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Frankensteins Höllenmonster (Hammer-Edition)
 
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Frankensteins Höllenmonster (Hammer-Edition)

Peter Cushing , Shane Briant , Terence Fisher    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Peter Cushing, Shane Briant, Madeline Smith
  • Regisseur(e): Terence Fisher
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: EMS GmbH
  • Erscheinungstermin: 19. August 2004
  • Produktionsjahr: 1974
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0002LDM4S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 31.970 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der junge Mediziner Simon Helder entdeckt die Notizen von Victor Frankenstein und macht sich daran, die Arbeit des angeblich verschiedenen Barons fortzusetzen. Leider wird Simons Arbeit von seinen Vorgesetzten im Krankenhaus entdeckt, die ihn der Hexerei beschuldigen und ihn in eine psychiatrische Anstalt einweisen, die von einem lüsternen und paranoiden Chefarzt geleitet wird. Nach einer schmerzhaften Behandlung wird Shane von Baron Frankenstein gerettet, der tatsächlich selbst als Insasse der Klinik hier seine Experimente fortführt.

Video.de

Der letzte der Hammer-Frankenstein-Filme, denen das britische Studio hiermit 1974 einen würdigen Abschluss bescherte, indem der Gentleman of Horror, Peter Cushing, zum letzten Mal als verrückter Wissenschaftler auf die Leinwand zurückkehrte. Drastische Gore-Effekte wie herumrollende Augäpfel, geöffnete Schädel und andere chirurgische Eingriffe sowie tiefschwarzer Humor bestimmen des Weiteren das britische Horror-Spektakel, das zugleich Regisseur Terence Fishers letzter Film war.


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Terence Fisher am Regiesessel, Peter Cushing als Hauptdarsteller und als Thema des Filmes eine Frankensteingeschichte. Was für eine Erfolgsstory für das kleine englische Hammerstudio! Im Jahre 1957 begann alles mit "The Curse of Frankenstein" gefolgt von "The Revenge of Frankenstein" "Frankenstein created woman" und "Frankenstein must be destroyed". Allesamt großartige Filme ( Es gab noch "The evil of Frankenstein" aus dem Jahre 1964 bei dem allerdings Freddie Francis Regie führte und eine ganz andere, von den restlichen Filmen abweichende Handlung erzählt wird und "The Horror of Frankenstein" von 1970 mit Ralph Bates als jungen Viktor Frankenstein - also eine Art Episode 1 )
Trotz des eingespielten Teams wurde "Frankenstein and the monster from hell" zu einem Riesenflop. Aber warum?
Die Geschichte ist ähnlich wie in "The revenge of Frankenstein" ; damals arbeitete der Baron in einem Armenspital um Ersatzteile für seine Experimente zu bekommen, hier ist er Arzt in einem Irrenhaus. Er nennt sich jetzt Dr. Victor. In den Filmen zuvor war er schon mal Dr. Frank und Dr. Stein.(So genial er als Wissenschaftler auch ist, er hat absolut keine Phantasie wenn es um Decknamen geht!)
Ein Neuzugang, der wegen Versuche an Toten verurteilte junge Dr. Helder erkennt natürlich sein großes Idol und Frankenstein nimmt ihn, da seine eigenen Hände durch einen Unfall unbrauchbar sind, als Assistenten an. Frankenstein möchte von allen Insaßen das Beste nehmen um so einen perfekten Menschen zu schaffen. Das Hirn eines genialen Wissenschaftlers, die Hände eines großen Künstlers und den mächtigen Körper eines vor Kraft strotzenden Gewaltmenschen. Das das Ergebnis dieses Puzzlespiels letztendlich aussieht wie ein von Haarausfall geplagter Berggorilla, den man eine Mönchsfrisur und einen Lippenstift verpaßt hat scheint ihn nicht zustören.
Das Make up des "Höllenmonsters" ist sicherlich nach den viel zu übertriebenen Gewaltdarstellungen und schmackhaften Operationsszenen (Augen hängen aus den Kopf, gebrauchtes Hirn wird über den Boden gekickt) der größte Schwachpunkt des Films. Die Vermarktungsidee war nunmal, und die Geldgeber wollten es halt so, das ein großes, haariges Biest als Monster agiert und aus diesem Grund werden wir mit dem häßlichen Zottelurvieh, dieser Mischung aus Bigfoot und einer sowetischen Gewichtsheberin beglückt. Sicher haben alle die den Film gesehen haben den Schauspieler gleich erkannt der das Monster gibt. Ja genau !! Dieses Gesicht kennen wir; es ist David Prowse, der allseits beliebte Darth Vader! (wobei ich nicht weiß in welchen Kostüm der arme Kerl mehr geschwitzt hat. Wer mal Mr. Prowse ohne Maske oder Helm sehen möchte soll sich "Zirkus der Vampire" oder Stanley Kubricks "Clockwork Orange" ansehen.)
Es agieren auch sonst sehr gute und verdiente Schauspieler sogar in den kleinen Nebenrollen. Shane Briant als junger von Wissensgier getriebener Arzt ist eine Idealbesetzung. Und Peter Cushing... Tja was kann man über Peter Cushing sagen, über dieses Urgestein des modernen Horrorfilms. Er ist wieder einmal brilliant. Ein eleganter, klassischer Darsteller in einer Rolle, die er sich über die Jahre hinweg zu seiner eigenen gemacht hat. Jede Geste, jede Nuance, jeder Tonfall stimmt. Wenn Frankenstein, der sich auch als Schöpfer von Menschen sieht, über sein Werk beugt und sagt:" Wenn das jetzt endlich der Erfolg ist, dann ist kein Opfer umsonst gebracht worden..." ist es nicht nur die großartigste Szene des ganzen Films, es zeigt auch Frankensteins Charakter, als einen von Hybris getriebenen, rastlosen Menschen, den jedes Mittel recht ist sein Ziel zu erreichen und der letzendlich auch selbst absolut den Wahnsinn verfallen zu schein scheint.
Allein Cushings Darstellung berechtigt den Kauf dieser DVD, die wiederum (bravo ANOLIS entertainment!!) mit vielen Extras aufwartet. Nicht der Beste Film der Serie, aber trotz einiger Mängel für Peter Cushing Fans ein absolutes Muß und für alle anderen immer noch sehenswert.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja vielen Dank, Herrschaften!
Ich hatte den Film nur mal in den 80ern in grausliger Qualität gesehen und nich so gut in Erinnerung. Diese Einschätzung konnte ich dank' Anolis nun revidieren: Der Film ist beinahe sehr gut. Ich finde, man sieht ihm seine schwierigen Herstellungsbedingungen kaum an. Die Sets sind sehr gut, Kostüme und Maske auch. Aber besonders die Kameraarbeit 'saves the day'. Hervorragend ausgeleuchtet - eigentlich alles wie immer bei (guten) HAMMER. Die Besetzung ist natürlich sehr gut und vor allem die hochkarätigen Schauspieler in Kleinstrollen heben das Niveau erfreulich an. Wobei ich bei all dem hier in filmgeschichtlichem Kontext verstanden werden möchte - dass die HAMMER Glanzzeit in anderen Jahrgängen zu finden ist, sollte klar sein. Aber gerade desshalb war ich hoch erfreut: vergleicht man mit dem verunglückten SATANIC RITES oder LUST FOR A VAMPIRE (nix gegen Jutte..). Ne, hier merkt man schon dass ein Terence Fisher zugange war. Auch wenn der Film dramaturgisch gerade in der zweiten Hälfte, wenn der Spass eigentlich erst richtig losgehen sollte, etwas abfällt - er ist wohl doch der letzte wirklich gute HAMMER-Film. Prima Gore auch, aber Hallo.

Die DVD ist uneingeschränkt zu empfehlen. GOOD JOB! Tolle Bildqualität, der OV-Ton ist prima. Bildergalerie auch (von diesem Titel ist nich gerade viel Material in Umlauf). In die deutsche Tonspur habe ich nur mal reingehört, klang prima - toll', dass es noch Hoffnung für die deutsche Synchro-Zukunft gibt. Bei den Extras ist auch das tolle Interview von Uwe Huber mit Sprecher David Nathan hervorzuheben. Keine Gesäusel - richtig gut! ANOLIS, richtig klasse! Gruß Mike

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich liebe Hammerfilme. Trotzdem gebe ich zu, FRANKENSTEINS HÖLLENMONSTER ist kein Klassiker, nein, er wirkt sogar etwas krude "zusammengesetzt".
Dennoch verleihe ich der DVD fünf Sterne, denn Anolis hat weltweit die beste Umsetzung dieses letzten Filmes der Frankenstein-Reihe veröffentlicht.

Die Hammerstudios gerieten Anfang der 70er Jahre finanziell ins Trudeln. Mit Sex- und Gewalteinlagen versuchten sie ihr fünfzehn Jahre lang erfolgreiches Filmkonzept dem Zeitgeist "anzupassen", ohne Erfolg wie wir rückblickend wissen.

FRANKENSTEINS HÖLLENMONSTER ist aufgrund solcher für 70er Jahre Verhältnisse recht expliziten Gerwaltdarstellungen bisher weltweit nur gekürzt auf DVD erhältlich. Anolis hat den Film restauriert und in nahezu voller Länge veröffentlicht. Es fehlen lediglich 40 Einzelbilder, also weniger als zwei Sekunden, weil diese auf Filmmaterial als verschollen gelten. Auf das Einsetzen minderwertigen Bildmaterials von einem niederländischen Videotape hat Anolis aus ästhetischen Gründen verzichtet. Meiner Ansicht nach die richtige Entscheidung.

Fazit: Monstertrash, der nach heutigen Maßstäben eher belustigt denn gruselt, in einer hervorragenden DVD-Umsetzung, erstmals sowohl mit Originalton als auch deutscher Synchronfassung.

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