Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Die Frau in der hinteren Reihe Gebundene Ausgabe – Oktober 2008


Alle 4 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 7,98 EUR 0,25
5 neu ab EUR 7,98 12 gebraucht ab EUR 0,25
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Geschenk in letzter Sekunde?
Amazon.de Geschenkgutscheine zu Weihnachten: Zum Ausdrucken | Per E-Mail

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257066678
  • ISBN-13: 978-3257066678
  • Originaltitel: La fille du rang derrière
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 248.809 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mairin am 22. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Nina ist Ehefrau, Tochter, Freundin, verhinderte Mutter, Arbeiterin und trotzdem hat sie keine Identität, zu keiner Zeit. Sie ist eingekesselt in einem trostlosen Leben von einem Mann der sie nicht sieht, einer Mutter, die es nicht scheut zu verkünden, dass sie lieber einen Sohn als eine Tochter gehabt hätte, einer soeben verlassenen Freundin, die ihr vorhält nicht zu wissen, was alleine sein bedeutet. Ihren Vater hat sie nie kennen gelernt, aus Rücksichtnahme. Rücksichtnahme spielt überhaupt die zentrale Rolle in Ninas Leben. Nina kann nicht Nein sagen und sie kann auch nicht Ansprechen. Sie kann nur aus ' und zurückweichen.
Gefangen in der Alltagstristesse einer Beziehung, die auf den falschen Voraussetzungen basiert, beginnt sie zuerst zaghafte, dann immer brutalere Ausbruchsversuche. Wobei ihr ganzes Handeln und Denken nur darauf ausgerichtet ist, endlich von ihrem Mann wahrgenommen zu werden, vor allem als Frau. Sie wird eine Andere, sie wird die Frau in der hinteren Reihe. Und Roger reagiert auch, aber nicht auf sie, sondern auf ,die Andere'. Für Nina ändert sich nichts, ihre Versuche etwas für sich einzufordern scheitern. Schnell stellen sich Gefühle der Eifersucht ein. Das Unvermeidliche nimmt seinen Lauf...

Ich hatte während des Lesens sehr zwiegespaltene Gefühle. Die Frau in der hinteren Reihe' ist ein Buch, das bewegt. Manchmal zum Kopfschütteln, manchmal auch zum Schmunzeln. Man fühlt mit Nina. Verzweifeltes Festhalten, Hilf ' und Sprachlosigkeit, die Unfähigkeit zu Handeln, Flucht, das alles sind Elemente die man immer wieder in Beziehungen findet. Francoise Dorner ist mit Nina eine sehr komplexe und interessante Figur gelungen. Mit ihrem Buch gewährt sie einen klugen Einblick hinter die Fassade des Alltäglichen. Empfehlenswert.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Regina Berger TOP 500 REZENSENT am 4. Januar 2011
Format: Broschiert
Einen desillusionierten Blick auf ein Eheleben, in dem der Partner selbstverständlich ist, und fehlende Kommunikation wie Unausgesprochenes an der Tagesordnung sind, gewährt Francoise Dorner in ihrem Roman >Die Frau in der hinteren Reihe<.

Nina steht tagtäglich zusammen mit ihrem Mann hinter dem Tresen ihres Kiosks in Paris. Gefangen im Alltag wünscht sich Nina, die ihr Leben lang nicht gehört und gesehen wurde, von ihrem Mann wahrgenommen zu werden. Als angepasste Tochter und funktionierende Ehefrau verkümmert ihre sinnliche, weibliche Seite, bis Nina ausbricht. Durch Seitensprünge ändert sie ihr Selbstverständnis drastisch, und schließlich schlüpft sie in die Rolle einer Anderen, der Frau in der hinteren Reihe. Der Versuch, ihren Mann als geheimnisvolle Fremde wiederzuerobern, ist zum Scheitern verurteilt, lastet doch zu viel Unterdrücktes und in Schweigen begrabenes auf der gemeinsamen Vergangenheit.

Der kurze Roman mit seinen prägnanten Sätzen, die wie Feststellungen daherkommen um die leicht naive, tragische Figur Nina handelt von der Suche nach dem Glück in einer Beziehung, der unerfüllten Liebe, ungelebtem Begehren und letztendlich fehlender Wertschätzung. Er stimmt anrührend traurig, denn die Frau in der hinteren Reihe bleibt auch in ihrem Leben nur auf den hinteren Rängen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 16. Oktober 2008
Format: Audio CD
Nina sitzt in der Tat in jeder Hinsicht in der hinteren Reihe, sowohl, was ganz pauschal ihr ereignisloses, an Liebe armes Leben betrifft, als auch später im Kino. Dort aber spielt sie die dominante, fordernd-herausfordernde Rolle, die ihr Roger im wahren Leben niemals zubilligen würde. Denn eigentlich ist er ein Spießer im unangenehmsten Sinne, und wenn er sich auch von Ninas raffiniertem Spiel fesseln lässt, kann die Frau, die er geheiratet hat, doch nur Teil der täglichen Routine sein, eingesperrt in eine Schublade seines Denkens.
Wären die von den Männern verstohlen betrachteten Zeitschriften nicht gewesen, so wäre Nina die gehorsame, angepasste Tochter und Ehefrau geblieben. Aber sie stellt plötzlich ihre Weiblichkeit bewusst zur Schau, und die beiden Seitensprünge und ihre Rollen darin ändern ihr Selbstbild dramatisch. Sie hinterfragt ihr bisheriges Leben. Während viele Männer eine ähnliche Entwicklung in einer zur Routine erstarrten Ehe begrüßen würden, ist Roger mit seinem fest gefügten Weltbild hoffnungslos überfordert - und zugleich für die Reize einer mysteriösen Fremden überaus empfänglich.
Françoise Dorner legt mit "Die Frau in der hinteren Reihe" einen bezaubernden Roman vor: fein ironisch bis hin zu beißendem Sarkasmus, melancholisch, tiefsinnig, manchmal hinreißend komisch. Die Auswahl an Charakteren, die sich gegenseitig das Leben vergällen, wurde von der Autorin großartig getroffen; sie wirken lebensecht, und auch die gesamte Erzählung fesselt den Hörer durch die wechselnden Stimmungen, zum Teil unerwarteten Wendungen und das bereits zu Anfang ersichtliche Fehlen eines "Happy Ends".
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eskalina TOP 500 REZENSENT am 22. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Schon als ich das Coverbild sah, hoffte ich, dass dieses dünne Buch so humorvoll sein würde, wie die Umschlagsillustration von Sempè verspricht. Eine Frau im kleinen Schwarzen mit weit ausgeschnittenem Rückenteil die die Wolken ansieht. Eine Frau alà "zu dünn geratene fromme Helene", etwas zu blass und etwas zu bieder - genau so wie die Heldin Nina in diesem Buch. Sie ist brav und angepasst und sie erzählt uns, irgendwie verwundert über sich selbst ihre Lebensgeschichte. Vom Glück verfolgt klingt anders. Und so muss der Leser, der schon sehr bald ein "schmunzelndes Mitgefühl" für sie empfindet, von ihr erfahren:"Ich bin sogar von einem Mann geheiratet worden - Ich war so glücklich, dass einer mich wollte. Mir seinen Namen gab. Und ich nicht mehr heißen musste, wie meine Mutter." Die Mutter - die sie bei ihren Besuchen mit emotionaler Erpressung und grausigen Monologen über ihr baldiges Lebensende und unmögliche Bestattungsarten auf die Nerven fällt und gegen die sie sich ebenso wenig zur Wehr setzt, wie gegen ihren Mann, der wie selbstverständlich jeden Morgen um 3 Minuten vor fünf seine ehelichen Pflichten einfordert und den sie irgendwann fragen wird ob sie dabei einen Orgasmus hatte. Die Autorin versteht es, uns Nina mit kurzen Sätzen als tragische Figur zu schildern. Da erfährt man: "Meine Hochzeitsnacht dauerte nur 10 Minuten" oder "Als ich ihm hinterher laufen wollte, um ihm das zu sagen, wurde ich von einem Auto überfahren." Kein Zweifel, Nina ist nicht von Fortuna geküsst und sie nimmt alles so hin, ohne es zu hinterfragen.Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden