Darmstädter Echo vom 25.3.2002
"Von höchstem Wert ist die Strategie des Autors. Hoffmann behauptet nicht, er weist nach. Er nörgelt nicht, verzichtet auf Larmoyanz, aber nicht auf sarkastisch spitze Gegenattacken auf aktueller Faktenbasis. Letztere wird manche Leserin und manchen Leser regelrecht platt machen. Hoffmann entrümpelt feministisches Schwarzweiß-Denken, torpediert mit ironischem Nebenton jene nie angemessen hart hinterfragten Klischees zu Täter-Männern und Opfer-Frauen. Hoffmann wäscht Köpfe."
Darmstädter Echo vom 25.3.2002
Von höchstem Wert ist die Strategie des Autors. Hoffmann behauptet nicht, er weist nach. Er nörgelt nicht, verzichtet auf Larmoyanz, aber nicht auf sarkastisch spitze Gegenattacken auf aktueller Faktenbasis. Letztere wird manche Leserin und manchen Leser regelrecht platt machen. Hoffmann entrümpelt feministisches Schwarzweiß-Denken, torpediert mit ironischem Nebenton jene nie angemessen hart hinterfragten Klischees zu Täter-Männern und Opfer-Frauen. Hoffmann wäscht Köpfe.
Maria Nicoli für die Kulturzeitschrift
Hoffmann scheut vor der Konfrontation mit brisanten Themen nicht zurück. In seinem detailreichen, seriös recherchierten und umfangreichen Buch entlarvt er die Haltung des radikalen Feminismus´ als eine vorurteilsfördernde, aggressive und inhumane Position, die sich mit den Auswüchsen einer völlig uferlosen Political Correctness vergleichen lässt (...). So richtet sich auch dieses Buch nicht gegen Feminismus allgemein, sondern gegen jene undifferenzierte Ausrichtung, die den Krieg der Geschlechter nicht nur ausgerufen hat, sondern auch bis zum Ende führen möchte - was auch immer das sei. (...) Arne Hoffmanns verdienstvolles, manchmal überraschendes, immer aber faszinierendes "Plädoyer für einen selbstbewusst(er)en Mann" bietet eine Menge Material für persönliche und öffentliche Diskussionen. Es sollte zur Pflichtlektüre für Familien- und Frauenbeautragte in der Politik werden und als Argumentationsgrundlage in universitären Geschlechterstudienkursen eingesetzt werden! - um endlich den Impuls der Aufklärung ins Reich feministischer Mythen zu bringen.
FOCUS, 15/03:
Hoffmanns Buch ist faktensatt (554 Belegquellen), es hat nur einen Makel: Sein Gegenstand ist die Benachteiligung von Männern.
das Liberalen-Magazin eigentuemlich frei, Januar 2002:
Mit Arne Hoffmanns Buch liegt jetzt eine wirklich profunde und vor allem umfassende Auseinandersetzung mit dem Feminismus vor. (Viele unserer Leser wissen bereits), dass wir es mit einem wahrlich amüsanten Autor zu tun haben, der seine gelegentliche Bissigkeit mit einer geistreichen Ironie und einem herrlich trockenen Humor ideal ausbalanciert. (...) Das Buch enthält vor allem eine solche Fülle von Fakten, Argumenten und schönen Entmystifizierungen, dass es eigentlich ein Muss für jeden ist, dem die Männerrechte und die ideologiekritische Aufarbeitung des Feminismus am Herzen liegen.
Kurzbeschreibung
"Sind Frauen bessere Menschen?" vertritt zwei zentrale Thesen. Erstens: Auch Männer haben berechtigte Anliegen, die in der bisherigen Berichterstattung der Medien leider oft zu kurz gekommen sind. Zweitens: Ein Ende des immer neu angeheizten Geschlechterkampfes ist überfällig. Mit beidem stellt sich dieses Buch an die Spitze einer Bewegung, die in Deutschland neu ist, andernorts aber bereits rasante Fortschritte getätigt hat. In den USA beispielsweise existiert eine "Männerbewegung" nicht nur seit über zehn Jahren, ihre Mitglieder arbeiten auch mit liberalen Frauenrechtlerinnen wie den von Wendy McElroy geführten "individual feminists" längst Hand in Hand. Auch in Deutschland aber wird es immer notwendiger, dass beide Geschlechter gemeinsam eine Zukunft erkämpfen, die von gegenseitiger Zuneigung und fairer, respektvoller Partnerschaft geprägt ist. Das Steuer gehört in die Hand einer neuen Generation von Frauen und Männern, die die überholten Feindbilder, Klischees und Ideologien durch gesicherte Fakten und Lösungswege für beide Geschlechter ersetzen. Dafür wirbt dieses Buch.
Der Autor über sein Buch
Herzlichen Dank all jenen, die mir per Rezension, in Webforen oder per Mail so freundliche Worte zu meinem Buch zukommen lassen. Dabei freut mich besonders, wieviele Frauen darunter sind. Sie erkennen offenkundig sehr gut, dass trotz aller Geschlechterkriegs-Propaganda die Anliegen von Männern denen von Frauen nicht entgegenstehen, sondern dass beide miteinander vernetzt sind. Insofern spreche ich mit meinem Buch natürlich nicht nur männliche Leser an, sondern auch ihre Mütter, Töchter, Partnerinnen, Kolleginnen und alle Frauen in ihrem Freundeskreis.
Die positiven Rückmeldungen auch meiner weiblichen Leser sind außerordentlich aufbauende Worte für alle, denen ein liebe- und respektvoller Umgang der Geschlechter miteinander am Herzen liegt. Sie zeigen, dass auch Frauen sehr wohl in der Lage sind, die Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft wahrzunehmen und dagegen anzugehen - wenn sie erst einmal darauf aufmerksam gemacht werden. In den letzten Jahren ist es meinen Mitstreitern und mir erfreulicherweise gelungen, die einseitige Berichterstattung in den Medien ein wenig aufzubrechen. So wurde das Schweigetabu zu Themen wie Väterrechten oder männlichen Opfern häuslicher Gewalt inzwischen gebrochen und auch mein Buch in diesem Zusammenhang von mehreren Fernsehsendungen empfohlen: einschließlich dem ZDF-Frauenmagazin "Mona Lisa". Es steht zu hoffen, dass uns das auch bei anderen Themen gelingen wird und dass Männer ebenso wie Frauen ihre Rechte einfordern und endlich als Menschen, statt als "Schweine", als Bedrohung oder als Hindernis wahrgenommen werden.
Über den Autor
Arne Hoffmann, geb. 1969 in Wiesbaden, veröffentlichte nach einem Studium der Literaturwissenschaft viele Erzählungen und Sachbücher zum Thema erotische Unterwerfung.