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Frankfurter Anthologie. Gedichte und Interpretationen: Zwanzigster Band: BD 20
 
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Frankfurter Anthologie. Gedichte und Interpretationen: Zwanzigster Band: BD 20 [Gebundene Ausgabe]

Marcel Reich-Ranicki


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Kurzbeschreibung

1974 startete Marcel Reich-Ranicki ein in der europäischen Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter dem Motto "Der Dichtung eine Gasse" stellt er seitdem in jeder Sonntagsbeilage der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Gedichte aus sämtlichen Epochen deutscher Lyrik vor, jedes gefolgt von einer Interpretation oder einem sehr persönlichen Bekenntnis.Vor dreiunddreißig Jahren, am 15. Juni 1974, startete Marcel Reich-Ranicki ein in der europäischen Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter dem Motto "Der Dichtung eine Gasse" stellt er seitdem in jeder Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gedichte aus sämtlichen Epochen deutscher Lyrik vor, jedes erläutert von einem namhaften Interpreten. Die Bände der "Frankfurter Anthologie" fassen die Gedichte und Interpretationen eines Jahrgangs zusammen. Mit dem einunddreißigsten Band liegen über 1700 Gedichte vor.

Über den Autor

Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek / Polen. Sein Vater, David Reich, war ein polnischer Jude, seine Mutter, Helene eine deutsche Jüdin. Die Familie siedelte 1929 nach Berlin um. Dort besuchte er das Gymnasium. Im Herbst 1938, kurz nach dem Abitur, wurde er verhaftet und nach Polen deportiert, wo er ab 1940 im Warschauer Getto leben musste. Anfang 1943 gelang ihm zusammen mit Teofila, geborene Langnas, die er 1942 geheiratet hatte, die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund. Seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst tätig, fand er seine Berufung schließlich in der Literatur. Er arbeitete für Zeitungen, im Rundfunk, für einen Verlag und als Übersetzer. Als er sich 1958 in der Bundesrepublik aufhielt, kehrte er von dieser Reise nicht mehr nach Polen zurück. Er lebte von 1959 bis 1973 in Hamburg. Danach zog er nach Frankfurt am Main um, wo er bis heute lebt.
Er war für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt und die Wochenzeitung Die Zeit als Literaturkritiker tätig und gehörte von 1958 bis 1967 als solcher der Gruppe 47 an. 1968 war er Gastprofessor für deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts an der Washington University in St. Louis (USA) und 1969 am Middlebury College (USA). Von 1971 bis 1975 lehrte er als ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten Stockholm und Uppsala. Seit 1974 ist er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/92 bekleidete er die Heinrich Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Nachdem er 1988 die Leitung des Literaturteils der F.A.Z. abgegeben hatte, schrieb er weiter Kritiken in verschiedenen Zeitungen und wirkte von nun an auch im Fernsehen. Von 1988 bis 2001 leitete er das Literarische Quartett des ZDF. Reich-Ranicki wurde mit zahlreichen Preisen geehrt und gilt als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands.


Auszeichnungen unter anderem:


Ricarda Huch-Preis (1981)
Thomas Mann-Preis (1987)
Bayerischer Fernsehpreis (1991)
Ludwig-Börne-Preis (1995)
Hessischer Kulturpreis (1999)
Goldene Kamera (2000)
Hölderlin-Preis (2000)

Goethe-Preis (2002)

Ludwig-Börne-Medaille (2010).
Marcel Reich-Ranicki ist Ehrendoktor der Universitäten Uppsala (1972), Augsburg (1992), Bamberg (1992), Düsseldorf (1997), Utrecht (2001) und München (2002).


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