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Französische Verführung.
 
 
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Französische Verführung. [Taschenbuch]

Gill Paul , Elfi Schneidenbach
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 412 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 2. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746617960
  • ISBN-13: 978-3746617961
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 899.802 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Jenny, Che?n eines Londoner Verlagshauses, verbringt mit ihrem neuen Geliebten Marc ein Wochenende in der Bretagne. Nach einem nicht ungef„hrlichen Segelturn mit einem Bekannten, der Jenny sehr unheimlich vorkommt, verschwindet ihr Geliebter spurlos. Jenny kann nicht glauben, daá er sie so einfach sitzengelassen hat, und beginnt nach ihm zu suchen. Sie bittet einen New Yorker Privatdetektiv, dessen spektakul„rste F„lle sie in einem Buch ver”ffentlicht hat, um Hilfe. Er arrangiert ein "zuf„lliges" Zusammentreffen mit Marc, doch vor Jenny steht ein ganz anderer Mann. Wer aber ist Jennys Geliebter wirklich?

Auszug aus Französische Verführung von Gill Paul, Elfi Schneidenbach. Copyright © 2005. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Frau erschien wieder mit einem hageren dunkelhaarigen Mann, dem ein weißes Hemd aus der Hose hing, das am Hals noch nicht zugeknöpft war. »Du wollen Kaffee?« fragte die Frau in gebrochenem Englisch. Jenny schüttelte den Kopf. »Ich bin Polizist, Madame«, sagte er mit starkem Akzent, zog eine Dienstmarke aus der Hosentasche und hielt sie ihr hin. »Was wollen Sie?« »Ich muß jemanden als vermißt melden«, erklärte sie und bemühte sich, ruhig zu klingen. Er zeigte keinerlei Reaktion, als hätte er sie nicht verstanden. Also versuchte sie es mit ihrem Schulfranzösisch: »Un homme qui a disparu.« »Ihr Freund. Ja, ich weiß. Herve hat es mir gesagt.« Er klang ungeduldig. »Wann hat Herve Ihnen das denn gesagt?« fragte sie aufgebracht. »Er kam heute morgen Croissants holen.« »Ich. denke, sie haben sich geprügelt«, erklärte sie. »Er könnte verletzt sein.« Sie deutete einen Faustschlag gegen ihr Kinn an, damit er es kapierte. »Wenn Ihr Freund verletzt wäre, würde Herve ihn zu einem Doktor bringen. Worauf wollen Sie hinaus?« Sie überlegte einen Augenblick, wie das auf diesen Mann wirken mußte, der offensichtlich ein Freund von Herve war. Es gab keinerlei Beweise für eine tätliche Auseinandersetzung. »Aber weshalb sollte er einfach verschwunden sein? Das ergibt keinen Sinn.« »Das mit Ihrem Freund tut mir leid, Madame.« In seiner Stimme schwang Sarkasmus, und er guckte gelangweilt. »Vielleicht sollten Sie ihn einfach vergessen.« »Vielen Dank für den Ratschlag«, sagte sie spitz, stand auf und ging, die Tür hinter sich zuschlagend. Sie überquerte die Straße, um sich zu beruhigen und nachzudenken. Es wehte ein frischer Wind, und die Takelage der Boote im Hafen schlug laut gegen die Mäste, während das Sonnenlicht kalt auf dem Wasser glitzerte. Sie blickte zum Cafe zurück und bemerkte im Fenster die Reihen von Croissants, die so dick und goldgelb waren, daß sie das Gefühl hatte, sie von der anderen Straßenseite aus riechen und schmecken zu können, aber sie war zu stolz, dorthin zurückzukehren. Sie stieg statt dessen wieder ins Auto und kurvte langsam durch die verwinkelten Gassen von Paimpol. Bunt gestrichene Eingangstüren gingen direkt auf die engen Straßen hinaus, die vom Hafen wegführten; Läden mit geschlossenen Jalousien waren um einen kleinen Platz mit Kopfsteinpflaster gruppiert; Bars säumten das Ufer mit unter Markisen aufgestapelten Stühlen und Tischen; aber es war sonst nichts offen. Sie fand sich im Kreisverkehr wieder und überdachte die Möglichkeiten, die sie hatte. Soweit sie sich erinnern konnte, führte der dritte Abzweig zur Creperie und zu Herves Haus, also entschloß sie sich, noch einmal zu versuchen, ihre gestrige Fahrt zu wiederholen. Mit nach vorn gezogenen Schultern beugte sie sich vor, um durch die Windschutzscheibe etwas erkennen zu können. Da war eine stark gewölbte Brücke, und dann erinnerte sie sich, daß direkt dahinter eine scharfe Rechtskurve kam, beinahe eine Kehre. Und bald schon hielt sie am Randstreifen gegenüber der Creperie. Die Tür stand offen, und eine dunkelhaarige Frau mit Schürze fegte die grauen Steinstufen, die von der Straße hineinführten. Sie drehte sich nicht nach dem Wagen um, obgleich sie gehört haben mußte, daß er anhielt. Noch unschlüssig, versuchte Jenny, ihre Fragen auf französisch zu formulieren, merkte dann aber, wie verrückt sie sich anhören mußten. Diese Leute kannten Marc nicht. Wieso sollten sie eine Ahnung haben, was mit ihm passiert war? Sie ließ den Motor wieder an und fuhr ganz langsam den Weg hinunter, an dem sich links dichter Wald und rechts der sich erweiternde Meeresarm befanden. Heute war es wärmer, und die Sonne fiel stechend durch die Frontscheibe. Sie hielt das Lenkrad mit einer Hand und kramte in ihrer vollgestopften Handtasche herum, bis ihre Finger eine Sonnenbrille ertasteten. Sie war staubig, deshalb wischte sie sie vor dem Aufsetzen am Rock ab. Auf der linken Seite waren immer noch dunkle Bäume, dann aber folgte eine sanfte Kurve, und sie kam bei der kleinen Gruppe von Sommerhäusern heraus, die um den Jachtklub herum standen. Irgendwie mußte sie den Abzweig zu Herves Haus verpaßt haben. Sie fuhr den Hang weiter hinunter und wollte eigentlich auf dem Parkplatz des Jachtklubs wenden. Bevor sie jedoch dort angelangt war, sah sie zwei Männer zwischen den Autos stehen und erkannte Herves kahlen Kopf und sein buntes Halstuch. Der andere Mann hatte dunkle Haare und war größer als Herve, und für einen kurzen Augenblick dachte sie, daß es vielleicht Marc sein könnte. Sie hielt an, setzte die Sonnenbrille ab und guckte genau hin, die Figur stimmte jedoch nicht. Er war nicht groß genug, sah älter aus, und seine Haare waren schwärzer und länger. Sie schaute sich um, erspähte eine Gasse zwischen den Häusern und fuhr leise rückwärts hinein, um die beiden zu beobachten. Sogar aus dieser Entfernung war klar, daß sie sich stritten. Der größere Mann stieß Herve heftig gegen die Schulter und fuchtelte wütend mit den Armen. Sie öffnete das Fenster weit, konnte aber nur ganz schwaches Stimmgemurmel hören, das der Wind herübertrug. Herve hielt dagegen, schien aber eher eine Abwehrhaltung einzunehmen und hatte seine Hände tief in die Jackentaschen vergraben. Plötzlich drehte sich der größere Mann um, ging über den Parkplatz und öffnete eine Autotür. Herve schrie ihm offensichtlich etwas hinterher, dann schlug die Tür zu, und der Wagen fuhr mit Schwung auf die Straße hinaus. Es war eine silbergraue Mercedes-Limousine, stellte sie fest, und als er an der Gasse vorbeikam, in der sie parkte, musterte sie den Fahrer. Er hatte ein kräftiges Kinn, eine große Nase und lockiges schulterlanges schwarzes Haar, und er starrte stur geradeaus, als er Gas gab und davonraste. Sie schaute zurück zum Parkplatz, aber Herve war verschwunden, vermutlich in die Bar. Ohne groß darüber nachzudenken, ließ sie ihr Auto an und wendete, um dem Mercedes zu folgen, der inzwischen schnell um die erste Kurve verschwand. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einfach gut 13. Januar 2002
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die 412 Seiten dieses Buches sind sehr schnell gelesen, da es sehr spannend ist. Hauptsächlich geht es um die Verlagsangestellte Jenny, deren Freund während einem Wochenende in Frankreich plötzlich verschwindet. Da sie die Vermutung hat dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist macht sie sich auf die Suche nach ihm. Sie muss feststellen, dass er nicht der Mann ist, der er vorgab zu sein. Mit ihren Nachforschungen gerät sie in einen gefährlichen Strudel von Verbrechen. Zum anderen geht es in diesem Buch um die Geschichte ihrer Großmutter. Am Ende des Buches führen die beiden Geschichten zu einem gemeinsamen, unglaublichen Ende. Wer ein spannendes, erotisches Buch für lange Winterabende sucht, hat hier genau das richtige gefunden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geheimtip! 3. Juli 2003
Von talia97 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Durch eine Spiegel-Empfehlung bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.
Gill Paul erzählt die Geschichte von Jenny, einer erfolgreichen Geschäftsfrau, Chefin eines renommierten Londoner Verlages, und überzeugte Single mit Hang zu gelegentlichen erotischen Eskapaden mit meist enttäuschendem Ausgang.
Unter etwas dubiosen Umständen lernt sie Marc, einen jungen Franzosen, kennen, mit dem sie sich wieder einmal "das" verspricht. Urplötzlich beginnt Jennys Leben aus den Fugen zu geraten, mit jedem Tag verstrickt sie sich tiefer in ein Netz aus schier unlösbaren Problemen privater wie beruflicher Natur. Mit einem Mal scheint auf ganzer Länge alles schief zu laufen:
Ihr Chefposten im Verlag leidet unter Intrigen und Marc verschwindet während eines gemeinsam in Frankreich verbrachten Wochenendes spurlos.
Der zweite Handlungsstrang des Buches (auch der fesselndere, wie ich finde), wird von Jennys Großmutter dominiert, anhand deren Tagebüchern Jenny die Memoiren zu veröffentlichen plant. Teile dieser Tagebücher, die spannend und anschaulich Abenteuerliches aus dem Leben der Großmutter zur Zeit des zweiten Weltkrieges erzählen, wurden geschickt in die Rahmenhandlung eingeflochten, so daß Gegenwart und Vergangenheit in harmonischen Übergängen wechseln.
Und genau hier gelingt Paul ein Meisterstück par Excellence: Die scheinbar nicht in Zusammenhang mit Jennys problematischer Gegenwart stehende Geschichte der Großmutter dominiert zunehmend das Geschehen und steigert sich mit dramaturgischer Rafinesse zu einem gelungenen und unerwarteten Finale!

Gill Pauls Schreibstil ist anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, und ihre Figuren agieren mitunter hölzern und etwas konstruiert, was aber auch an der Übersetzung liegen könnte.

Aber alles in allem ein ganz beachtliches Erstlingswerk!
Für Krimi-Fans sehr zu empfehlen!

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "siggi79"
Format:Broschiert
In diesem Buch wird die Geschichte einer Londoner Verlegerin Jenny und ihrer Großmutter Freda erzählt. Das Buch spielt in England und Frankreich in der heutigen Zeit und die Geschichten der zwei Personen sind so miteinander verknüpft, dass es spannend wird. Jenny will ein Buch über das Leben ihrer Großmutter verlegen und so erfährt der Leser das Leben Fredas. Jenny gerät durch dieses Buch in eine gefährliche Situation. Dieses Buch ist eine gelungene Mischung zwischen Krimi und Erotik. Einfach brilliant und keine Sekunde langweilig, da es auch bis zur letzten Sekunde undurchschaubar bleibt.
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