Ähnlich wie in Remarques " Im Westen nichts Neues ", erfährt man durch Bonnecarrere wie Krieg aussieht und wie er sich unter dem Stahlhelm anfühlt. Nach der Lektüre dieses Buches fühlt man sich irgendwie wie hart und trocken von hinten genommen (vermutlich !) und ist letztlich froh, daß man unter der heimischen Leselampe neben der Zentralheizung liegt. Wer das Buch zu Ende schafft, der wird wissen, was es damals für die Legionäre bedeutete, zu den modernen Samurai der Grande Nation zu gehören und " Le Sacrifice " zu erbringen. Dieses war das erste Buch, das ich zum Thema FremdenLegion zu lesen bekam. Mein Nachbar drückte es mir kurz nach meinem eigenen Militärdienst begeistert in die gierigen Hände und ich weiß immer noch nicht, ob ich ihm dafür dankbar sein soll, denn das Thema hat mich bis Heute nicht entlassen. Bonnecarrere gibt seinem Werk nicht nur den einprägsamsten aller Titel; er beschreibt seine Überlebnisse auch so, daß sie dem Leser noch Jahre später zwischen den Schläfen wabern werden. " Franzose geworden nicht durch vererbtes, sondern durch vergossenes Blut... ". Manchmal war es das eigene... Dieses Buch kaufen, lesen und seine Väter oder Großväter verstehen lernen.