Das ist eine rein rhetorische Frage....
Der Autor wird sie nicht lesen und nicht beantworten....
Das Thema Frankenstein hatte sich meiner Meinung nach, nach dem wirklich schlechtem dritten Teil der Serie wirklich erledigt.
Nun haben wir den vierten Teil vorliegen und müssen mindestens... auch noch auf den fünften Teil warten, denn das Buch hört so plötzlich auf , das es schon eine Frechheit ist.
Dabei ist dieser vierte Teil etwas besser als teil drei, was aber nicht am Thema liegt sondern an der Handlung mit den sympathischen Protagonisten und den Bösewichten, wobei Koontz mit seiner schwarz-weiß -Malerei mal wieder den Vogel abschießt.
Da ist die liebe Familie unserer Privatdetektive die brabbenlden Nachwuchs und eine echt tolle Hauswirtschaftsdame bekommen haben und immer zu scherzen aufgelegt sind. Erika fünf, die letzte Frau die Frankenstein geschaffen hat ist ebenso dabei wie, mein ganz spezieller --Freund--Jocko, der Purzelbaum schlagende Tumor-Zwerg der mir schon im dritten Teil so was von den Nerv geraubt hat....Herr Koontz was haben sie sich dabei bloß gedacht ?
Im Gegensatz dazu den geklonten Viktor Frankenstein der noch böser und menschenverachtender ist wie der verstorbene Vorgänger und seine seelenlosen Replikanten. Neu sind die Baumeister, ich will hier nicht zu viel verraten, zu was die da sind...und aus was die bestehen. Geht in den Nano-Bereich... etwas neues muss ja sein....
Halbwegs lesenswert macht das Buch der Widerstandskampf der neuen Protagonisten.Da ist der stupide Nummy und der fiese Mr. Lyss, schon ein sehr unterhaltsamer Gegensatz.
Und auch der Westernautor Bryce und der neunjährige Junge Travis halten die Spannung etwas aufrecht.
Eine Leseempfehlung kann ich trotzdem nur für Fans der Serie geben. Alle die schon teil drei schlecht fanden können sich die mindestens zwei weitern Fortsetzungen sparen.
Nichts neues, das Koontz sein Frankenstein- Thema rettet.