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Wie Franz Beckenbauer mir einmal viel zu nahe kam
 
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Wie Franz Beckenbauer mir einmal viel zu nahe kam [Gebundene Ausgabe]

Christian Ankowitsch , Tex Rubinowitz
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auf der Begrüßungsseite der Website, aus deren Fundus die Geschichten stammen, die die Herausgeber für diesen Band ausgewählt haben, heißt es: "Hier finden Sie Geschichten über Berühmtheiten, wie sie bislang niemand erzählt hat. Denn wir suchen Protokolle von Menschen, die eine zufällige, kleine Begegnung mit Berühmtheiten hatten (...) Je dezenter, desto besser." -- Die Begegnungen selbst sind freilich gar nicht immer so dezent, wie etwa im Falle der titelgebenden Beckenbauer-Geschichte, die davon handelt, wie "der Kaiser" dem Zufalls-"Paparazzi" mit dem Pseudonym Polykrates eine Beule in den Wagen fuhr, die er nie hat reparieren lassen ("Meine Kaiser-Beule. Mein Autogramm").

Kurz nach Erscheinen von Wie Franz Beckenbauer mir einmal viel zu nahe kam ging die Website der höflichen Paparazzi erst einmal in die Knie. Zu groß war der Ansturm derer, die wissen wollten, was man über die in diesem Buch versammelten Geschichten hinaus dort noch so lesen könnte über die Begegnungen normaler Menschen mit solchen aus der Sphäre der so genannten Prominenz. Und tatsächlich muss man sagen: Selbst wenn man sich ansonsten nun wirklich überhaupt nicht dafür interessiert, ob und unter welchen Umständen irgendjemand, den man nicht kennt, irgendjemandem begegnet, den man kennt oder zumindest kennen sollte, ziehen die kleinen Geschichtchen einen schnell in ihren Bann.

Manche der Autoren freilich sind selbst schon auch ein klein bisschen prominent, wie etwa Hermes Phettberg, der uns ausgerechnet auch noch von einer Nicht-Begegnung (mit Josef Hader) berichtet. Umgekehrt fragt man sich von so manchen angeblich "Prominenten", wer das denn sein soll. Aber das ist eigentlich auch völlig egal. Hauptsache die Geschichten sind irgendwie vergnüglich. Und das sind sie! --Freia Danz

Kurzbeschreibung

Komisch - Kurios - KULT! Ganz normale Menschen schildern ihre zufälligen Begegnungen mit Prominenten - von Mario Adorf über Heino bis zu Frank Zappa. Stell Dir vor, Dir fährt einer hinten ins Auto - und der Schnarchsack entpuppt sich als Franz Beckenbauer. Oder Bob Dylan sitzt eine Stunde lang in deiner WG-Küche rum, um auf einen Freund zu warten, weil er sich in der Adresse geirrt hat. Oder Du bist auf einer Gartenparty und plötzlich zerquetscht ein kleiner Mann Deine Hand und stellt sich vor mit Gerhard Schröder. Guten Abend. Wie geht's?. Oder Helmut Berger tauscht mit Dir die Jacke, weil ihm Deine billige besser gefällt als sein Designer-Teil. Solche Geschichten werden seit Jahren auf der Internetseite Höfliche Paparazzi (Macht süchtig, Der Spiegel) gesammelt, von den Herausgebern redigiert und von den Besuchern kommentiert. Daraus ergibt sich ein hinreißend komisches Panorama: Die ungeplante Begegnung der normalen Welt mit dem künstlichen Kosmos der Promis. Und natürlich umgekehrt . Denn auch Kaiser Franz weiß im Ernstfall nicht so recht, wo er eigentlich versichert ist .

Über den Autor

Christian Ankowitsch kommt aus Klosterneuburg bei Wien. Er wurde am 20.7. 1959 geboren, hat Kunstgeschichte und Geschichte in Graz studiert(von 1977 bis 1987). Außerdem arbeitete er als Journalist für die "Kleine Zeitung" und den"Falter" und war einige Jahre am Grazer Schauspielhaus tätig und zwar als Statist; das heißt, er hat in vielen Theaterstücken mitgespielt, aber nie etwas gesagt. Man nennt das stumme Rollen. So war er ein Diener, ein Bettler, ein römischer Soldat, eine Schlange und ein Gasthausbesucher. Später Regieassistent. Seinen ersten festen Job trat er 1988 bei der Tageszeitung "Der Standard" in Wien an; er war dort Redakteur für Kultur. 1993 ging er nach Hamburg zu der Wochenzeitung "Die Zeit". Erst arbeitete er im ZEITmagazin, dann gründete er die Homepage der ZEIT (im Jahr 1996). 1999 ging er nach Berlin, um Leiter eines kleinen Teils der ZEIT zu werden, des LEBENs.
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