Bei dem Namen "Franziska von Au" handelt es sich um ein Pseudonym - allerdings mit durchaus realistischem Hintergrund.
Es ist der Name der Urgroßmutter ("Franziska Freiin von Ow") von Christina Zacker - sie ist Nachfahrin einer alten adligen Familie. Die erfolgreiche Journalistin wurde 1954 in Landshut/Bayern geboren. Die Familie stammt ursprünglich aus Österreich und kam Anfang des vergangenen Jahrhunderts nach Niederbayern. Hier siedelte man nach Aufgabe des Schlosses in Mühlheim/Inn zunächst in Zaitzkofen bei Eggmühl an - ein Schloss, das bis dahin im Besitz der Fürsten Thurn und Taxis war. In Schloss Zaitzkofen ist seit 1978 ein Priesterseminar untergebracht.
Mitte der zwanziger Jahre zog die Familie in ein Jugendstilhaus in der niederbayerischen Regierungshauptstadt Landshut. Christina Zacker selbst lernte das "adelige Leben" im Schloss mit Dienstboten zwar nicht mehr kennen; in der Familie wurde jedoch die Bewahrung alter Traditionen groß geschrieben. Familiengeschichten und Erzählungen aus alter Zeit waren im Alltag immer präsent.
Als echter Spross einer alten, österreichischen Adelsfamilie lagen Christina Zacker daher von Anfang an die Themen Tradition und überliefertes Brauchtum am Herzen. Nach der Ausbildung zur Journalistin in München arbeitete sie als Redakteurin bei verschiedenen Tageszeitungen und Frauenzeitschriften. Im Südwest Verlag, aber auch in den Verlagen Ludwig und Cormoran wurden unter ihrem Pseudonym "Franziska von Au" zahlreiche Bücher zu den Themen Natur- und Bauernweisheiten sowie zur sanften Heilmethoden veröffentlicht.
Den größten Erfolg jedoch hatte Franziska von Au mit dem "Knigge 2000", der 1995 erstmals im Ludwig Verlag erschien und in zahlreichen weiteren Auflagen - unter dem Titel "Der neue Knigge" - überarbeitet wurde.