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Professor Mangfeld glaubt fest daran, dass sich auf dem Mond riesige Goldmengen befinden. Unterstützung findet er bei Wolf Helius, der eine Rakete für die Fahrt zum Mond bauen lässt. Als Vertreter eines Syndikats, das den Goldmarkt kontrolliert, erzwingt der Amerikaner Turner seine Teilnahme, außerdem befinden sich der Ingenieur Windegger, seine Verlobte Friede sowie ein kleiner Junge als blinder Passagier an Bord. Nachdem sie auf dem Mond Gold gefunden haben, kommt es zu Auseinandersetzungen. Turner und Mangfeld sterben, die Rakete wird beschädigt. Helius will sich aufopfern, damit die anderen sicher zur Erde zurückkehren können. Friede bleibt heimlich mit ihm auf dem Mond zurück.
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Klassischer Raumfahrts-Stummfilm von Fritz Lang ("Metropolis"), der unter fachkundiger Beratung (u.a. Raketenwissenschaftler Hermann Oberth) ein wissenschaftlich weitgehend korrektes und doch utopisches Abenteuer präsentiert, Technik mit Idealismus und Romantik verbindet und nebenbei auch noch den Countdown für Raketenstarts erfindet. Das erste größere Raumfahrtabenteuer der Filmgeschichte entstand zu einer Zeit, als sich der Tonfilm durchzusetzen begann. Durch Langs Weigerung, "Frau im Mond" nachträglich mit Ton auszustatten, kam es zum endgültigen Bruch mit der UFA.
Blickpunkt: Film
Klassischer Stummfilm von Fritz Lang mit technischer Beratung des "Vaters" der Weltraumfahrt, Hermann Oberth, in dem es um Goldvorkommen auf dem Mond, einen Flug dorthin und tödliche Auseinandersetzungen in diesem Zusammenhang geht.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Fritz Langs klassischer Raumfahrts-Stummfilm, in dem moderne Technik und Romantik verbunden werden.
Kurzbeschreibung
Es gibt für den menschlichen Geist kein Niemals, höchstens ein Noch nicht. Schon von den frühen Tagen an ist das Kino auf den Mond gefahren. Die erste richtig große und ernsthafte Mission aber fand 1929 von Deutschland aus statt: „Frau im Mond“ von Fritz Lang ging drei Jahre nach der Vision von der Zukunftsstadt „Metropolis“ mit naturwissenschaftlichem Ernst und dem Pathos der Ingenieure an die Sache heran, blieb im Kern aber trotzdem ein romantisches Unternehmen. Ein verrückter Professor (Klaus Pohl) hat eine „Mondgoldtheorie“, für die wahren Helden geht es auf dem Erdtrabanten aber um den Triumph, der allein die Alternative zwischen den „Kaufleuten“ und den „Phantasten und Idealisten“ aufheben kann: um die wahre Liebe, die Währung des Kinos.