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Frau Paula Trousseau: Roman [Gebundene Ausgabe]

Christoph Hein
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

19. März 2007
Wie werden wir – oder werden wir nicht – zu dem Menschen, der wir geworden sind? So die elementare Frage in Christoph Heins Roman, der konsequent die Perspektive der Malerin Paula Trousseau einnimmt. Mal in ausgreifenden Situationsschilderungen, mal im Zeitrafferstil erzählt Hein von den Abenteuern der Selbstbehauptung einer Frau, deren Einstellung und Erlebnisse den Leser im Schwanken zwischen Sympathie und Ablehnung in ihren Bann ziehen. Wenn der Leser Paula Trousseau zum erstenmal begegnet, ist sie tot: Selbstmord in Frankreich, im Jahr 2000. Soviel erfährt er objektiv, was dann folgt, sind ihre Tagebuchaufzeichnungen, ihre Sicht der Welt, der Kunst, der Geschlechterverhältnisse, ihre Erlebnisse mit Männern und Frauen in ihrer Version: Wie sie sich, gegen Eltern und Ehemann, für das Kunststudium entscheidet – um den Preis der Verhärtung gegen alle und alles. Sämtliche Beziehungen zu Männern scheitern, die zu Frauen gehören zu den beständigeren, vertreiben jedoch nicht die Dominanz der Grautöne aus ihren Bildern. Woher kommt diese Gleichgültigkeit gegenüber den anderen und am Ende gegen sich selbst? Sind die Herkunft, die politischen Verhältnisse, die Geschlechterhierarchie, die kulturelle Situation dafür verantwortlich? Wie werden wir, was wir sind?

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 536 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (19. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518418785
  • ISBN-13: 978-3518418789
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 125.495 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine Künstlerbiographie, die in dieser vollendeten Form selten ist.« Jean-Christophe Ammann. (Kunstzeitung )

»Mit epischem Atem, weit ausgreifend, doch immer eng an der Figur, um die es geht, erzählt Christoph Hein in seinem neuen Roman eine Künstlerbiographie, verschränkt die erzählte Gegenwart mit ihrer Vorgeschichte und kehrt noch einmal dahin zurück, wo er als Erzähler zu Hause war, in die (späte) DDR. Es ist die Geschichte einer gelungenen Emanzipation und zugleich des Preises, der dafür zu zahlen war: der Preis des Lebens. ... 'Frau Paula Trousseau ist ein reiches Buch geworden. Es ist das schönste, das Christoph Hein bislang geschrieben hat.« (Martin Lüdke Frankfurter Rundschau )

»Paula Trousseau hält den Leser fest … Es ist ein Buch über das Unwiederbringliche, darüber, dass man einen Anderen nie ganz kennt. Und es ist ein Buch über die Barmherzigkeit, deren Bedeutung umso sichtbarer wird, weil sie hier etwas Rares ist.« (Neues Deutschland )

»Los wird man sie nicht mehr, nun bewohnt Paula Trousseau unsere Phantasie.« (Mittelbayrische Zeitung )

»Hier beweist Hein wieder sein ganzes Einfühlungsvermögen.« (Märkische Allgemeine )

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm mit seinem Prosadebüt Einladung zum Lever Bourgeoise. 2008 wurde Hein mit dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen ausgezeichnet.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unglück steckt an 27. März 2010
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mehrfach meidet die junge Malerin Paula ihr nahestehende Menschen unter eben diesem Vorwand: "Unglück steckt an".

Dabei personifiziert sie selbst in diesem düsteren - nein, besser: farblosen - Buch 530 mühevolle Seiten lang das Unglück. Ein Unglück, welches ihr einziges "gelungene" Ölbild, weiße Landschaft auf weißem Grund, offensichtlich im großen Plan des Autors symbolisieren soll: das Unglück der inneren Leere. Hein lässt Menschen, die Paula mögen, ja, sogar lieben, immer wieder versuchen, in das Seelenvakuum dieser Figur vorzudringen - natürlich vergeblich.

Denn das einzig Vernünftige, was man mit einem schwarzen Loch anstellen kann, ist, so weit weg wie irgend möglich zu bleiben. Leider implodiert in ungeheurer zerstörerischer Gewalt nicht nur Paula selbst, sondern auch der Stoff als Ganzes: "Paula Trousseau" ist ein Depressivum.

Ohne Zweifel: der Roman ist vorzüglich geschrieben - wenn überhaupt stilistisch etwas den Lesefluss gestört hat, war es der ständige Wechsel zwischen der erwachsenen Paula in der ersten Person und dem Schulmädchen Paula in der dritten Person. Die Darstellung der Ich-Paula wirkte außerordentlich authentisch.

Ebenso überzeugt das große Können des Erzählers in den spezielleren "Frauenszenen" - sei es nun das Erleben von Schwangerschaft, Geburt und postnataler Depression, die feinen Empfindungen der spärlichen Liebesmomente mit den Freundinnen Katharina und Sibylle oder die vor Egozentrik strotzende, dennoch aber als verzweifelt und sensibel spürbare Männerbenutzerin.

Wie sah Heins Masterplan aus? Paula als pars pro toto der DDR-Gesellschaft vor der Annexion?
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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leben ohne Liebe? 14. August 2007
Von Roland F.
Format:Gebundene Ausgabe
Christoph Hein ist einer jener Schriftsteller, die schnörkellos, ungekünstelt und ohne Skandale das tun, was Schriftsteller im Idealfall als solche auszeichnet, nämlich: Geschichten erzählen.
Die Geschichte der "Frau Paula Trousseau" beginnt mit ihrem Selbstmord im Jahr 2000. Danach wird ihre Geschichte erzählt, mal ihre Kindheit aus der Perspektive eines allwissenden Erzählers, mal ihr Leben als Erwachsene aus eigener Sicht, beginnend mit ihrer ersten unglücklichen Heirat und ihrem beginnenden Drang, Malerin zu werden (für diesen Traum opfert sie alles, sogar ihre Tochter). Christoph Hein erzählt hier, bzw. malt dieses Buch fast wie ein Maler: je heller die Entwicklung, desto dunkler ist der Hintergrund, mit der Idee der leuchtenden Trauer, oder heller Trauer vergleichbar. Ein wunderbar bewegendes Buch, ergreifend diese Geschichte, die der Frage folgt: wie wird man, was (oder wer) man ist?
"Frau Paula Trousseau" ist große Literatur und hat auf ca. 530 Seiten keine einzige Zeile zu viel.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie werden wir zu dem, was wir schließlich sind? 15. Juni 2007
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Christoph Hein seinen neuen Roman "Frau Paula Trousseau" kann, wer will, als ganz individuelle, private Lebensgeschichte lesen, oder als Situationsschilderung über Kunst und Literatur, Leben und Arbeit in dem deutschen Staat, den die Geschichte nach nur vier Jahrzehnten wieder verabschiedet hat. Am Anfang waren Hoffnungen erlaubt, es sollte ein neuer Anfang werden, am Ende waren noch die letzten Illusionen zerstört worden.
Selbst lobende Kritiken sind oft nicht in der Lage die Handlung vernünftig nachzuerzählen. Obwohl das Buch keineswegs komplex, vielmehr sehr geradlinig erzählt ist, lässt es sich jedoch sehr schwer auf den Punkt bringen. Deshalb folgen meine Gedanken nicht dem strengen chronologischem Hergang des Buches, sondern es sind analytische Gedankenskizzen.

Es beginnt und endet mit einem Selbstmord. Der erste Selbstmordversuch war vor dem Fall der Mauer, der Selbstmord geschah 2002. Paula wird in einem Nebenarm der Loire gefunden. Nach der Wende fährt sie in den Westen, schaut sich Museen an, die interessieren sie mehr als der ganze Mauerfall und dann begeht sie diesen Selbstmord. Und darin liegt eigentlich die Botschaft dieses Buches, denn es ist ausschließlich die Privatheit in der sie leb, deshalb spielt für sie die Gesellschaft gar keine große Rolle, anders als wir es als Leser eigentlich von einem Roman in der DDR, oder aus der späten DDR erwarten. Und nach dem Selbstmord erzählen die Tagebuchaufzeichnungen ihre Sicht der Welt, der Geschlechterbeziehungen, der Kunst und der Verhüllung.

Ein Frauenschicksal, ein Frauenleben, wie wir es seit Fontane, seit Effi Briest, in der deutschen Literatur nicht mehr gelesen haben. In einer Kritik wurde auch Flauberts "Madame Bovary" genannt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Adieu Paula Tristesse 11. Oktober 2011
Format:Taschenbuch
Habe dieses Buch geduldig fertig gelesen und versuche an diesem Regentage nicht in
Depression zu verfallen, denn das ist die Wirkung dieses Romans.
Hein erzählt in diesem braven, grundehrlichen temperamentlosen DDR Stil, der mir schon immer zuwider war, da er noch die letzten unwichtigen Winkel einer Geschichte ausleuchtet.

Es gibt viele plötzlich und unnötige Rückblicke. Warum wählt Hein gerade diesen Rückblick? Wenn es zuwenigstens psychologische Rückblicke gewesen wären. Paula Trousseau ist mir übrigens nicht besonders sympathisch geworden.
Die übliche traurige Kindheit mit fürchterlichem Vater und hilfloser Mutter.
Zuerst lebt Paula nachdem sie selbstständig wird, in einem Land, in dem alles einfach ist, Wohnung bekommen, von wenig Geld zu leben und zu studieren, Politik und Partei? Fehlanzeige! spielt das Buch in der DDR?? Doch, dann gibt es tatsächlich Schwierigkeiten mit dem sozialistischen Realismus und dem von Staatswegen gewüschten Malverständnis der Professoren. Bis dahin weiß man nicht, ist der Autor ein Regime Kritiker oder ein der Nostalgie verfallener ehemaliger DDR-Autor.
Es gibt eigentlich nur einen "Bösen" unter den Professoren und das Wort Stasi kommt
glaube ich nicht vor, wird hier nur angedeutet.
Das langweilige Buch wird ab S. 220 plötzlich lebendiger erzählt und durch eine Liebe zwischen Frauen interessant, dort ist der Autor irgendwie trotzdem sehr dezent, aber keine Sorge das Buch wird wieder unlebendig.
Künstler scheinen überhaupt keine Schwierigkeiten zu haben, die DDR verlassen zu dürfen. Ausreiseanträge werden irgendwann genehmigt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Genialer Roman
Christoph Hein ist ja sowieso toll. Aber dass ein Mann eine Frauenfigur so genau intuieren bzw. wiedergeben kann, ist einfach GENIAL!!!! Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von Susann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schöne Gechichte
Gut erzählt, vielleicht nicht ganz der Zeit realistisch. Ein lesenswerter Roman mit einer plastisch geschilderten Hauptfigur.
Nur zu empfehlen.
Viel Spass beim lesen
Vor 1 Monat von Nettelbeck veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nein, nicht "das schönste, das Christoph Hein bislang geschrieben...
oder besser besagt, nicht das Beste.
Das Buch ist quasi die 2. Auflage von "Drachenblut" oder "Der fremde Freund", nur dass die Figur hier eine angehende... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von S. Chevalier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Herrlich!
Zunächst einmal sind die Sprecher für meinen Geschmack unglaublich gut! Die Aussprache, die Betonung, die Stimmfarbe einfach herrlich und angenehm, besonders Sissy... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von AK veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen In was für einem Land hat Christoph Hein eigentlich gelebt?
„Ich wünschte, ich wäre nur irgendein Mädchen gewesen, nicht hübsch, nicht begabt und vor allem ohne Träume“ zitiert der Einband einen Satz der... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von GM veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Größe Gegenwartsliteratur
Paula ist ein durch und durch unglücklicher Mensch. Wenig bis nichts gelingt. Und doch versteht der Mann Ch. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Karl-Heinz Schmid veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Frau Trousseau
Ehrlich gesagt habe ich dieses Buch nur gekauft, weil mich die Lebensgeschichte
der Paula Trousseau interessiert hatte. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Emily veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Versteht nicht jeder
Vielleicht muss man für diesen Roman ein bestimmtes eigenes oder ähnliches Schicksal haben, um von der Geschichte gefesselt zu werden und diesen Weg der Paula Trousseau... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2012 von Tropica
5.0 von 5 Sternen Nachdenken über die Fähigkeit zur Liebe
Der Entwicklungs- und Künstlerroman mit dem zunächst seltsam erscheinenden Titel "Frau Paula Trousseau" beginnt mit Meldungen über den Selbstmord Paulas im Jahr... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2011 von Dieter Drewitz
5.0 von 5 Sternen ich hab den roman verschlungen
ich bin begeisterter leser der christoph hein romane! auch dieser fasziniert mich restlos. die klare sprache überzeugt und fesselt. immer wieder gern mehr von herrn hein.
Veröffentlicht am 5. April 2011 von LeonTheProfi
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