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Die Frau mit dem roten Herzen: Ein Fall für Oberinspektor Chen. Kriminalroman Taschenbuch – 1. November 2005


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Die Frau mit dem roten Herzen: Ein Fall für Oberinspektor Chen. Kriminalroman + Schwarz auf Rot: Oberinspektor Chens dritter Fall Kriminalroman + Tod einer roten Heldin: Kriminalroman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423208511
  • ISBN-13: 978-3423208512
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,5 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 253.654 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Oberinspektor Chen möchte vor der Arbeit im stickigen Gebäude der Kriminalpolizei von Shanghai noch ein wenig die morgenfrische Luft im Bund-Park genießen. Doch kaum hat er sein Lyrikbändchen aufgeschlagen, wird er von einem Parkwächter um Hilfe gebeten: In einer abgelegenen Ecke des Parks ist eine Leiche gefunden worden, die einen teuren Pyjama trägt und von zahllosen Schnittwunden gezeichnet ist. Wer ist der Tote? Handelt es sich um einen rituellen Triaden-Mord?

Chen findet jedoch nicht die nötige Zeit, sich mit diesem Fall zu beschäftigen. Parteisekretär Li macht ihm unmissverständlich klar, dass seine Hauptaufgabe in den nächsten Tagen darin besteht, sich um die attraktive Amerikanerin Catherine Rohn zu kümmern. Rohn ist im Auftrag der US-Regierung nach Shanghai gekommen, um die Ehefrau eines wichtigen Zeugen in einem Fall von Menschenschmuggel in die USA zu begleiten. Allerdings fehlt von der Frau jede Spur, und Chen muss sich eingestehen, dass er dem Charme seiner Kollegin zu erliegen droht -- eine missliche Situation an allen Fronten, die nur mit viel Scharfsinn und Fingerspitzengefühl zu einem guten Ende gebracht werden kann ...

Bereits der erste Roman um Oberinspektor Chen, Tod einer roten Heldin, wurde mit Kritiker- und Leserlob überhäuft. Auch die Die Frau mit dem roten Herzen hat das mehr als verdient -- wer sich nur ansatzweise für das Leben im modernen China interessiert, wird an diesem Roman seine Freude haben. Die eigentliche Krimihandlung ist eher dürftig, auch wenn die Polizeiarbeit realistisch geschildert wird, insbesondere die Spannungen, die sich aus Chens Gerechtigkeitssinn und seinen politischen Abhängigkeiten ergeben. Qiu Xiaolong schreibt keine atemlosen Thriller, sondern ruhige Romane mit überzeugenden Figuren und einem präzise gezeichneten Umfeld. Auf Chens weitere Fälle können wir gespannt sein! --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

»Eine hochspannende, fein verwobene Krimigeschichte.«
stern

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von olschewski-bi am 12. Dezember 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auch der zweite Oberinspektor-Chen-Roman ist etwas Exotisches und Besonderes. XIAOLONG, der seit 1988 in den USA lebt, weil er von seiner USA-Reise nach dem Massaker am Platz des Himmlischen Friedens nicht in seine Heimat zurückgekehrt ist, versucht auch mit seinem zweiten Roman um Oberinspektor Chen aus Shanghai uns Westlern die besondere Kultur und schwierigen Lebensumstände und gesellschaftlichen Probleme des Chinas der Politik der "geöffneten Türen" in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts näher zu bringen. Und es ist sowohl faszinierend als auch beschämend, wenn man aus der - für uns selbstverständlichen - Perspektive unseres Lebensstandards und unserer politisch-demokratischen Freiheit heraus mitbekommt, unter welchen - immer noch - "diktatorischen" und armseligen Umständen in dieser aufstrebenden Volkswirtschaft der Alltag bestritten werden muß. Dies nach der früheren Politik der "verschlossenen Türen" einer breitgefächerten Lesergemeinschaft nahezubringen ist der Verdienst (nicht nur) XIAOLONG's.

DIE STORY:

Bei einem seiner üblichen morgendlichen Spaziergänge durch den Shanghaier Bund-Park vor Dienstantritt stößt Oberinspektor CHEN auf eine übel zugerichtete männliche Leiche. Alles spricht für einen rituellen Triaden-Mord; und das mitten in Shanghai. CHEN, Leiter eines Sonderdezernats für politische Fälle, beginnt spontan mit den Ermittlungen. Zu seiner Überraschung wird er allerdings von Parteisekretär LI, seinem Vorgesetzten, damit betraut, "Kindermädchen" und "Fremdenführer" 'für Inspektor CATHERINE ROHN, China-Expertin beim US Marshals Service, zu spielen. ROHN soll WEN aus China in die USA begleiten. WEN ist die Frau von FENG.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Ludwig am 12. September 2009
Format: Taschenbuch
Obwohl das Buch mit einem Mord beginnt, dreht es sich letztendlich nur um die Auflösung eines "Entführungsfall" (der natürlich, welch Zufall, am Ende mit dem Entführungsfall zusammenhängt)und die zarte Romanze zwischen einer attraktiven amerikanischen Mitarbeiterin der U.S. Marshalls und Oberinspektor Chen. Interssant sind auf jeden Fall die immer wiederkehrenden Wendungen und die charmante Einführung einer westlichen Person (die Sinologie studiert hat) in das China der Neuzeit. Manche "Auflösungen" am Ende des Buches wirken allerdings platt, man fragt sich warum Chen diese oder jene Spur nicht schon früher verfolgt hatte, usw. Insgesamt war es schon sehr schön zu lesen, aber an den "Tod einer roten Heldin" ebenfalls von Qui Xiaolong, kommt es nicht ran.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ruprecht Frieling TOP 500 REZENSENT am 23. April 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Besondere an der Reihe um den aufstrebenden Kriminalkommissar Chen ist seine Liebe zur chinesischen Literatur und Lyrik. Immer wieder werden hochpoetische Zitate aus klassischen und zeitgenössischen chinesischen Gedichten eingeflochten und für den Alltag anwendbar gemacht.

Auf diese Weise entsteht vor dem Auge des Lesers ein China, das sich auf der einen Seite im Umbruch befindet, auf der anderen Seite jedoch ein Land mit derart starken kulturellen Wurzeln ist, dass seine Bewohner auch in unübersichtlichen Zeiten Philosophen bleiben.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT am 30. Oktober 2005
Format: Taschenbuch
Nach "Tod einer roten Heldin" (dtv 20740 - "Death of a Red Heroine", 2000) liegt mit "Die Frau mit dem roten Herzen" (dtv 20851 - "A Loyal Character Dancer", 2002) der zweite Roman mit Oberinspektor Chen Cao von der Kriminalpolizei Shanghai von Qiu Xiaolong vor. Qiu Xiaolong wurde 1953 in Shanghai geboren und war als Übersetzer, Lyriker und Literaturkritiker tätig. 1988 besuchte er die USA und kehrte nach dem Massaker am Platz des Himmlischen Friedens in Peking nicht mehr nach China zurück. Er ist profunder Kenner Shanghais, der chinesischen Geschichte und der chinesichen Lyrik, was seinen Romanen mit Oberinspektor Chen Cao eine gewisse Authentizität verleiht. Diesmal beginnt Chen gerade in einem Mord im Bund-Park zu ermitteln, wo ein Unbekannter mit Äxten nach Art einer Fujian-Triade ermordet wurde - oder wurde dieser Tod nur zwecks Ablehnung so inszeniert? Doch noch bevor er seine Ermittlungen so richtig beginnen kann, wird ihm von seinem Vorgesetzten der Auftrag erteilt, Catherine Rohn, einen US-Marshal, zu betreuen, die eine wichtige Zeugin, Wen Liping, in die USA begleiten soll. Deren Mann Feng Dexiang - einer der Menschen in die USA geschmuggelt hat - wurde in den USA verhaftet und ist nun bereit, gegen die leitenden Personen des Menschenchmugglerrings auszusagen, wenn seine Frau zu ihm gebracht wird und sie beide unter das US-Zeugenschutzprogramm gebracht werden. Doch Wen Liping ist verschwunden. Versteckt sie sich freiwillig? Fürchtet sie sich vor wem? Will sie möglicherweise gar nicht in die USA? Oder wurde sie entführt?Lesen Sie weiter... ›
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cecilie VINE-PRODUKTTESTER am 20. Juli 2006
Format: Taschenbuch
Nach dem Buch " tod einer roten Heldin" wartete ich ungeduldig auf den neuen Roman um Oberinspektor Chen Cao.

Zwar schafft es Qiu Xiaolong, wie schon im vorherigen Buch, die Stimmung in Chinas einzufangen, doch von einem Krimi im klassichen Sinne kann hier nicht die Rede sein.

Qius Stärken sind die Beschreibungen der Handlungsorte sowie die Schicksale der Menschen, besonders in der Kulturrevolution, doch rechte Spannung kommt nie zustande.

Dafür ist die Geschichte zu umständlich.

Der Schluss des buches wirkt arg konstruiert!

Trotzdem: absolut lesenswert für China - Interessierte!

Für Krimifans: nicht zu empfehlen!
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