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Frankenstein.
 
 
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Frankenstein. [Taschenbuch]

Mary Wollstonecraft Shelley , Mary Wollstonecraft Shelley , Friedrich Polakovics
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 349 Seiten
  • Verlag: Dtv (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423620315
  • ISBN-13: 978-3423620314
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,3 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 847.953 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Du bist mein Schöpfer, aber ich bin dein Herr.«

Der junge Schweizer Student Viktor Frankenstein versucht in die Geheimnisse der Natur einzudringen. Er ist von der Idee besessen, das Elixier des Lebens zu finden. In einer düsteren Novembernacht gelingt ihm das Unfassbare: Aus Menschenknochen, die er aus Beinhäusern zusammengetragen hat, formt er einen menschenähnlichen Körper und haucht ihm Leben ein. Das überdimensionale, hässliche Monstrum lernt schnell gehen und versucht vergeblich die Zuneigung anderer Menschen zu erlangen.

In seiner Isolation verflucht er seinen Schöpfer und beschließt dessen Vernichtung: Er tötet den Bruder und den Vater Frankensteins. Der Wissenschaftler plant aus Mitleid, ihm eine Frau zu schaffen, verwirft jedoch diesen Gedanken, um die Vermehrung der schrecklichen Geschöpfe abzuwehren. Doch kann er weitere Morde nicht verhindern ...

Über den Autor

Mary Wollstonecraft Shelley, geboren 1797, heiratete 1816 den Romantiker Percy Bysshe Shelley. In einem Sommerurlaub schlägt der Gastgeber vor, Geistergeschichten zu erzählen, um die Regentage zu überbrücken. Seine Frau begeisterte mit ihren Erzählungen die Zuschauer. 1818 wurde ›Frankenstein oder Der neue Prometheus‹ veröffentlicht, das als ihr Hauptwerk gilt. Nach dem frühen Tod ihres Mannes widmete sie sich ganz der Herausgabe seiner Werke. Mary Wollstonecraft Shelley starb 1851.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Mary Shelley's Frankenstein ist ein oft mißachtetes Werk, daß leider viel zu oft in einem Atemzug mit Reizworten wie Horror, Zombie, u.ä. gebraucht wird. Fast jeder hat schon die eine oder andere Verfilmung gesehen, in der ein Kleiderschrank mit zwei Schrauben im Kopf durch die Gegend stakst. Jedoch ist die Handlung des Buches eher einerseits auf den psychologischen "Menschwerdungsprozeß" des Monsters und auf der anderen Seite die mit Kapitän Ahabs Verbohrtheit vergleichbare Obzession des Naturwissenschaftlers Frankenstein, das "Geheimnis des Lebens" aufzudecken, fokussiert. Das Monster ist nicht von sich aus böse, sondern wird durch mangelnde Toleranz seiner Umwelt zum rachsüchtigen Außenseiter. Das Ziel seiner Rache ist sein "Vater" Frankenstein, der ihm zwar das Leben geschenkt, nicht aber für die Befriedigung menschlich-sozialer Bedürfnisse gesorgt hat. Das Monster geht also anfangs als Caspar Hauser auf eigene Faust in die Welt und lernt das normale Leben normaler Menschen als Beobachter kennen. Durch die so gewonnenen Erfahrungen entsteht der Wunsch, ebenso akzeptiert und geliebt zu werden. Sein Schöpfer soll erneut ein Wesen erschaffen, diesmal eine Frau für das Monster, mit der es zurückgezogen leben will. Dies gelingt Frankenstein aber nicht noch einmal, auch, da er inzwischen eingesehen hat, daß es ihm nicht zusteht, diese Schwelle zu überschreiten. Es folgen mehrere Racheakte des Monsters, die den Wissenschaftler in die gleiche Lage versetzen sollen, in der es selbst sich befindet: Eisamkeit, Verbitterung, Unglück. Eine lange, gegenseitige Jagd entbrennt, die schließlich in der Nähe des Nordpols ihr Ende findet. Frankenstein trifft auf einem Schiff einen ähnlich verbohrten Mann, der als erster den Nordpol erreichen will und dabei alles aufs Spiel setzt. Ihm erzählt er seine Geschichte, um ihn davor zu bewahren, die gleichen Fehler zu begehen, die er selbst mit seiner eindimensional auf ein Ziel gerichteten Sichtweise gemacht hat. Interessant ist es, die Biographie der damals erst 19-jährigen Mary Shelley im Zusammenhang mit einigen Details des Buches zu sehen. In vielen Ausgaben des Romans wird im Nachwort darauf eingegangen. Bemerkenswert ist, daß die Idee, dieses Buch zu schreiben, wahrscheinlich auf den gleichen Abend zurückgeht, an dem in einer "schauerlichen Gruselstunde" vor dem Kamin von mehreren Freunden beschlossen wurde, einen kleinen Wettbewerb mit dem Erfinden einer Schauergeschichte zu starten. Der Leibarzt Lord Byrons, der zu der kleinen Gesellschaft gehörte, soll quasi die Grundlage zu Bram Stoker's Dracula geliefert haben. Übrigens habe ich Mary Shelley's Frankenstein (zum ersten mal) unmittelbar vor "Die Entdeckung der Langsamkeit" von Sten Nadolny gelesen. Kurioserweise hört das eine Buch fast genau dort auf, wo das andere anfängt: Zur Zeit der ersten Erstürmer des Nordpols. Mary Shelley's Frankenstein wird aufgrund seiner Vielschichtigkeit, der für mein Empfinden schönen Sprache und natürlich des sehr stark ausgeprägten "nach dieser Seite mach ich's Licht aus-Effektes" immer einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal haben. Da ich immer wieder feststelle, daß relativ wenige Leute dieses Buch wirklich selbst gelesen haben, bin ich recht regelmäßig dabei zu versuchen, es in Gesprächen von seinem schmuddligen Horror-Image zu befreien.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
der Klassiker 23. August 2004
Von J. Seibold TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
So ziemlich jeder kennt die alten Filme in denen das „Monster" in irgendeiner Art und Weise die Haupt- oder eine Nebenrolle spielt. Jeder kennt das mordende „Monster" und spürte bereits das gruselige Kribbeln auf der Haut.
Mary Shelleys Roman jedoch wird viel zu wenig gelesen. Dies wird leider weder dem Buch noch dem Geschöpf Frankensteins gerecht. Ich habe mir auch mal den Spaß gemacht und mehrere Personen gefragt, was sie unter Frankenstein verstehen. Die Antworten waren mir schon im Voraus klar: Jeder assoziiert damit das Monster. Die wenigsten wissen, daß Frankenstein der Wissenschaftler ist, der das einsame, traurige Geschöpf erschaffen hatte.
In Shelleys Roman wird das deutlich und man leidet förmlich mit Frankensteins Geschöpf mit. Dieses ist allein durch seine Einzigartigkeit und dem Umstand, ganz anders auszusehen, von einer Traurigkeit und Einsamkeit erfüllt, daß jeden Leser zum Mitfühlen und Mitleiden bringt.
Das Geschöpf wünscht sich nichts sehnlicher als einen Partner, um in Ruhe zu leben und zu lieben. Dies wird ihm jedoch von dem durch Gewissensbisse geplagten „Schöpfer" verweigert.
Grundsätzlich ist das Geschöpf gut in seinem Wesen und sucht die Nähe und Anerkennung durch seine „Mitmenschen". Leider wird ihm das einzig durch seine Hässlichkeit nicht erfüllt und somit steigert sich die Sehnsucht nach Liebe immer mehr zum Hass gegenüber seinem Schöpfer.
Allein dadurch wird das traurige Wesen zum Monster - Es möchte anhand seiner Rache gegen Frankenstein zeigen, wie es ist, wenn man ganz alleine in der Welt steht.
Die meisten Filme haben sich natürlich nur auf diesen mordenden Umstand gestürzt und so den Ruf des Monsters erschaffen.
Shelleys Frankenstein zeigt jedoch viel mehr Facetten und lässt sich immer noch als Wink auf die Gesellschaft verstehen - immerhin gibt es mit Sicherheit noch genug Menschen auf diesem Planeten wie dem Geschöpf Frankensteins. Allein deshalb und der eingängigen, verständlichen Schreibweise Shelleys sollte dieses Buch anstelle eines Frankenstein-Films zur Hand genommen werden.
In der klassischen Gruselsammlung darf es auf jeden Fall nicht fehlen und ist jedem Leser genreunabhängig an das Herz gelegt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Vor einem Jahr begann ich die Buchvorlagen der ganzen Filme, wie Dracula, 20.000 Meilen unter dem Meer zu lesen.

Ich wollte wissen, wie das Original zu den ganzen tollen Filmen ist.

Dieses Buch beeindruckte mich am meissten. Ich befürchtete zuerst, das Buch wäre wie einige seiner Verfilmungen,die oft nur billige Horrorfilme sind und wo Frankenstein wie ein stupider Zombie in der Gegend herumstampft.

Doch als ich anfing es zu lesen, merkte ich schnell, dass die Filme nicht mal einen Bruchteil der Faszination des Buches wiedergeben können.Die Sprache überraschte mich erst einmal, wil das gesamte Buch auf einem sehr hohen eprachlichen Niveau geschreiben ist. Doch dieses hohe Niveau hat auch eine Wortgewaltigkeit zur Folge, die ich nie vermutet hätte.

Außerdem merkte ich, dass die Filme in vielen Punkten nicht mit dem Buch übereinstimmen.(Das Buch ist besser)

Wer also immer noch glaubt, dass Frankenstein schrie:"Es lebt, es lebt!", als er sein Geschöpf zum Leben erweckte und dass das Monster wie ein Zweijähriger nur Satzfetzen herausbringt, der sollte das Buch unbedingt lesen.

Außerdem stimmt bei dieser Ausgabe das Preisleistungsverhältniss

Einfach wunderbar.
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Frankenstein - das Original für Einsteiger!
Dem gotischen Original folgend, kann der Hörer sozusagen Shellys Romanvorlage als Einsteiger "nachhören". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2009 von styria
Frankenstein begeistert mich immer wieder!
Ich denke, M. S. hat mit ihrem Roman deutlich aufgezeigt, dass das Monster niemals eine wirkliche Chance in der Gesellschaft bekommen hat, sich zu "etablieren". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Mai 2008 von Mondstein
Ein Klassiker...aber auch Klassiker werden alt
Zu Beginn meiner Rezension darf ich eine andere Rezension zitieren
"Außerdem stimmt bei dieser Ausgabe das Preisleistungsverhältniss"
Vollkommen richtig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2007 von David
Enttäuschend
Das Sujet ist bekannt und in Zeiten des Klonens, der Gentechnik und der bioethischen Fragestellungen hoch aktuell. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. August 2007 von Petra Gaidetzka
Bedeutendes Werk aber mittelmäßige Erzählkunst!
Die Wirkung die dieser Roman auf das Gruselgenre sowohl in der Literatur als auch im Film hatte steht außer Frage. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2007 von mal.drüber.nachgedacht
Gutes Buch - guter Inhalt - Qualität der Ausgabe könnte...
Der Roman Frankenstein ist auf alle Fälle lesenswert. Die Ausgabe beeindruckt durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2007 von Michael Beck
Das Monster im Inneren
Die Geschichte des Monsters von Victor Frankenstein wurde oft kopiert, dabei vielfach verunstaltet und verändert, so daß viele Menschen eine falsche Vorstellung von dem... Lesen Sie weiter...
Am 23. Juli 1999 veröffentlicht
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