Pressestimmen
"Ein kleines Meisterstück über die Idealisierungen in der Liebe und ihren Preis." (Eberhard Hübner, Spiegel Special)
Kurzbeschreibung
Eine Liebeserklärung an eine faszinierende Frau vor dem Hintergrund jener Geschichtsepoche, die mit Francos Tod zu Ende ging: ein erfolgreicher Maler, seine politisch aktiven Kinder und seine Se ora. Ein erfolgreicher Maler steckt in einer tiefen Schaffenskrise. Trauernd entwirft er das Bildnis seiner Frau: in Rot, auf grauem Hintergrund. Als ihn seine Tochter Ana nach ihrer Haftentlassung besucht, erinnern sie sich gemeinsam an vergangene Jahrzehnte, vor allem an seine verstorbene Frau: Unbesiegbar schien ihr Charme, alle Schwierigkeiten meisterte sie - bis auf die Krankheit. An welcher ausländischen Universität ihr Mann auch lehrte, sie fand sich überall zurecht, öffnete ihm die Türen zur Welt, zur Lektüre, zur Malerei.
Auch als ihre beiden Kinder - Mitglieder der "Fronte Revolucionario" - verhaftet werden. Sie schafft Verbindungen und verbreitet Optimismus: "Eines Tages wird es eine Amnestie geben. Ana und Leo werden hoch erhobenen Hauptes entlassen." Als es soweit ist, hat für sie schon alles an Bedeutung verloren.
Familiengeschichte und politische Geschichte des Landes schließen sich im selben unausweichlichen Kreis.