Frank W. Haubold wurde 1955 in Frankenberg (Sachsen) geboren. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Informatik und Biophysik in Dresden und Berlin (Promotion 1989). Danach führte ihn sein Weg über die Stationen Chemnitz, Glauchau und Meerane ins ländliche Waldsachsen, wo er seit 1985 lebt und arbeitet.
Seit 1989 schreibt er Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten unterschiedlicher Genres (Science Fiction, Fantasy, Horror, Gegenwart). Zahlreiche Veröffentlichungen in Freie Presse (Chemnitz), Solar-X (Halle), Fantasia (Passau), Albedo One (Irland), phantastisch! (Hitzacker), NOVA (Werth) und anderen Publikationen auch außerhalb der Phantastik-Szene. Für den EDFC Passau gab er bis 2009 fünf Anthologien heraus. Einige seiner Geschichten erschienen mittlerweile auch in englischer, italienischer und französischer Übersetzung.
Einige seiner Erzählungen und Kurzgeschichten wurden für Literaturpreise nominiert und belegten vordere Plätze bei den jeweiligen Wettbewerben. 2008 gewann er den Deutschen Science Fiction Preis in beiden Kategorien (Bester Roman mit "Die Schatten des Mars" und Beste Kurzgeschichte mit "Heimkehr").
Zuletzt erschienen die SF-Erzählungsssammlung "Die Sternentänzerin" (2009) und die Anthologie "Der Traum vom Meer" (2010).