Pressestimmen
»Eine Künstlerbiographie, die in dieser vollendeten Form selten ist.« Jean-Christophe Ammann. (Kunstzeitung )
»Mit epischem Atem, weit ausgreifend, doch immer eng an der Figur, um die es geht, erzählt Christoph Hein in seinem neuen Roman eine Künstlerbiographie, verschränkt die erzählte Gegenwart mit ihrer Vorgeschichte und kehrt noch einmal dahin zurück, wo er als Erzähler zu Hause war, in die (späte) DDR. Es ist die Geschichte einer gelungenen Emanzipation und zugleich des Preises, der dafür zu zahlen war: der Preis des Lebens. ... 'Frau Paula Trousseau ist ein reiches Buch geworden. Es ist das schönste, das Christoph Hein bislang geschrieben hat.« (Martin Lüdke Frankfurter Rundschau )
»Paula Trousseau hält den Leser fest … Es ist ein Buch über das Unwiederbringliche, darüber, dass man einen Anderen nie ganz kennt. Und es ist ein Buch über die Barmherzigkeit, deren Bedeutung umso sichtbarer wird, weil sie hier etwas Rares ist.« (Neues Deutschland )
»Los wird man sie nicht mehr, nun bewohnt Paula Trousseau unsere Phantasie.« (Mittelbayrische Zeitung )
»Hier beweist Hein wieder sein ganzes Einfühlungsvermögen.« (Märkische Allgemeine )
»Mit epischem Atem, weit ausgreifend, doch immer eng an der Figur, um die es geht, erzählt Christoph Hein in seinem neuen Roman eine Künstlerbiographie, verschränkt die erzählte Gegenwart mit ihrer Vorgeschichte und kehrt noch einmal dahin zurück, wo er als Erzähler zu Hause war, in die (späte) DDR. Es ist die Geschichte einer gelungenen Emanzipation und zugleich des Preises, der dafür zu zahlen war: der Preis des Lebens. ... 'Frau Paula Trousseau ist ein reiches Buch geworden. Es ist das schönste, das Christoph Hein bislang geschrieben hat.« (Martin Lüdke Frankfurter Rundschau )
»Paula Trousseau hält den Leser fest … Es ist ein Buch über das Unwiederbringliche, darüber, dass man einen Anderen nie ganz kennt. Und es ist ein Buch über die Barmherzigkeit, deren Bedeutung umso sichtbarer wird, weil sie hier etwas Rares ist.« (Neues Deutschland )
»Los wird man sie nicht mehr, nun bewohnt Paula Trousseau unsere Phantasie.« (Mittelbayrische Zeitung )
»Hier beweist Hein wieder sein ganzes Einfühlungsvermögen.« (Märkische Allgemeine )
Kurzbeschreibung
Wie werden wir – oder werden wir nicht – zu dem Menschen, der wir geworden sind? So die elementare Frage in Christoph Heins Roman, der konsequent die Perspektive der Malerin Paula Trousseau einnimmt. Mal in ausgreifenden Situationsschilderungen, mal im Zeitrafferstil erzählt Hein von den Abenteuern der Selbstbehauptung einer Frau, deren Einstellung und Erlebnisse den Leser im Schwanken zwischen Sympathie und Ablehnung in ihren Bann ziehen. Wenn der Leser Paula Trousseau zum erstenmal begegnet, ist sie tot: Selbstmord in Frankreich, im Jahr 2000. Soviel erfährt er objektiv, was dann folgt, sind ihre Tagebuchaufzeichnungen, ihre Sicht der Welt, der Kunst, der Geschlechterverhältnisse, ihre Erlebnisse mit Männern und Frauen in ihrer Version: Wie sie sich, gegen Eltern und Ehemann, für das Kunststudium entscheidet – um den Preis der Verhärtung gegen alle und alles. Sämtliche Beziehungen zu Männern scheitern, die zu Frauen gehören zu den beständigeren, vertreiben jedoch nicht die Dominanz der Grautöne aus ihren Bildern. Woher kommt diese Gleichgültigkeit gegenüber den anderen und am Ende gegen sich selbst? Sind die Herkunft, die politischen Verhältnisse, die Geschlechterhierarchie, die kulturelle Situation dafür verantwortlich? Wie werden wir, was wir sind?
Über den Autor
Christoph Hein, geb. 1944 in Heinzendorf in Schlesien, aufgewachsen in Leipzig und Westberlin, kehrte er 1960 in die DDR zurück und arbeitet von 1961-67 unter anderem als Journalist, Schauspieler und Regieassistent. Von 1967-71 studierte er Philosophie in Leipzig und Berlin (Humboldt Universität). Danach arbeitete er zunächst als Dramaturg, ab 1974 auch als Autor der Volksbühne Berlin. Seit 1979 ist er freier Schriftsteller und seit 1992 Mitherausgeber der Wochenzeitung 'Freitag'. Der Schriftsteller und Dramaturg ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Heinrich Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR (1982), dem Erich-Fried-Preis (1990), dem Solothurner Literaturpreis (2000), dem Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur (2002), dem Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg (2004) und dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen (2008). Im Jahr 2010 wird ihm der Eichendorff-Literaturpreis verliehen. Der Autor lebt in Berlin.