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Franziskus oder Das zweite Memorandum
 
 
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Franziskus oder Das zweite Memorandum [Taschenbuch]

Peter Berling
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  


Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Bastei Lübbe (1993)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404119568
  • ISBN-13: 978-3404119561
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 586.027 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Vita des Heiligen Franziskus ist einzigartig. Peter Berling, Schauspieler und Mittelalterspezialist, hat Leben und Zeit dieses 'Gauklers Gottes' meisterhaft dargestellt.

Klappentext

Giovanni Bernardone wurde 1181 als Sohn einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie in Assisi geboren. Nach einer schweren Krankheit, die ihn an den Rand des Todes brachte, wandte er sich vom weltlichen Leben ab, pflegte die Aussätzigen seiner Vaterstadt und führte ein Bettlerleben. Als Franziskus von Assisi und Ordensgründer wurde er 1228, zwei Jahre nach seinem Tod, heiliggesprochen.

Dem Autor ist im Wechselspiel zwischen dem Heiligen und seinem Bischof Guido II. von Assisi (1204-1228) eine lebendige Darstellung des Hohen Mittelalters gelungen, dessen Bogen sich von den Ketzerbewegungen bis zu den Kreuzzügen, von praller Lebenslust zu inbrünstigem Glauben und fanatischer Askese spannt.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Berling, bekannt als Verfasser dickleibiger Historienromane und dickleibiger Schauspieler in Historienfilmen, hat sich des Franz von Assisi angenommen, kann aber auch in diesem Zusammenhang nicht vom heiligen Gral lassen, dem er schon "Die Kinder des Grals" abgerungen hat. Das Ergebnis ist so spannend wie eine Geschichtsvorlesung, oder eher noch: wie ein historsches Hauptseminar - ein Referat nach dem anderen. Während in "Die Kinder des Grals" immerhin noch Felsenburgen erstürmt und Meere befahren wurden, wird in "Franziskus" nur Tagebuch geschrieben. Die beiden Hauptschreiber, Bischof Guido II. und sein Sekretär John Turnbull, schreiben sich gegenseitig auf, was sie schon wissen; und der Leser gähnt und wartet, ob vielleicht doch noch etwas passiert... Wie Franziskus Asche über sein Mittagessen gegeben haben soll (um sich aus Selbstkasteiungsgründen den Appetit zu verderben), so versalzt Berling sein Werk mit Randglossen, die zweierlei Nutzen haben: sie machen das Buch noch etwas dicker, und sie lenken vom Haupttext ab. Ca. dreimal pro Seite läßt der Leser der Blick nach rechts bzw. links schweifen, um sich ca. dreimal pro Seite zu ärgern über Anmerkungen von der Art: "Donjon" - "aus der normannischen Burgbauweise übernommen". Ein klug kalkuliertes Vorgehen; schließlich erklärt Berling in der "Vorgeschichte" seine Absicht, "das Auge des geneigten Lesers nicht in irgendwelche Fußnoten abrutschen zu lassen oder ihn gar zu verleiten, im Anhang zu blättern". Die Kürzel (ASS, ROM, CAP, BAU u.ä.), die sich ebenfalls reichlich in den Randglossen finden, regen zum Blättern bestimmt nicht an. Daß die Glossen auch noch zum größten Teil verrutscht und also nur während längerer Unterbrechungen des Leseflusses zuzuordnen sind, ist zwar ebensowenig dem Autor anzulasten wie die vielen Druckfehler (bemerkenswerterweise fehlen vor allem Umlaut-Punkte), stört aber trotzdem. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
zwiespältiges Buch 10. Mai 2004
Von J. Seibold TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Dieses Buch von Peter Berling hinterlässt unterschiedliche Empfindungen. Einerseits ist es unwahrscheinlich interessant - andererseits aber durch die Briefform sehr schwer zu lesen. Wer sich für das Leben des Franziskus interessiert, kommt trotzdem an diesem Buch nicht vorbei. Man sei jedoch gewarnt, da es teilweise wie ein Geschichtsbuch anmutet, d.h. es ist leidlich spannend, manchmal langweilig und trotzdem zeitweise sehr interessant.
Sollte man jedoch einen klassichen Roman erwarten, wird man von diesem Werk sicherlich enttäuscht - stellt sich auch die Frage, ob eine "klassische" Romanform nicht geeigneter gewesen wäre als diese "hinterlegten" Dokumente der Protagonisten.
Die Randbemerkungen lenken stark vom eigentlichen Text ab, sind aber teilweise doch recht interessant. Über die Abkürzungen am Seitenrand muss man hinwegsehen, da man sonst die "Übersetzung" im Anhang sucht und somit vom Text noch mehr abgelenkt wird.
Positiv ist, daß Berling seinen Bogen immer weiter spannt - immerhin ist Franziskus ein frühes Werk und führt einen schon an die Personen der folgenden Gral-Bücher heran. (Die erheblich besser geschrieben sind)
Alles in allem ein zwiespältiges Werk, da interessant und doch schwer, bzw. von spannend bis langweilig reicht.
JS/10.05.04
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Erstlingswerk, entstanden nach einer Filmrolle des Schauspielers Berling in einem Film über den heiligen Franziskus. Berling spielte den recht lebensfrohen Bischof Guido II. von Assisi. Die Geschichte handelt vom Leben das Franziskus, gesehen aus der Position seines sich nicht immer ganz christlich oder priesterlich aufführenden Bischofs. Nach etwa 150 Seiten des Einlesens waren für mich die restlichen 450 Seiten ein Lesegenuss. Mit Spannung liest man von den Intrigen, Machtspielen, überaus Menschlichem und menschlichen Abgründen. Für Berling Anfänger empfehle ich dieses Buch als Einstieg, da auch hier wieder die gleichen historischen Persönlichkeiten - natürlich entsprechend jünger - auftauchen, die in seinen späteren Büchern zu finden sind.
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