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Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte: Oder wie ich zum Erzähler wurde Taschenbuch – 1. Dezember 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423141581
  • ISBN-13: 978-3423141581
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.803 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und schloss das Studium 1979 mit der Promotion ab. Heute lebt er in Marnheim (Pfalz). Schami zählt zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet und in 28 Sprachen übersetzt. Seit 2002 ist Rafik Schami Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Im Sommersemester 2010 hatte er die Brüder-Grimm-Professur der Universität Kassel inne.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Frau, die ihren mann auf dem Flohmarkt verkaufte
Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall.�
Albert Einstein
Zufall ist vielleicht das Pseudonym Gottes, wenn er nicht unterschreiben will.�
Anatole France
Mein Großvater väterlicherseits war witzig, großzügig und immer für ein Abenteuer bereit.
Er lebte in Malula, einem christlichen Dorf in den Bergen. Wenn er uns in Damaskus besuchte, kam er oft alleine, da seine Frau, meine Großmutter, uns nicht mochte. Das beruhte auf Gegenseitigkeit. Wir waren die Brut ihrer verhassten Feindin, meiner Mutter, die mit ihren schönen Augen meinen Vater verführt hatte. Der Plan der Großmutter, ihren Sohn mit seiner reichen Cousine zu verheiraten, scheiterte an dieser hübschen, aber bettelarmen jungen Frau, die später meine Mutter werden sollte.
Das Allerschlimmste für meine Großmutter aber kommt erst noch: Es war die Zunge meiner Mutter, mit der sie zehn Frauen vom Kaliber meiner Großmutter an die Wand stellen konnte. Großmutter lästerte, meine Mutter habe ihre Zunge vom Teufel geliehen.
Für meinen Großvater war dieselbe Zunge ein Garten voller Lachen, voller Gerüchte und Anekdoten, wie er sich einmal ausdrückte. Er selbst war schüchtern, und sein Leben lang bewunderte er die Schlagfertigkeit meiner Mutter.
Ich wunderte mich immer, wie er es mit seiner Frau aushielt. Einmal fragte ich ihn, warum er nicht zu uns ziehe. Da lachte er: Deine Großmutter kann nicht einschlafen, wenn sie ihre Hände und Füße, die immer eiskalt sind, nicht bei mir deponiert hat. Und ich bin ein Ofen.�
Und als er abends seinen Rotwein genoss, sah er zu mir herüber und sagte nur: Heizöl.� Keiner außer mir verstand ihn. Ich verschluckte mich vor Lachen, und mein Vater bekam ein rotes Gesicht, wie immer, wenn er mit seinem Vater schimpfen wollte und nicht durfte.
Wenn Großvater bei uns übernachtete, bestand er darauf, auf einer Matratze im Kinderzimmer zu schlafen. Er lehnte das herrliche Gästebett ab, das ihm mein Vater anbot. In jenen Nächten konnten wir, meine zwei Brüder und ich, kaum schlafen. Wir lachten über seine Geschichten, was nicht selten damit endete, dass unser Vater hereinkam und seinen Vater mahnte, endlich Ruhe zu geben und uns schlafen zu lassen. Er, der reiche und mächtige Großvater, mimte dann den Ängstlichen und versteckte sich unter seiner Decke, und wir konnten noch weniger einschlafen.
Eines Nachts tanzte er auf seiner Matratze und sang laut und unverständlich. Die Melodie hörte sich sehr fremdartig an. Es handelte sich, wie er behauptete, um Lieder und Gesänge der Dschinn, und seine Tanzpartnerin war keine Geringere als die Frau von Schamhuresch, dem Herrscher der Dämonen. Dieser konnte nicht billigen, dass sich seine Frau in einen Irdischen�, wie er Großvater verächtlich nannte, verliebte. So ließ sich Großvater darauf ein, mit Schamhuresch zu kämpfen, nachdem dieser versprochen hatte, keine faulen Tricks anzuwenden. Dschinn haben nämlich die lästige Angewohnheit, sich in Sekundenschnelle in eine andere Form und Erscheinung zu verwandeln. Hat man sie am Hals gepackt, werden sie zu Skorpionen oder Krokodilen, legt man sie flach auf den Boden, werden sie zu einem See. Will man sie in den Hintern treten, werden sie zu Feuer und Glut. Das wussten wir aus früheren Erzählungen, und wir verfolgten die Schlägerei gespannt, bei der der Großvater sein Talent als Pantomime exzellent unter Beweis stellte. Man konnte beinahe die unsichtbare Faust des eifersüchtigen Dschinns sehen, wenn sie Großvaters Kinn traf. Der Kampf dauerte länger als zehn Minuten ... Und das alles auf der Matratze in unserem Kinderzimmer! Als plötzlich die Tür aufging, erstarrte mein Großvater zu einer Gipsfigur.
Soll ich den Hörern im Hof Eis servieren oder ihnen ein Eintrittsgeld abverlangen?�, fragte mein Vater verärgert. Ich hob den Vorhang. Tatsächlich saßen unsere Nachbarinnen und Nachbarn im Innenhof. Sie genossen in jener Sommernacht die kühle Luft unter freiem Himmel und desgleichen die Abenteuergeschichte meines Großvaters - bis die Zensur für eine Unterbrechung sorgte.
Eis wäre nicht schlecht�, erwiderte Großvater und sackte in sich zusammen, als wäre er ein Löffel Vanilleeis in einer heißen Pfanne. Mein Vater schüttelte nur den Kopf, schloss die Tür und kehrte in sein Zimmer zurück.
Und?�, flüsterte mein ältester Bruder, nachdem er sich vergewissert hatte, dass mein Vater weit genug weg war. Wer hat gesiegt?�
Natürlich ich, aber das hat mich einen Zahn gekostet�, erklärte Großvater, und er zeigte uns die Lücke in seinem Unterkiefer. Ich werde nie vergessen, wie er geduldig den Mund aufhielt, während wir drei mit der Taschenlampe seine Unterkiefer erforschten.
So war er bis zum letzten Tag seines Lebens, von dem ich noch erzählen werde. Aber lange davor, an einem Tag in Frühjahr 1953, fragte er mich, ob ich mit ihm durch die Altstadt spazieren wolle.
Wir schlenderten durch die Gerade Straße. Mir schien an jenem Tag, dass alle Händler, Bettler, Polizisten, Lastenträger und Wirte meinen Großvater kannten und mochten. Sie grüßten ihn freundlich, und drei-, viermal luden ihn Männer zu einer Tasse Kaffee ein. Er lehnte höflich ab und wiederholte, er wolle mit mir, seinem Enkel, zum Flohmarkt gehen. Und das war keine Lüge gewesen, denn tatsächlich hörte ich an jenem Tag zum ersten Mal in meinem Leben vom Suk Qumeile�, dem Flohmarkt. Ich war verwundert und dachte, mein Großvater wolle sich einen Scherz mit mir machen. Aber er schwor bei der heiligen Maria, dass eine ganze Straße den Namen Flohmarkt trage. Man könne dort interessante alte Dinge finden. Dann erzählte er mir, welche Raritäten er bisher dort schon erstanden hatte. Und auch von den Tricks der Händler, billige Ware als Antiquität zu tarnen und Anfängern für viel Geld anzudrehen.
Suk Qumeile lag in der Nähe der Zitadelle. Auf beiden Straßenseiten waren kleine, winzig kleine Läden dicht aneinandergereiht, und da es mehr Waren als Platz gab, standen auch die Bürgersteige voller Kleider, Spielzeug und Haushaltsgeräte. Es störte aber niemanden. Die Passanten gingen auf der Fahrbahn, und die wenigen Autofahrer, die vorbeikamen, hatten eine Engelsgeduld. Sie schlängelten sich im Schritttempo zwischen den Menschen hindurch und hupten nur, wenn man sie vergaß.
Ich durfte alles anfassen und fand bald einen bunten Musikkreisel, der zwar zwei Dellen hatte, aber wunderschöne Musik machte. Die Händlerin wollte - meinem Großvater zuliebe - keinen Gewinn machen und verlangte drei Lira. Mein Großvater behielt trotz der Schmeichelei einen kühlen Kopf und kaufte mir den Kreisel nach kurzem Feilschen für eine Lira. Für sich selbst erstand er bei einem anderen Händler eine Goldmünze und sagte leise zu mir, er habe diese seltene Münze seit Jahren gesucht.
Schließlich hielt er sich eine ganze Weile bei einem Händler auf, dessen Laden, abgesehen von Zetteln, die an der Wand klebten, leer war. Ich wunderte mich und fragte meinen Großvater, was der Mann verkaufe.
Offiziell Häuser�, antwortete er. Der Mann ist ein Makler. Aber inoffiziell verkauft er die besten Gerüchte, die man haben kann, weil er alle Häuser der Stadt und ihre Geheimnisse kennt.�
Hallo�, rief ein Dattelverkäufer meinem Großvater zu, als wir weitergingen, willst du zwei Kilo Kummer kostenlos haben oder ein Kilo irakische Datteln, bei denen du deinen Kummer vergisst?�
Dann lieber die Datteln�, erwiderte mein Großvater, und ich bekam vom Verkäufer eine Tüte mit großen saftigen Datteln.
Plötzlich wurden mein Großvater und ich auf eine Menschentraube aufmerksam, die sich vor einem Laden gebildet hatte und bis zum Bürgersteig auf der anderen Straßenseite reichte. Mein Großvater, raffiniert wie er war, rief den Männern und Frauen, die uns im Wege standen, zu: Macht Platz für das Waisenkind.� Nichts auf der Welt setzt einen schwergewichtigen Araber so schnell in Bewegung wie die Aufforderung, einem Waisenkind Durchgang zu gewähren.
Mein Großvater schob mich vor... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Villette TOP 500 REZENSENT am 24. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
In seinem Buch "Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte" erzählt Rafik Schami, wie er zum Erzähler wurde. Er entführt den Leser in das Damaskus seiner Kindheit und Jugend, erweckt dadurch unzählige Bilder, Gerüche und Töne zum Leben. Schon in frühen Jahren wurde ihm klar, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als die Menschen durch Erzählen zu verzaubern, und zwar, nachdem er mit seinem Großvater beobachtet hatte, wie eine Frau ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte. Der vordergründige Grund dafür war ihre Armut, der hintergründige aber das Schweigen des Mannes. Vielleicht hätte sie ihn trotz der Armut behalten, wenn er sie nur unterhalten hätte, stellt Rafik Schami fest. Nun kann man nicht einfach so zum Erzähler werden. Und so wurde er erst zum Leser und zum Zuhörer. Schami erzählt, wie ihn die Radiogeschichten der Scheherasad 1001 Nacht wach gehalten haben und wie schließlich alles weiterging mit ihm. Bis er sich in Deutschland, weit weg von der Heimat, langsam sein Publikum erobert hat.

Rafik Schami wäre nicht Rafik Schami, wenn er dies alles einfach chronologisch heruntergeschrieben hätte. Vielmehr baut er zwischendurch immer mal wieder kleine Geschichten ein, die gar nichts mit seiner eigenen Geschichte zu haben, wenn sie ihn natürlich trotzdem prägten. Und wissenschaftlich wird es auch hin und wieder. Er schreibt Theoretisches über Märchen und mündliche Erzählkunst. Gegen Ende wird er ernst bei der Vermutung, die heutige Reduzierung der Sprache (z.B. in SMS) könne nicht ohne Schaden bleiben, da das Denken mittels Wörter formuliert wird. Er zitiert Karl Kraus: "Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedankens.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Don Martin am 7. Mai 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Leicht bin ich nicht zu beeindrucken, Rafik Schami hat es jedoch mit Leichtigkeit geschafft, indem er in diesem Buch eine quasi-wissenschaftliche Abhandlung über Märchen und die mündliche Erzählkunst im lockeren Erzählton und sehr kurzweilig an den Leser bringt. Dieses Buch hat mir überraschende Erkenntnisse ermöglicht und und animiert zum Weiterlesen. Ich bin neugierig geworden auf Scheherazade und Don Quijote, von denen ich nur das Allernötigste weiß. Wer aufgrund des Titels eine schöne Geschichte erwartet, der wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Die Kurzbeschreibung und auch den Klappentext finde ich eher nicht so treffend. Es gibt zwar eine Vielzahl netter Geschichten, dennoch widmet Rafik Schami sich sehr ausführlich und theoretisch dem Thema Märchen und dem Erzählen. Wenn auch überraschend, für mich als Märchenliebhaber war das gerade recht, eine neue Perspektive auf diese Literaturgattung zu erhalten. Wenn ich könnte, würde ich nicht nur dem Buch 5 Sterne, sondern Rafik Schami für diese gut recherchierte Arbeit auch einen Doktortitel verleihen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Audio am 4. Januar 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Beim kurzen an lesen des Buche hatte ich einen anderen Eindruck.
Es ist gut geschrieben, Die Titelgeschichte ist sehr gut.
Aber beim weiteren Lesen ist richtige Funke nicht über gesprungen.
So steht es halb gelesen im Regal, wird vielleicht nochmal zur Hand genommen
oder landet in einem öffentlichen Bücherschrank und findet einen Liebhaber.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lara D. am 28. Juli 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Rafik Schami zeichnet einerseits sensible Momentaufnahmen aus seiner Kindheit, wie z.B. die Bedeutung vom freien Spielen der Kinder auf den Straßen, ohne Beaufsichtigung und der damit verbundenen freien Entwicklung, andererseits greift er philosophisch Themen auf, wie die Bedeutung von Märchen und wie sie überhaupt in die Welt kamen.
Ein unterhaltsames, kleines Buch, welches einen in der Vergangenheit schwelgen lässt und ein sehr schönes Geschenk, wenn man mal nicht weiß, in welche Richtung der Lesegeschmack geht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RH am 10. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wer sich für Geschichten, das erzählen von Geschichte und das Finden bild reicher Worte begeistern kann, dem sei das Buch empfohlen. Er und auch sie wird sich in eine Welt versetzt finden, wie es sie heute nicht mehr gibt, aber ahnen lässt, wie lebendig erzählen Bilder in unseren Köpfen entstehen lässt. Gemütlich auf einem Kissen in einem Kaffeehaus von Damaskus lümmeln und dem letzten Hakauwati lauschen. Die Titelgeschichte ist eine von vielen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Hardmeier am 22. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe mit dieses Buch gekauft, weil mich Rafik Schami mit seinen Geschichten am Fernseher - also seine mündliche Ausdrucksfähigkeit - in den Bann gezogen hat. Insbesondere wollte ich mehr über die skurile Geschichte von der Frau vom Flohmarkt hören, welche ihren Mann verkaufen wollte.

Leider wurde ich enttäuscht!

Das Buch lässt sich in zwei Teile gliedern. Im ersten - für mich spannenderen - Teil werden Episoden und kleine Geschichten aus der Jugend des Autors erzählt, während sich der zeite Teil eher den theoretischen Aspekten rund ums Erzählen widmet.

Auf die titelgebende Geschichte wird leider nur in wenigen Sätzen eingegangen, sie dient vielmehr als eines von mehreren Argumenten für den Übergang zum theoretischen Teil. Ein paar interessante Gedanken sind im zweiten Teil sicher dabei, aber die theoretische Abhandlung war für mich zu oberflächlich und eher im Bereich Allgemeinwissen angesiedelt ohne wirklich neue Erkenntnisse. Dass man sich z.B. seriös auf das Erzählen vorbereiten und vor Auftritten keine Drogen nehmen soll, war für mich nicht wirklich hilfreich. Zudem stellt gegen Ende des Buches eine Reihe von Behauptungen zur künftigen Entwicklung des Erzählens in den Raum, welche aus meiner Sicht fragwürdig sind und nicht fundiert begründet werden.

Irgendwie passt eine zentralen Erkenntnis des Autors, dass das schriftliche oftmals nicht mit dem mündlichen mithalten kann, recht gut auch auf dieses Buch. Rafik Schami ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, aber seine halbwissenschaftliche Abhandlungen in schriftlicher Form hat mich nicht überzeugt.
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