Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein guter Sprachkurs, 12. Oktober 2006
Nach dem genauen Studium der Einleitungsbroschüre und dem Einspielen auf meinen iPod bin ich sehr zufrieden. Der Text wird aufgeteilt in mehrere Lektionen, die man aber nicht einfach anhören sollte ohne die Einleitung (4 Seiten) zu lesen. Dann passiert nämlich das, was ein Renzensient weiter unten geschrieben hat: Die ersten Teile 1-12 sind normal schnell gesprochen DANACH kommen erst die langsamen Teile (13-24).
Die Lernmethode ist verblüffend einfach, man halte sich aber bitte an die Empfehlungen der Autorin, sonst geht es daneben.
Sehr zu empfehlen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Langsam gesprochen wird in der 2. Hälfte ;-), 28. April 2007
Die Birkenbihl-Methode ist m.E. hervorragend geeignet für einen schnellen Einstieg in eine neue Sprache.
Kleine Info für diejenigen, denen die ersten Kapitel zu schnell sind: Wie in der Einleitung erklärt, befinden sich die langsam gesprochenen Texte auf der 2. Hälfte der CD. Nicht gerade optimal für Einsteiger, aber später beim Wiederholen sehr angenehm.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Birkenbihl - Marketinggenie oder Marktschreier?, 11. März 2010
Auf die Produkte von Vera F. Birkenbihl bin ich vor einem Jahr zufällig gestoßen. Ich fand ein Buch namens Sprachen lernen leicht gemacht" und habe mir den Text durchgelesen. Was heißt durchgelesen, VERSCHLUNGEN habe ich ihn und war erst mal begeistert. Er versprach müheloses, gehirngerechtes" Sprachenlernen anhand der sog. Birkenbihlmethode ohne Vokabeln und Grammatik zu lernen.
An Fremdsprachen beherrsche ich bis jetzt Englisch (auf Muttersprachniveau) und wollte mit Französisch weiter machen. Also schnell diesen Sprachkurs bestellt. Das Produkt kam.
Es ist eine DVD Hülle, diese enthält eine Broschüre, eine Informations-CD und eine CD mit den schnellen und langsamen Texten.
Natürlich habe ich mir erst mal die beiliegende Broschüre durchgelesen und die Informations-CD angehört. Die Broschüre beschreibt noch mal die Birkenbihlmethode, in der CD wird sie abermals erläutert. Allerdings wird auf der CD nebenbei hemmungslos Werbung gemacht und andere Methoden fürs Sprachenlernen, z.B. VHS Kurse runtergemacht. Außerdem sind darauf als PDF Dateien die Texte drauf (einmal Französisch, einmal Deutsch, einmal Französisch mit Dekodierung). Richtig gelesen, die Kapitel hat man sich selber auszudrucken.
Zudem sind die ersten Kapitel anderer Birkenbihlsprachkurse auf der CD, z.B. Englisch, Italienisch, Spanisch. Ganz noch dem Motto: Testen sie noch gleich eine weitere Fremdsprache.
Jedenfalls hab ich mir danach die nötigen Kapitel ausgedruckt und mit der Birkenbihlmethode losgelegt. Die Methode umfasst vier Schritte und wird wie folgt durchlaufen:
1. Dekodieren: Das heißt, ich lese mir den dekodierten Text durch. Was ich dann machen soll, daran scheiden sich die Geister. In der Broschüre steht, ich solle mir die Situation bildhaft vorstellen. Die CD sagt, ich solle meine Unterlagen bearbeiten und markieren. Daraufhin habe ich mal die Internetseite von Frau Birkenbihl besucht und dort natürlich die Suchfunktion eingesetzt, aber nichts gefunden. Also habe ich die Frage gestellt, was genau ich beim Dekodieren jetzt tun soll. Die mehr oder weniger freundliche Antwort: Ich solle nicht die ewig gleichen Fragen stellen (was sonderbar ist, denn ich habe durch die Suchfunktion nichts gefunden) und mir die DvD zum Sprachenlernen holen und mir den Vortrag anschauen.
Okay, hier wurde ich skeptisch. Zum Glück kannte ich Jemanden, der das Teil besaß und mir auslieh. Angeschaut. Was sagt Fr. Birkenbihl dort: Ich soll den Text einfach nur verstehen...
Klasse! Dafür sollte ich also etwas ausgeben? Wie auch immer, Schritt 1 ist dekodieren und darunter kann man sich jetzt vorstellen, was man will. Das erinnert mich an die Unterhosenwichtel von South Park: Phase 1: Unterhosen sammeln, Phase 2: ???, Phase 3: Profit
2. Aktiv hören: Das ist dafür wenigstens eindeutig. Ich höre mir den Text auf der CD an und lese die Dekodierung mit. Wohlgemerkt, den langsamen Text. Wobei es seltsam ist, den langsamen Text erst auf der zweiten Hälfte zu bringen. Das ist wahrscheinlich eine Maßnahme, um den Lerner dazu zu bringen, die Broschüre zu lesen.
3. Passiv hören: Sobald der zweite Schritt durch ist, hört man sich den schnellen Teil der CD an. Das macht man, während man etwas anderes tut, kostet also keine Zeit.
4. Aktivitäten: Hier soll man das gelernte anwenden und dabei festigen. Hier enthält die Broschüre Vorschläge, z.B.
Schreiben: den Text mithören und mitschreiben
Lesen: Den Text mithören und die französischen Textzeilen lesen.
Hören: Ist bereits erledigt durch die drei vorigen Schritten.
Sprechen: Den Text auf der CD mitsprechen.
Hier hat Fr. Birkenbihl erwähnt, dass viele ihrer Teilnehmer einen VHS Kurs aufsuchen, um die Sprache anzuwenden. Um aus eigener Erfahrung zu sprechen: Es gibt definitiv VHS Kurse, die ihr Geld nicht wert sind, doch es gibt auch welche, die gut sind. Den jetzigen VHS Kurs, in dem ich jetzt drin bin, hat einen Super Lehrer, der einen die Sprache näherbringt und einen nicht mit der Grammatik und Vokabeln erschlägt.
Das Versprechen ohne Grammatik eine Sprache wie z.B. Französisch zu lernen, kann nicht eingehalten werden. Denn ich muss ja auch wissen, wie sich die Sprache zusammensetzt. Wenn ich z.B. sage:
Was du denken?"
Jeder, der deutsch als Muttersprache hat, merkt, dass der Satz falsch ist. Wer deutsch als Fremdsprache lernt, muss auch wissen, wie er ein Verb zu konjugieren hat und wann du kommt. Ich mag folgenden Spruch:
Sprachenlernen ist wie puzzeln: Die Wörter sind die Teile, die Grammatik ist das Bild"
Weshalb aber gebe ich zwei Sterne? Nun, weil Frau Birkenbihl in gewissen Punkten (wenn man ihre Selbstbeweihräucherung, ihre Überheblichkeit und den gestreckten Rest weg lässt) recht hat.
Was konnte ich für mich mitnehmen?
1. Gehirn benutzen: Selber denken und Wissen anwenden können ist wesentlich besser, als auswendig lernen und nachplappern.
2. Statt einzelner Wörter ganze Sätze lernen. Denn Wörter sind Verwandlungskünstler (z.B. das englische Wort etablish oder run). Vorteil: Man lernt die Grammatik mit und lernt in Zusammenhängen.
3. Damit die Sprache auch hängenbleibt, muss/sollte man sich ihr auch aussetzen, sei es per Film, per Text...
Fazit: Bei einem VHS-Kurs, Sprachkurs oder ähnlichen Maßnahmen kann man dieses Produkt nebenher benutzen. Für sich alleine allerdings wird es nicht weiterhelfen.
Und ich möchte mit noch etwas aufräumen:
So lockerflockig wie Frau Birkenbihl ihre Kurse bewirbt, so lockerflockig ist es nicht. Für den Kurs muss man auch was machen, sonst bringt es nichts.
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