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Frankreichs fremde Söhne
 
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Frankreichs fremde Söhne [Gebundene Ausgabe]

Paul Bonnecarrere
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Am 31. März 1946 verlässt die »Johan de Witt« den Hafen von Marseille. Ziel des Passagierschiffs ist Saigon. An Bord sind 1740 Legionäre des 3. Étranger, darunter viele Männer, die dem deutschen Afrikakorps und der Waffen-SS angehört hatten. Das Schicksal dieser Einheit zieht sich als roter Faden durch diesen Tatsachenbericht über den Einsatz der Fremdenlegion im ersten Indochinakrieg 1946 bis 1954.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ähnlich wie in Remarques " Im Westen nichts Neues ", erfährt man durch Bonnecarrere wie Krieg aussieht und wie er sich unter dem Stahlhelm anfühlt. Nach der Lektüre dieses Buches fühlt man sich irgendwie wie hart und trocken von hinten genommen (vermutlich !) und ist letztlich froh, daß man unter der heimischen Leselampe neben der Zentralheizung liegt. Wer das Buch zu Ende schafft, der wird wissen, was es damals für die Legionäre bedeutete, zu den modernen Samurai der Grande Nation zu gehören und " Le Sacrifice " zu erbringen. Dieses war das erste Buch, das ich zum Thema FremdenLegion zu lesen bekam. Mein Nachbar drückte es mir kurz nach meinem eigenen Militärdienst begeistert in die gierigen Hände und ich weiß immer noch nicht, ob ich ihm dafür dankbar sein soll, denn das Thema hat mich bis Heute nicht entlassen. Bonnecarrere gibt seinem Werk nicht nur den einprägsamsten aller Titel; er beschreibt seine Überlebnisse auch so, daß sie dem Leser noch Jahre später zwischen den Schläfen wabern werden. " Franzose geworden nicht durch vererbtes, sondern durch vergossenes Blut... ". Manchmal war es das eigene... Dieses Buch kaufen, lesen und seine Väter oder Großväter verstehen lernen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "dlanur"
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch gehört zu den eher wenigen auf Deutsch erschienenen Büchern über den Indochinakrieg, aber es ist mit Sicherheit eines der besten Werke, die es zu diesem Thema gibt. Menschen mit schwachen Nerven sollten allerdings dringend Abstand halten, denn es geht gerade in der Beschreibung der Tötungsmethoden beider Seiten sehr in's Detail.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "rudlef"
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte einen Roman erwartet, der die Einsätze und Personen der Legion im Indochinakrieg etwas Hollywoodartig beschreibt, um bei dem Leser durch Heldentaten oder ähnlichem die nötige Spannung aufzubauen. Dies hat der Autor jedoch gar nicht nötig. Eingangs wird die Legion an sich beschrieben und werden Episoden und überlieferte Anekdoten dargestellt, bis sich die Handlung mehr und mehr steigert. Die Aufopferung und Kameradschaft wird überzeugend geschildert und der Kriegsschauplatz Indochina anschaulich gemacht. Es werden Fehler in der franz. Kriegsführung offenbart, die die Legionäre seinerzeit ausbaden mussten. All diese Scharmützel, Einsätze, Personen, etc. lassen sich in einschlägiger Literatur nachvollziehen und so ist es dem Autor gelungen, einige Monate/Jahre der Anwesenheit in der Legion für den Leser in allen Facetten darzustellen. Mein Vater war zu dieser Zeit in dieser Einheit und ich konnte durch dieses Buch mehr von dem begreifen, was er seinerzeit erlebt hat.
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