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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Einmal abgesehen von leichtem Grieseln, das das Bild leicht grobkörnig erscheinen lässt, können die Ansichten auch ein anspruchsvolles Auge überzeugen. Die Farbpalette ist sehr breit und vor allem von natürlichen Tönen geprägt. Auch kontrasttechnisch werden sehr griffige Ansichten geboten, die sich zudem von einer hohen Auflösung unterstützt sehen. So reichhaltig sich das Bild gibt, so ansprechend wurde auch die akustische Seite gestaltet. So hagelt es Effekte von allen Seiten, eine zusätzliche DTS-Fassung verleiht dem bewegten Raum zusätzliche Offenheit. Auch die Stimmen nutzen Aspekte der Räumlichkeit gut aus (Gemurmel von hinten, 00:07:31) und schaffen gemeinsam mit dem spukigen Soundtrack eine faszinierende Klangsphäre. Als Extras werden leider nur der Originaltrailer und eine Trailershow angeboten. Die Special Edition bietet in dieser Hinsicht wesentlich mehr. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Zwiegespalten... wie im Film,
Von Dimitar Stoykow "frododendron" (Görlitz) - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Franklyn (DVD)
Ja, nun, zu allererst: Ich hätte gern mehr Punkte gegeben.
Eines vorab: der Film ist in der Tat von der Idee sowie von etlichen Szenen und gerade der Atmosphäre in Meanwhile-City her tatsächlich in diesen Momenten ein kleines Meisterwerk. Die Eröffnung ist bombastisch, grandios, toll und faszinierend. Und genau da fängt das Problem an... der Film ist einfach nicht rund und er hält leider nicht das, was er verspricht. Er weckt Erwartungen, die er leider für mich (und nur für mich kann ich hier sprechen) nicht erfüllen konnte. Pros & Contras Die Szenen in Meanwhile-City sind einfach fantastisch. Ich wünschte, der ganze Film hätte sich dort abgespielt. Die Atmosphäre ist zum Schneiden. Die Off-Stimme passt super. Die Idee mit den Religionen ist einfach - ich kann es nicht anders sagen - köstlich. Die ganze Ausstattung eigentlich perfekt, mir ist nichts Gegenteiliges aufgefallen. Auch der dezente Einsatz neuzeitlicher Detail (z.B. die Ampeln) weckt das Interesse daran, wo sich die Handlung abspielt, was die Geschichte dieser dystopischen Welt ist, die sich in keinster Weise ver der Kulisse in einem Klassiker wie Blade Runner verstecken braucht. Diese Qualitäten, diese erzählerische Dichte werden dann abrupt unterbrochen. Von der Optik her - fasst schon an eine in kühle Farben gedrehte Kriminalserie erinnernd - geht es weiter. Radikaler Schnitt. Das erste AHA! Interesse ist immer noch da, wenn auch etwas Wehmut, dass ich nicht mehr in Meanwhile-City bin. Später merke ich, das ist erst der 2. Handlungsstrang von 3 (oder 4), je nach Sichtweise. Denn wir haben noch eine weitere Handlung, die eingeflochten ist, die ebenfalls ihre eigene Bildsprache hat. Noch ein AHA! Bis jetzt ist alles noch gut, wenn auch die Falten vom ständigen Stirnrunzeln noch etwas tiefer werden. Und so jagt ein AHA! das nächste, wobei es aber eher überrascht-verwundete Ausrufe sind in die sich mit der Zeit ein leicht verwirrter Unterton mischt. Aus keinesfalls triumphierenden AHA!s werden dann jedoch immer mehr HÄ!s und so jagt eine Szene die andere und selbst nach 1 Stunde (ich möchte mich da nicht genau festlegen) hat man immer noch keinen Plan, was für einen Sinn hinter diesem Film stecken mag. Da hat wohl jemand zuviel gewollt, denn auch einen Spannungsbogen kann man überspannen, was meiner Meinung hier der Fall ist. Und wenn der Bogen überspannt ist, dann kann er nichts mehr treffen, höchstens, man würfe ihn. Denn der Film bietet leider - auch hier kann ich wieder nur für mich sprechen - keine kleinen, perfiden (weil fälschlich) und doch so geliebten "Jetzt hab ich's"-Momente. Nein, er lässt einen im Dunkeln tappen, bis es eigentlich nur noch anstrengend ist, von einer erkennbaren Meta-Handlung oder Master-Plan kaum zu sprechen. Und dann - Halleluja! - schließt sich der Kreis, aber macht es Knall? Fehlanzeige. Stattdessen wird das ganze so zum Erbrechen erklärt mit Hinweisen und Hinweisen und Hinweisen, dass man sich dann fragt, im Gegensatz zur ersten Stunde des Filmes mit dem Gefühl einfach nicht intelligent genug zu sein, der Handlung folgen zu können (es könnte durchaus auch länger gewesen sein), ob man nicht nun veräppelt wird, ob einem nicht nun eine gewissen Grundintelligenz abgesprochen wird. Dieser Prozess ist dabei so dermaßen schleichend, dass es nur noch enervierend ist, und da tut mir wirklich die Mühe der Schauspieler leid, weil dieser Zustand des Betrachters nicht deren Schuld ist, wirklich nicht, es ist die Schuld des Regisseurs, des Cutters oder der Produzenten. Zuerst wird die aufkommende Spannung durch eine lange Tortur an unterschiedlichsten Szenen dreier Handlungsstränge abgetötet und dann, als man endlich triumphierend die Faust gen Wohnzimmerdecke hebt und ein erleichtertes "Jahahaaa, ich weiß es, ich weiß es" über die Lippen sprudelt, wie die Niagarafälle über den Abhang, dann wird immer und immer wieder erklärt. Das ist alles redlich bemüht und wirklich engagiert, aber Filmgenuss - und der wurde doch verdammich nochmal am Anfang geweckt (auf den Tisch hau) - stelle ich mir anders vor. Und das trotz so vieler - für sich alleine - guter Szenen und Ideen. Der Film krankt an seinen Ambitionen, etwas ganz besonderes sein zu wollen. Leider, leider und nochmals: leider! Und das alles führt dann dazu, dass man das Finale dann nicht mehr ordentlich greifen kann. Weil man sich vorher durch diese ständigen Hochs und Tiefs geschaut hat. Das Finale fängt übrigens auch wieder genauso an wie der Film, nämlich sehr atmospährisch und eigentlich auch spannend und dann... dann wird es in den Sand gesetzt. Warum? Weil es tatsächlich das abspult, was man nach einem Standard-Drehbuch erwarten könnte. Es ist klar, wer sterben wird - und das auf wirklich plumpe Art und Weise -, wer wenn bekommt und wer wen verliert. Das Schlimme ist, der Film ist trotzdem noch gut! Warum es schlimm ist? Ha! Weil der Film immer wieder durchblicken lässt, was er hätte leisten können. Und das bekommt ihm gar nicht gut, und mir auch nicht (hust). Fazit: Ich bin zwiegespalten, da der Film durch seine Anfangssequenz wirklich die Messlatte sehr hoch angelegt hat und sie dann doch nicht übersprungen hat. Schade, denn er hätte das Potenzial für einen Knaller gehabt. Aber zu sehr holpern Handlung und Spannung dahin; der Film stellt sich quasi selbst ein Bein. Dennoch ist er in jedem Falle sehenswert, gerade für Leute, denen es nichts ausmacht, wenn ein Film auch seine Längen hat (nicht im negativen Sinne), also ruhigere Passagen und nicht immer nur Action, Action, Action. Aber, er ist kein leichter Film, er fordert und gibt leider nicht das zurück, was er nimmt, und am Ende bleibt traurigerweise das unbefriedigende Gefühl, dass er irgendwie nicht das gezeigt hat, was er hätte zeigen können. Das Dumme dabei ist, man kann noch nicht mal den Finger drauflegen und sagen: "Daran ist's konkret gescheitert!" Also, schmeist den Kamin an, bei dem Sauwetter gerade (es ist kalt und feucht und so gar nicht bunt-herbstlich), holt Euch 'nen Grog oder 'nen Tee und schaut Euch den Film unbedingt mit anderen Leuten an, damit Ihr, sollte Bedarf sein, was höchstwahrscheinlich der Fall sein wird, auch mal darüber diskutieren könnt, was da gerade auf Euer Flimmerkiste abläuft. Mein Herz sagt: "Ich will aber, dass der Film toll ist. Ich gebe 5 Sterne." Mein Bauch sagt: "Ist mir egal, mir passt er nicht. Ich gebe 2." Mein Kopf sagt: "Vielleicht versteh ich es einfach nicht. Dabei hab ich mich doch so bemüht. 3 Sterne sind meine Wahl." Auf jeden Fall, ist der Film einen zweiten Blick wert, und wer weiss, vielleicht kann ich dann die Wertung noch verbessern...? Vielen Dank für Eure Geduld und Aufmerksamkeit. Lest Euch ja die anderen Rezensionen zum Film durch! Leiht Euch den Film vielleicht besser erst mal aus, bevor Ihr ihn kauft. Wenn Ihr den Film mögt, dann schaut Euch "The Fall" und UNBEDINGT "Pans Labyrinth" an. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Neo-barocke Psychoanalyse,
Von MissVega (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Franklyn [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ] (DVD)
"Franklyn" ist einer dieser Filme, die sich nur schwer einem Genre zuordnen lassen und es somit auch schwer haben dürften, eine größere Zielgruppe anzusprechen. Zu fließend sind die Übergänge zwischen Drama, Fantasy und Experimentalfilm. Zu verschachtelt die Handlung, zu willkürlich der Wechsel zwischen verschiedenen Welten und zu unbefriedigend die Auflösung. Visuell jedoch überzeugt "Franklyn" auf ganzer Linie. Wunderschöne neo-barocke und gleichzeitig düstere Kulissen, phantastische Kostüme und phantasievolle Gestalten bevölkern den einen Ort der Handlung, Meanwhile City. Der andere Ort, das London von heute, kommt im krassen Gegensatz dazu waffengrau und wolkenverhangen daher, dafür sind die Einzelschicksale der Protagonisten recht interessant.
In Meanwhile City ist Jonathan Preest (Ryan Phillippe, "Crash") auf der Suche nach "The Individual", einem Mann oder Wesen, welches er vorhat zu töten. Warum und weshalb, wird erst ganz am Ende dieser verworrenen Geschichte aufgelöst. Die Stadt wird beherrscht von religiösen Fanatikern und machtgeilen Klerikern, Preest ist fortwährend mit schützender Maske unterwegs, allerdings kein Einzelfall in Meanwhile City, die Hälfte der Einwohner scheint sich nur maskiert fortzubewegen. Viel mehr möchte ich zu diesem seltsamen Ort gar nicht sagen, ich wende mich mal der Parallelhandlung zu. Hier treffen wir als erstes auf Milo (Sam Riley, "Control"), der gerade von seiner Freundin verlassen wurde und nun die bereits geplante Hochzeit absagen muss. Durch seinen besten Freund gibt es hier sogar ein Wiedersehen mit Richard Coyle, dem herrlich durchgeknallten Jeff aus der Serie "Coupling". Leider nur in einer Nebenrolle. Nun denn... Milo trifft stattdessen auf seine Kindergartenliebe, die er offensichtlich nie ganz vergessen konnte. Leider ist sie nicht das, was sie zu sein scheint. Derweil ist ein alter Mann auf der Suche nach seinem Sohn. Je mehr er auf seiner Suche über ihn herausfindet, umso weniger scheint er ihn zu kennen. Und dann ist da noch Emilia (Eva Green, "Casino Royale"), die ihren Uni-Professor mit immer bizarreren und vor allem lebensgefährlichen Kunstprojekten beeindrucken will. Nach und nach verweben sich die unterschiedlichen Handlungsebenen miteinander, bis letztendlich die schreckliche Wahrheit ans Licht kommt und geschickt alle Protagonisten zusammenführt. Bis es jedoch so weit ist, wird dem Zuschauer einiges an Geduld abverlangt, denn lange Zeit bleibt völlig unklar, was das alles soll und wie es zusammenpassen könnte. Zudem wird die Hälfte des Films im englischen Original von der hypnotisch bis einschläfernden Erzählstimme von Ryan Phillippe untermalt, die aber vorzugsweise nur wirres Zeug faselt. Die Wechsel zwischen Meanwhile City und London sind sehr abrupt und bremsen das Einfühlungsvermögen des Zuschauers in die Geschichte immer wieder aus. Willkürlich und zusammenhanglos erscheinen die verschiedenen Geschichten, die hier abwechselnd erzählt und eingeblendet werden. Sicher ist nur, dass unsere Protagonisten alle einen Hau haben, die einen mehr, die anderen weniger. Viel mehr lässt sich zur Geschichte gar nicht sagen, denn schließlich soll die Auflösung ein Geheimnis bleiben, das jeder für sich selbst entdecken sollte, wenn er sich denn entschließt, sich auf das filmische Experiment "Franklyn" einzulassen. Es lohnt sich bedingt, wobei sich sagen lässt, dass der Film für einen Großteil der durchschnittlichen Kinogänger sicherlich nichts ist, bekannte Darsteller hin oder her. Regie-Neuling Gerald McMorrow, der hier auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, hat sehr viel Mühe und sicherlich auch Herzblut in seinen Erstling gelegt, sich dabei aber ein wenig verzettelt. Zu lange bleibt unklar, wie die verschiedenen Puzzleteile zusammengehören, Vielen ist die Geduld, sich weiter auf "Franklyn" einzulassen, bis dahin verloren gegangen. Bisweilen wirkt der Film sogar überfrachtet, sowohl optisch als auch inhaltlich, zumindest bei der Story wäre hier etwas weniger mehr gewesen. Dennoch kann man dem Film eine gewisse Faszination nicht absprechen. Wenn man dann endlich die Zusammenhänge erkennt und sich das ein oder andere Aha-Erlebnis einstellt, ist man wieder mehr in die Geschichte involviert und somit auch an ihrem Fortgang interessiert. Das Ende beantwortet die meisten Fragen, wirft aber auch gekonnt einige neue auf. Darstellerisch hält er ebenfalls die ein oder andere Überraschung parat. Phillippe bleibt erstaunlich blass, obwohl ihm hier eine tragende Rolle zukommt. Ähnlich ergeht es Riley, der Vielen noch gut aus seiner überzeugenden Leistung in "Control" in Erinnerung geblieben sein dürfte, hier aber auch eher in zweiter Reihe agiert. Am interessantesten ist sicherlich die Rolle der Emilia, der Eva Green tragische und schräge Züge verleiht und so beweist, dass ihre schwache Leistung in "Casino Royale" hoffentlich eine Ausnahme war. Die Nebenrollen sind stimmig besetzt, bleiben hier aber nur schmückendes Beiwerk. Hätte der Regisseur sich ein bisschen weniger auf die fulminante optische Umsetzung seiner Geschichte und ein wenig mehr um eine etwas weniger krude Story gekümmert, wäre "Franklyn" ein weitaus fesselnderer Film geworden. So schwankt er etwas unschlüssig zwischen Psychothriller, Fantasyfilm und künstlerisch ambitionierten Autorenfilm hin und her und kann somit keinen klaren Fokus setzen. Ein Film, auf den man sich voll und ganz einlassen muss, der gängige Erzählstrukturen konterkariert und dem Zuschauer Geduld und Intelligenz abfordert. Durch die imposanten Kulissen wird man aber nur allzu gern davon abgelenkt, der Geschichte mit der Aufmerksamkeit zu folgen, die sie einfordert. Ein filmisches Experiment, sicherlich nicht massentauglich und leider auch nicht komplett gelungen, dennoch definitiv eine Erfahrung. Man muss sich nur entscheiden, ob man sie machen will. Drei von fünf Reisen durch Zeit und Raum, auf denen man leicht vom Weg abkommen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Suchende,
Von
Rezension bezieht sich auf: Franklyn [Blu-ray] (Blu-ray)
In der realen Stadt London und im surrealen Meanwhile City sind vier Personen auf der Suche nach einem bestimmten anderen Menschen. Milo sucht seine Jugendliebe Sally, Peter Esser sucht seinen Sohn David, der im Irak im Krieg war. Die Kunststudentin Emilia versucht sich an Videofilmen, die immer skurrilere Formen annehmen. Und da ist noch der mächtige Jonathan Preest, der nach einem maskierten Mann sucht. Verlust löste die Suche aus, aber was lässt sie enden?
Die Geschichte ist sehr Bilderlastig. Dialoge sind nur artige Helfer für den Fortgang der Story. Die Szenarien an sich und die Kameraführung darin sind imposant und nehmen den Betrachter mit in eine phantastische Welt. Ob bei der verzwickten, anspruchsvollen Handlung die äußerst individuelle Lebensstränge am Schluss miteinander verbinden will, die Logik intakt bleibt, ist auf den ersten Blick nicht zu sagen. Denn was Unstimmig erscheint, kann auf einer Metaebene wieder stimmig sein. Insoweit gehört der Film auf die Couch eines Psychologen. Hier hat die Regie ein feines Stück Filmarbeit abgeliefert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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