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Franklin Flyer
 
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Franklin Flyer [Gebundene Ausgabe]

Nicholas Christopher , Pociao , Roberto de Hollanda
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 395 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 2., Aufl. (April 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608935940
  • ISBN-13: 978-3608935943
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 974.210 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Nicholas Christopher
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 31.03.2004
"Was soll der Liebhaber gehobener Abenteuerliteratur heute lesen?" will Stephan Maus wissen, doch die Frage ist natürlich rhetorisch gestellt und dient lediglich als Doppelpunkt und Auftakt für die sich anschließende Jubelarie. Nicholas Christopher natürlich, lautet die Antwort, denn der ist "im Besitz des wahren Pulp-Geheimnisses": keine schlaue Ironie, sondern lustvolles und gekonntes Schöpfen aus den Reservoirs der Unterhaltungskultur. Franklin Flyer ist laut Maus ein "genuiner Pulp-Held": Geboren in einer entgleisenden Eisenbahn, ist er von Beginn an auf dem richtigen Dampfer: "Geschwindigkeit, Katastrophen, Glück im Unglück." Eine Handlungsspanne, die von 1929 bis ins Jahr 2007 reicht, birgt ausreichend Potenzial für Abenteuer, bei denen es im Zweifelsfall mindestens um die Rettung der Welt geht, wobei natürlich geheimnisvolle Frauen eine Rolle spielen. Alles, wie es sein soll - was gar nicht so einfach ist, weiß der Rezensent. Doch dank seiner stilistischen Zurückhaltung entgehe Nicholas Christopher der Stilblütenfalle, die auf den minder begabten Abenteuer-Autor wartet. Stattdessen habe er ein "sauber vernähtes Patchwork aus den bekannten Standardsituationen der Abenteuerliteratur" zu bieten: "Lakonisch schiebt sich die Nebelwand über den Highway, souverän versinkt die lange Silbernadel der ägyptischen Brosche im Herzen des Feindes." Kurzum: ein großes "Breitwandspektakel in Multicolor".

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

»Mit Verve mischt Nicholas Christopher alle Ingredienzien der modernen Massenunterhaltung zu einem vierhundertseitigen Breitwandspektakel in Multicolor. Der Roman erfüllt alle Ansprüche, die man an intelligente Unterhaltungsliteratur stellen kann. Christophers Stil gehorcht den Notwendigkeiten des Genres: die Sprache ist der Treibstoff für das schnell vorantreibende Abenteuer.«
Stephan Maus, Süddeutsche Zeitung

»Was wie ein Film von Frank Capra beginnt, verwandelt sich (…) mehr und mehr in einen film noir.«
Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spannende & geistreiche Unterhaltung, 7. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Franklin Flyer (Gebundene Ausgabe)
Wem "Eine Reise zu den Sternen" desselben Autors gefallen hat, wird dieses Buch lieben, denn es ist in typischer Christopher-Manier geschrieben. Die Verknüpfung von Abenteuer mit Sozialkritik (Rassismus, Faschismus u. ä.) lässt ein klein wenig an Charles Dickens denken, und der Protagonist erinnert ein bisschen an Thornton Wilders "Theophilus North". Geheimnisvolle Begebenheiten und mystische Erlebnisse, die Verknüpfung der unterschiedlichen Lebenswege und die Einbindung wichtiger tatsächlicher und fiktiver geschichtlicher Ereignisse machen dieses Buch zu einem spannenden Lesevergnügen. Darüber hinaus bereitet Christophers geistreicher Schreibstil echtes Lesevergnügen. Die Gliederung des Buches in jährliche Abschnitte (1929 bis 1942 + 2007) trägt absolut zur Kurzweil bei, das Buch hat keinerlei Längen - und man könnte es eigentlich prima verfilmen! Wer etwas für gemütliche Winterabende sucht (oder für den Strand) ist mit diesem Buch bestens beraten!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Franklin fly away!, 17. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Franklin Flyer (Gebundene Ausgabe)
Ich las dieses Buch eines jungen Helden, der ein begnadeter Baseballspieler ist, mit einem nahezu makellosen Körper ausgestattet ist und die Blicke der Frauenwelt nur so auf sich zieht, um ihn auf seinen Abenteuern zu begleiten. Natürlich ist unser Glückspilz, mit überdurchschnittlicher Intelligenz gesegnet und für diese Zeit, mit einer nicht üblichen Weltoffenheit erzogen worden, weshalb er alle schwarzen Mitmenschen als seines gleichen bezeichnen konnte, was natürlich richtig ist und ihm obendrein noch weitere Sympathie Punkte einbringt.

Auf seinen weiteren wegen wo er den Bösen (natürlich deutschen) Expeditionsleitern trotzen konnte, eine Latinatänzerin aus den klauen ihres Vergewaltigervaters befreit, einen angefahrenen, schwer verletzten Sklaven, kilometerweit trägt, um ihn dann in das einzige nicht Rassistische Haus weit und breit zu bringen, wo beiden dann geholfen wird, drehte ich kurz den Buchdeckel, um zu sehen ob ich nicht die Abenteuer von Supermann versehentlich erwischt habe, aber es war nicht der fliegende Clark Kent, sondern tatsächlich Franklin Flyer. Als ich nun sicher war das richtige Buch in den Händen zu halten las ich weiter, worauf hin unser Liebling eine bildhübsche, intelligente, junge Ärztin kennen lernte, die noch dazu eine begnadete Musikerin war und den Sklaven nahezu mühelos zusammen flickte. Natürlich brauchte sie dafür nicht viel, denn sie war ja nicht irgend eine Ärztin und innere Verletzungen waren so was wie ihr Spezialgebiet, obwohl wahrscheinlich war alles ihr Spezialgebiet. Naja dachte ich da haben sich mal zwei gefunden und so brannten sie denn auch mit ihrem neu gefundenen Schwarzen Freund durch, um mit ihm durch die rassistischsten Bundesstaaten zu fahren. Natürlich gefiel das manchen Leuten gar nicht, dass sie einen Schwarzen Freund hatten, weshalb es durchaus vorkam das bei Zwischenstopps, zwei oder drei böse Männer, Franklin auf der Toilette in die Mangel nehmen wollten, die Betonung liegt auf wollten, denn da haben sie die Rechnung ohne Franklin Flyer gemacht, der sie alle Fertig machte und dann ohne Kratzer, die fahrt fortgesetzt werden konnte.

Spätestens ab jetzt wurde mir der Protagonist (Franklin Flyer) irgendwie unsympathisch, wer will solche Helden? Dagegen war der Superheld Hancock eine Ausgeburt des Bösen!

So könnte ich natürlich das ganze Buch aufzählen, aber ich habe erst die ersten 40 Seiten beschrieben, weshalb ich verkürze und sagen muss, dass es im weitern Verlauf zwar durchaus brenzlige und auch dramatische Situationen gab, die er aber meistens gut überstand.

Aber nicht nur die Geschichte und die schlecht ausgearbeiteten Charaktere stören, sondern auch der Schreibstiel ist schlecht, so wird in der dritten Person, also in der Erzählerperson geschrieben, was aber eine subjektive Bewertung meinerseits ist, da ich es Persönlich für nicht besonders originell und meistens auch für langweilig halte, dieser Schreibstiel aber andern Lesern durchaus zusagen könnte.

Fazit: Das Buch mit den bislang am kläglichsten ausgearbeiteten Charakteren, die ich jemals (bis 2010) gelesen habe. Ein über weite Strecken vorhersehbarer Verlauf und ein für mich persönlich schlechten Schreibstiel machen das Buch für mich leider zu einem mangelhaften Roman.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Solide Arbeit aus guter alter amerikanischer Erzähltradition, 24. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Franklin Flyer: Roman (Taschenbuch)
Erzählt wird - wíe so oft in diesem Genre - das Schicksal eines Entwurzelten. Auch hier eine feinfühlige Beschreibung des gerüttelt Maß an Gutem und Bösen, an Vorhersehbarem und plötzlichen Überraschungen, an Mut und Feigheit, an Alltag und Abenteuer - wie´s das Leben eben für denjenigen bereithält, der es gewöhnt ist, sich von Gewohnheiten zu lösen...

Auch hier die wunderbare und liebevolle Entfaltung psychologischer Themen einfach aus der Beschreibung heraus - ohne daß sie in aufdringlicher Weise erst groß benannt werden müßten. Und auch hier der unmittelbare Effekt des Wiedererkennens, auch wenn der Protagonist und sein Schicksal diesmal in keinster Weise gewöhnlich sind. Somit auch hier eine schöne, trotz äußerst spannender Passagen immer irgendwie auch beschaulich wirkende Geschichte, die einem Mut macht.

Ungewöhnlich an dieser Erzählung ist, daß sie häufig weit über die Grenzen von "Gods own Country" hinausreicht. Aber dennoch begibt auch sie sich tief in US-historische Umstände von den 20ern an hinein und mutet somit auch ein wenig wie eine Reise durch die Zeit und die Mentalität damaliger Abenteurer an.
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