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Frankenstein oder Der moderne Prometheus.
  
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Frankenstein oder Der moderne Prometheus. [Pappbilderbuch]

Mary W. Shelley
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Pappbilderbuch
  • Verlag: Erlangen, Edition c.o.l.s., (1982)
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004YCUDSO
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Mary Shelley, Gattin des Dichters Percy B. Shelley, befreundet mit Lord Byron und anderen illustren Persönlichkeiten der damaligen britischen Snobiety, schuf mit ihrem Früh-Werk "Frankenstein" wohl den Inbegriff des Schauerromans. Schon früh von der Bühne vereinnahmt, aber anfangs nicht sonderlich erfolgreich, wurde das Werk erst berühmt, als die Regisseure Hollywoods sich seiner annahmen. Nur reduzierten sie den Frankensteinstoff leider auf etwas Triviales, rein Vordergründiges, das diesem Werk aber in keiner Weise gerecht werden kann.

In Mary Shelleys Roman geht es nämlich um viel mehr als um schieren Horror. Der Roman, der wie alle Werke Mary Shelleys autobiographische Züge trägt, ist eine Studie über das Alleinsein, über die Einsamkeit des Menschen, über das Ausgegrenztsein derjenigen, die nicht den gängigen gesellschaftlichen Konventionen entsprechen oder genügen. Er spiegelt also insofern auch die Seelenlage der Autorin wider, die zeitlebens mit dem Problem der Einsamkeit zu kämpfen hatte. Zugleich ist es ein Buch über die Hybris der Wissenschaft, und wer genauer liest, wird darin sogar satirische Züge entdecken können.

Das von Viktor Frankenstein geschaffene Monster wird erst von seiner Umwelt zu einem Monster gemacht und zu seinen Untaten getrieben, und wenn man nur die Worte zugrunde legt, die dieses künstlich geschaffene Wesen im Gespräch mit seinem vermessenen Schöpfer äußert, dann ist das Monster sogar das menschlichste aller im Roman auftretenden Protagonisten.

Es lohnt sich also unbedingt, das Buch "Frankenstein" zu lesen, sich intensiv mit seinem Inhalt zu beschäftigen, auch oder gerade dann, wenn man bereits zig Frankenstein-Filme gesehen hat. "Frankenstein" ist in meinen Augen nicht nur ein Klassiker der Horror-Literatur, sondern auch ein beachtenswertes Werk der Weltliteratur.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer kennt sie nicht, die berühmteste Szene aus "Frankenstein": ein dunkles Labor, ein riesenhaftes Wesen auf einer Bahre, daneben der Wissenschaftler, der das Geschöpf mit einem Stromstoß zum Leben erweckt. Das Monster aus Mary Shelleys Roman wurde zu einer Ikone des Horrorfilms und der Popkultur überhaupt. Dabei besticht die Urfassung des Romans von 1818 weniger durch ihre Schockeffekte als durch ihr Einfühlungsvermögen in die Seele des Monsters. Das eigentlich gutmütige Wesen, dessen Anblick nicht einmal sein Schöpfer ertragen kann, verbreitet zu seinem eigenen Leidwesen Angst und Schrecken in der Welt. Es ist zur Einsamkeit verdammt und wird nur aus Verzweiflung zum Mörder. Seine Berühmtheit als Mordmaschine verdankt es vor allem den zahlreichen Theater- und Filmversionen, nicht zuletzt der weltberühmten Schwarz-Weiß-Verfilmung mit dem großartigen Boris Karloff in der Rolle der furchterregenden Kreatur. An dem etwas schwülstigen, schauerromantischen Originaltext beeindruckt heute  im Hinblick auf Gentechnik und Klonversuche  insbesondere der visionäre Scharfsinn Mary Shelleys. Wer ihren Roman liest, weiß: Das wissenschaftlich Mögliche führt nicht immer zu wünschenswerten Ergebnissen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Monster im Menschen 19. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es handelt sich sogar um ein philosophisches Buch, nicht um einen Horrorroman. Sicherlich gibt es Horror-Elemente - dafür ist das Monster ja da. Aber: stellen wir uns vor, daß es ein kleines Kind gibt mit dem Körper des stärksten Manns der Welt. Ein Kind, das weder gut noch böse kennt, und das allein in der Welt ist, verachtet durch die anderen Menschen allein wegen seines Aussehens. Was anderes ist das Monster nicht. Und insofern kann man nur Mitleid empfinden. Auch mit seinem Schöpfer Frankenstein. Es fehlt diesem Roman, damit er wirklich ein Horrorroman ist, das Böse. Es gibt kein Böse, aber auch kein Gut (außer vielleicht in Frankensteins Verlobter), dafür gibt es sehr viele Gestalten mit guten und bösen Eigenschaften - Menschen halt. Und dadurch, daß die Trennung Gut / Böse, Held / Schurke aufgehoben wird, dazu dann noch eine sehr schöne Atmosphäre und sehr viel Schreibkunst kommt, dadurch wird "Frankenstein" immer zu den 3 besten Horrorbüchern zählen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Horrorklassiker - ohne Horror
Da ich bisher nur Frankensteins Monster kannte, aber nicht die Geschichte dahinter, habe ich mir dieses kleine Büchlein durchgelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2009 von Nadja
Hände weg von dieser Übersetzung von "The Last Man"!
Mary Shelleys "The Last Man" wird in der Forschung mittlerweile neben ihr Meisterwerk "Frankenstein" gestellt und ist der erste große Weltuntergangs-Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juli 2009 von Zoltan Carnovasch
Das größte Problem, daß ich mit diesem Buch hatte,...
Und ich glaube, damit bin ich nicht allein.
Zum Beispiel wird der Name Frankenstein dank der Boris-Karloff-Verfilmungen ja gerne als Synonym für seine Schöpfung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2008 von LucyWeston
Frankenstein begeistert mich immer wieder!
Ich denke, M. S. hat mit ihrem Roman deutlich aufgezeigt, dass das Monster niemals eine wirkliche Chance in der Gesellschaft bekommen hat, sich zu "etablieren". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Mai 2008 von Mondstein
Ein weiterer Klassiker
Da mir dieses Buch von allen Seiten wärmstens empfohlen worden ist, hatte ich beschlossen es zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. September 2007 von Melancholy
Frankenstein: berühmt und unbekannt
Jeder kennt Frankenstein und sein Monster, selbst wenn man im alltäglichen Sprachgebrauch schon mal gerne dem Geschöpf den Namen des Schaffers gibt und sich das restliche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2007 von Silberfisch
Ein Werk von atemloser Spannung und unerkannter Tiefgründigkeit
Gewiss kann man den Frankenstein lesen und sich allein der Spannung und dem Grauen hingeben, das Mary Wollstonecraft Shelley, die diesen Roman im Alter von 19 Jahren schrieb,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2007 von Christian Hopp
Frankenstein
Frankenstein?Monster in Filmen,Ungeheuer,nichts...
das waren die ersten Vorstellungen als der Name Frankenstein das erste mal in unsrer Klasse fiel. Lesen Sie weiter...
Am 16. Januar 2004 veröffentlicht
Große Überraschung
Wir haben Frankenstein in der Schule als Lektüre gelesen. Alle kannten Frankenstein aus den schwarz-weiß-Filmen als gruseliges Monster und erhofften sich ein... Lesen Sie weiter...
Am 15. Januar 2004 veröffentlicht
Anders als erwartet...
Frankenstein kannte ich frueher nur von den beruehmten schwarz-weiss-Schinken, die im Fernsehen kamen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2003 von J. Seibold
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