Produktinformation
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Die positiven Rückmeldungen auch meiner weiblichen Leser sind außerordentlich aufbauende Worte für alle, denen ein liebe- und respektvoller Umgang der Geschlechter miteinander am Herzen liegt. Sie zeigen, dass auch Frauen sehr wohl in der Lage sind, die Diskriminierung von Männern in unserer Gesellschaft wahrzunehmen und dagegen anzugehen - wenn sie erst einmal darauf aufmerksam gemacht werden. In den letzten Jahren ist es meinen Mitstreitern und mir erfreulicherweise gelungen, die einseitige Berichterstattung in den Medien ein wenig aufzubrechen. So wurde das Schweigetabu zu Themen wie Väterrechten oder männlichen Opfern häuslicher Gewalt inzwischen gebrochen und auch mein Buch in diesem Zusammenhang von mehreren Fernsehsendungen empfohlen: einschließlich dem ZDF-Frauenmagazin "Mona Lisa". Es steht zu hoffen, dass uns das auch bei anderen Themen gelingen wird und dass Männer ebenso wie Frauen ihre Rechte einfordern und endlich als Menschen, statt als "Schweine", als Bedrohung oder als Hindernis wahrgenommen werden.
Mit der Fragestellung seines Buchtitels gibt Arne Hoffmann der in Öffentlichkeit und Politik ebenso populistisch wie einseitig unter dem Motto „Gewalt ist männlich“ debattierten Geschlechterfrage einen neuen Impuls.
Auf 560 prallen Seiten Text plus „Navigator“-Anhang rückt er denjenigen Zuleibe, welche die einseitig parteiliche Debatte um die Frauen als Opfer mit Schätzwerten regierungsnaher Vereinigungen und Verbände aufzumischen pflegen. Obwohl die persönliche Empörung des Autors zeitweilig polemisch oder sarkastisch, bitter oder traurig, zornig oder spöttisch zu spüren bleibt, überzeugt die in engen Zeilen dargebotene Informationsfülle. Aus weltweit recherierten wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, polizeilichen Ermittlungsfakten und statistischem Material im Mix mit sachlich fundierten Literaturzitaten integrer Wissenschaftler bietet sie ein fulminantes Feuerwerk der Thesen und Argumente, dem man sich nicht entziehen kann.
Als Autorin, die selbst Bücher über ausgebeutete und aus dem Leben ihrer Kinder gedrängte Väter geschrieben hat wie „Der gebrauchte Mann“ oder „Ein Vater gibt nicht auf“ oder „Handbuch für Vater nach der Trennung“, kenne ich eine Vielzahl der Informationen und Fakten, die Arne Hoffmann zu einem Plädoyer für einen selbstbewussten Mann zusammengetragen hat. Ich kenne auch die Frauen, die sich heutzutage schon fast schämen,
immer noch mit demselben Mann in einer Langzeitbeziehung zu leben und leben zu wollen.
Und wie ist diese Lage? Sie ist geprägt durch das Vorherrschen einer Dämonisierung und Verächtlichmachung des Mannes im öffentlichen und veröffentlichten Diskurs. Der Mann als das minderwertige, niedrigere, hinterhältigere usw. Geschöpf.
Und diese Position findet nicht nur im Rahmen eines freien Meinungsaustausches auf der Ebene von Büchern und Presseerzeugnissen statt, sondern findet seinen Eingang in die Gesetze unseres Staates. Und das ist das eigentlich Schlimme, das Arne Hoffmann klar herausarbeitet. Denn Irrtümer im freien Meinungsaustausch sind das eine, wenn sie sich aber bis zur herrschenden Politikerkaste und in Gesetzestexte einschleichen, dann ist das das andere (und schlimmere, wirksamere!).
Also was tun nach der Lektüre? Wieder einmal eine Männergruppe gründen oder sich einer solchen anschließen (wie schon in den 70igern)? Oder Flugblätter in der Fußgängerzone verteilen? Oder ... Ich habe mal 10 Exemplare gekauft von diesem Werk (verdammte Preisbindung) und verschenke oder verkaufe sie nun mit dem Satz „Das schaffst du garantiert nicht, das durchzulesen". Mein bester Freund nach einem Viertel des Buches: „Ich muss eine Pause einlegen, ich habe sooo einen Hals!" Mein ältester Freund, der die meisten Probleme mit Frauen hatte, die man überhaupt haben kann, fragt mich: „Hast du Probleme mit Frauen?" Usw. usf.
Die Frauen, denen ich das Buch zukommen ließ, haben es munter gelesen und fanden es interessant.
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