Das lässt schon das brillante Vorwort Elke Heidenreichs erahnen: Der rote Faden in Bollmanns Buch ist nämlich das Leiden der schreibenden Frau, die Opfer, die viele von ihnen bringen mussten, um ihrer ureigenen Bestimmung - nämlich der Literatur - zu folgen. Ein Spagat, der bis in das 21. Jahrhundert andauert und an dem viele Schriftstellerinnen scheiterten, die heute einen festen Platz in der Weltliteratur haben. In seinem ausführlichen Essay am Beginn des Buches geht Bollmann mit großer Kennerschaft auf die weibliche Literaturgeschichte ein, auf die Strömungen und Impulse, die von Frauen ausgegangen sind und auf die vielfältigen Probleme, die sich den Autorinnen in den Weg stellten. Dann folgt ein wunderbarer Bildteil, in dem die einzelnen Autorinnen - chronologisch aber auch thematisch - vorgestellt werden. Dabei hat mir vorallem das Kapitel der Widerständlerinnen gefallen, die weniger aus literarischem Interesse, als aus politischer Triebfeder geschrieben haben und bis heute gelesen werden, jedoch bislang in kaum einer Literaturgeschichte gewürdigt wurden. Bollmanns Buch sollte in keiner (weiblichen) Bibliothek fehlen, da es nicht nur informativ sondern auch wunderschön ist, als Nachschlagewerk dient und zugleich - wo auch immer man es aufschlägt - äußerst anregend ist! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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