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Sind Frauen bessere Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann.
 
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Sind Frauen bessere Menschen? Plädoyer für einen selbstbewussten Mann. (Taschenbuch)

von Arne Hoffmann (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 603 Seiten
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf; Auflage: 1 (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896023829
  • ISBN-13: 978-3896023827
  • Größe und/oder Gewicht: 21,5 x 13,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 486.759 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Darmstädter Echo vom 25.3.2002

"Von höchstem Wert ist die Strategie des Autors. Hoffmann behauptet nicht, er weist nach. Er nörgelt nicht, verzichtet auf Larmoyanz, aber nicht auf sarkastisch spitze Gegenattacken auf aktueller Faktenbasis. Letztere wird manche Leserin und manchen Leser regelrecht platt machen. Hoffmann entrümpelt feministisches Schwarzweiß-Denken, torpediert mit ironischem Nebenton jene nie angemessen hart hinterfragten Klischees zu Täter-Männern und Opfer-Frauen. Hoffmann wäscht Köpfe."


Darmstädter Echo vom 25.3.2002

Von höchstem Wert ist die Strategie des Autors. Hoffmann behauptet nicht, er weist nach. Er nörgelt nicht, verzichtet auf Larmoyanz, aber nicht auf sarkastisch spitze Gegenattacken auf aktueller Faktenbasis. Letztere wird manche Leserin und manchen Leser regelrecht platt machen. Hoffmann entrümpelt feministisches Schwarzweiß-Denken, torpediert mit ironischem Nebenton jene nie angemessen hart hinterfragten Klischees zu Täter-Männern und Opfer-Frauen. Hoffmann wäscht Köpfe.


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57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gut recherchiert und gut zu lesen, 6. Juni 2004
Die Titelfrage dieses Buches 'Sind Frauen bessere Menschen?' meint der Autor offenbar rethorisch, denn seine sehr umfangreichen Recherchen führen zu der Antwort, dass Männer wenigstens nicht die schlechteren Menschen sind. Während die Medien Benachteiligung der Frauen als Tatsache ansehen und dagegen 'kämpfen', weist Hoffmann penibel das Gegenteil nach: Eigentlich müssten Männerförderprogramme aufgelegt werden.
Der Quellennachweis ist sehr umfangreich geraten. Dennoch ist das Buch nicht staubtrocken, sondern flüssig und angenehm zu lesen, auch wegen der immer wieder durchschimmernden Ironie. Die Polemik mag an einigen Stellen überzeichnet sein - das ist Geschmackssache. Amüsante Einzelfälle geraten manchmal zur gewagten These, aber darüber kann der Leser ja selbst befinden.
Zu dieser Thematik empfehle ich auf jeden Fall noch 'Das bevorzugte Geschlecht' von Martin v. Creveld (Sachbuch) und 'Der Puppenkasper. Weibliche Macht-Männliche Ohnmacht' von Wolfgang A. Gogolin (Roman).
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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch für Männer und Frauen, 13. November 2001
Ein phantastisches Buch. Ein mutiges Buch. Brilliant recherchiert und flüssig geschrieben zeigt Arne Hoffmann die vielfältigen Mechanismen der Männerunterdrückung und gesellschaftlichen Ausgrenzung auf. Sicher das zur Zeit wichtigste Buch der Männerrechtbewegung.

Durch die Vielzahl und Akutaliät der internationalen Quellen und der Darstellung der Hintergründe hat das Buch einen hohen Informationswert.

Wer sich schon lange mit der Materie auseinandersetzt, wird neben der sauberen Darstellung altbekannter Tatsachen immer wieder neue Informationen finden und Zusammenhänge leichter erkennen.

Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigen will, wird nach Lektüre dieses Buches verblüfft zu der Erkenntnis gelangen, das Menschenrechte auch Männerrechte sind.

Wer sich schon immer gefragt hat, warum das dominante und bösartige Patriarchat binnen kurzer Zeit seinen Rückzug angetreten hat und am laufenden Band Antimännergesetze und -urteile fällt, wir in diesem Buch eine Antwort finden.

Das Buch ist in 2 große Teile gegliedert. Im ersten Teil finden sich die Sammlung der Fakten, die sich mit den Ideologien des Feminismus auseinandersetzen.

Besonders wichtig hier die ausführlichen Kapitel über die männlichen Opfer weiblicher Gewalt, in dem neben altbekannten Tatsachen auch neue Fakten aufgeführt werden. Hilfreich für die Opfer die Internetadressen, die weitere Informationen bieten.

Der Mythos der so genannten Alleinerziehenden und der Unterhaltslüge sowie die Ausgrenzung der Väter wird angemessen knapp, dafür aber intensiv und faktenreich abgehandelt, da hier schon einige maßgebende Werke existieren.

Im zweiten Teil analysiert der Autor die Mechanismen, die es soweit kommen lassen konnten, das Menschenrechtsverletzungen und Dikriminierung von Männern zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Interessant seine Ausführungen, wie gerade der faschistoide Teil der Frauenbewegung wesentlichen Einfluss auf das Denken in Deutschland hat.

Dennoch zeigt der Anhang, das auch hier verhaltener Optimismus, wenn auch nicht angebracht, so doch notwendig ist. Ein Grund ist sicher, dass dieses Buch trotz der sexistischen Meinungskontrolle erscheinen konnte, vor ein paar Jahren wäre dies noch undenkbar gewesen.

Eine kleine Argumentationshilfe gegen feministische Rhetorik rundet das Buch ab.

Kurzum: Ein Buch für jeden und jede. Auch für das Fest der Liebe. Vor allem aber für jene, die es noch nicht verlernt haben, Mensch zu sein oder es (wieder) werden wollen.
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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Für eine wahre Geschlechtergerechtigkeit, gegen Klischees, 5. April 2006
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist lehrreich, fesselnd, aufrüttelnd und mutig. Vom Titel her kann schon darauf geschlossen werden, dass es sich hier um eine kritische Prüfung eines feministischen Weltbildes handelt, in dem der Frau tendenziell die Rolle des Opfers und des guten Menschen, dem Mann hingegen tendenziell die Rolle des Täters und des schlechteren Menschen zukommt. Dem Autor gelingt es, durch das Anführen von unzähligen nachprüfbaren Fakten sowie durch logische, unentrinnbare Argumentation, nicht nur die These vom Mann als schlechteren/gewalttätigeren/minderbemittelten Menschen zu dekonstruieren, sondern auch die überall tausendfach gehörte Behauptung, Frauen würden in unserer Gesellschaft nahezu überall systematisch diskriminiert und benachteiligt als 100%tigen Humbug zu erweisen. Die Gegenbeispiele sind so zahllos, dass man/frau wirklich an Realitätsverlust oder -verweigerung leiden muss, um trotzdem zu einem anderen Schluss zu kommen. Nur ein Beispiel sei hier genannt: Männerspezifische Krebserkrankungen sind genauso häufig und genauso lebensgefährlich wie frauenspezifische, für die Erforschung der letzteren wird aber ein Vielfaches an Geldmitteln und Aufmerksamkeit mobilisiert.

„Sind Frauen bessere Menschen?" zeichnet sich darüber hinaus durch Fairness aus. Sowohl Männer als auch Frauen können dieses Buch lesen und viel lernen, ohne dass erstere zu einer „Vergeltungsmentalität" angesichts der männerfeindlichen Auswüchse so mancher feministischer Agitation ermuntert werden und ohne dass letztere sich nun wieder als Geschlecht angegriffen fühlen müssten. Es werden ausschliesslich die wirklich absurden und unfairen ideologischen Komponenten bestimmter feministischer Theorien auseinandergenommen sowie deren fatale und letzlich für beide Geschlechter geradezu zerstörerischen sozialen, politischen und psychologischen Folgen aufgezeigt. Nicht in einem einzigen Satz geht es um das Zurückholen eines reaktionären Frauenbildes. Wahre Gleichberechtigung und eine vernünftige Sicht auf die tatsächlichen Verhältnisse in unserer Gesellschaft sind das Ziel.

Neben logischer Stringenz und gedanklicher Klarheit und Nachvollziehbarbeit gehört zu den selbstverständlichsten und notwendigsten Eigenschaften wissenschaftlicher Recherche und Ergebnisdarstellung die Nachprüfbarkeit. Das sollte vor allem jeder Person, die mal akademische Luft geschnuppert hat, völlig klar sein. Umso bezeichnender ist es dann, wenn man bemerkt, dass die reißerische radikalfeministische Literatur nahezu ganz auf Belegbarkeit verzichtet und nur Behauptung an Behauptung reiht, gewürzt mit ein paar fragwürdigen Zahlen und Statistiken. Dem Autor des vorliegen Plädoyers ist hingegen die Wissenschaftlichkeit sogar in einem hohen Maße zuzubilligen. Politiker(inne)n, Autor(inn)en und Journalist(inn)en, die solche Ergebnisse nicht widerlegen können oder nicht einmal kennen, sollte man mit Dieter Nuhrs Spruch „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten" begegnen.

Sympathisch wird die Darstellung dadurch, dass ganz verschiedene Meinungen und Erfahrungen in Zitaten zu Wort kommen und auch die feministische Bewegung in ihrer ganzen Bandbreite vorgestellt, vieles an ihr ja oft sogar ausdrücklich gewürdigt wird. Der unerträglichen Schwarz-Weiß-Einseitigkeit der radikalfeministischen Hasstiraden (nein, das ist nicht übertrieben formuliert) wird hier also gerade nicht mit den gleichen Waffen begegnet. So kann sich hier jeder Leser und jede Leserin(!) ernstgenommen und wohl fühlen.

Mehr noch als die geglückte Widerlegung männerfeindlicher Klischees (nein, auch diese Formulierung ist nicht zu hart) und der berechtigten Anklage ihrer Entsprechungen in so mancher abstrusen Gesetzgebung beeindruckt mich an Arne Hoffmanns Buch Folgendes: Man lernt nicht nur über das eigentliche Thema mehr als einem manchmal lieb sein kann, sondern ebenso über allgemeinere Phänomene wie z. B. das Zustandekommen und Funktionieren ideologischer Weltbilder, die psychologischen Mechanismen, die fanatisches Verhalten und Denken erklären können, den überproportionalen Einfluss mancher kleiner Interessengruppen auf die Meinungsöffentlichkeit und die politischen Aktionen in einer Demokratie, die gesellschaftliche Wirkung von Feindbildern, Sündenböcken und simplifizierenden Erklärungen. Besonders möchte ich die Erkenntnis hervorheben, dass der Hauptpfeiler totalitärer Macht und Kontrolle (und wenn es sich um praktische Denk- und Sprechverbote in einer Demokratie dank kleiner fanatisierter Gruppen handelt) aus Angst und Einschüchterung besteht. Solange die mundtot gehaltenen Menschen Angst verspüren und sich einschüchtern lassen, triumphieren die Tyrannen. (Nebenbei gesagt: Diese Schlüsselrolle der Angst ist das Hauptthema in der aktuellen sehenswerten Comicverfilmung „V for Vendetta".)

Sehr bedauernswert ist es, dass Hoffmanns Buch äußerst unbekannt ist und wohl vorerst bleiben wird. Wahrscheinlich erst in naher oder ferner Zukunft wird es angemessen gewürdigt werden. Auch die Tatsache, dass der Autor für dieses Buch nur einen kleinen, weitgehend unbekannten Verlag gefunden hat, und das Manuskript allen anderen ein zu heißes Eisen war, spricht alleine schon Bände. Was hingegen die Diskussionen und die Regale in Buchhandlungen und Unibibliotheken beherrscht, sind einfach gestrickte feministische Abhandlungen, in denen eine ewige Wiederholung von oft längst widerlegten Klischees abgespult wird. Auch wird jeder, der sich zu dem hier besprochenen Buch öffentlich positiv äußert, mit Beschimpfung und Verunglimpfung rechnen müssen. So ist das nun mal in einem Klima, daß teilweise tatsächlich quasitotalitäre Züge trägt. Die Stimme der Vernunft war immer schon eher eine leise und relativ einsame im Getöse ihres jeweiligen Zeitgeistes. Sie wird und wurde schnell niedergeschrieen, sobald sich bestehende Machtkonstellationen bedroht fühlen. Hier heisst es jedoch: kein Selbstmitleid, kein Klagen, kein Defätismus, sondern Mut, solchen Strukturen entgegenzutreten. Mut zur Gerechtigkeit. Mut zur Wahrheit.

Fazit: Wir sollten eine Gesellschaft mit wahrer statt vermeintlicher Gleichberechtigung sowie Respekt vor Frauen UND Männern anstreben. Eine Benachteiligung von Männern oder Frauen und sei sie mit dem angeblich gegenteiligen Ziel getarnt, kann nicht akzeptiert werden. In einer solchen ungleichen und ungerechten Gesellschaft gibt es keine glücklichen Menschen und schon gar keine glücklichen Partnerschaften zwischen Mann und Frau. Ich kann mir kein vollständigeres und schlüssigeres Werk zu diesem Themenkomplex vorstellen, als diese Publikation.

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Am 26. Dezember 2004 veröffentlicht

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