Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abheben im Strom der Newcomerinnen, 13. Oktober 2004
Amy Winehouse ist noch ein junges Ding, mit einer Stimme so lebenserfahren und teilweise "dreckig" wie eine gereifte Jazz-Interpretin. Dabei singt sie ihre Stücke mit sehr viel Individualität, fast Trotz und Nachdruck im Gesang, dass sie unverwechselbar ist. Die 13 Titel auf ihrer Debüt-CD formen einen Kontrast zu den üblichen weiblichen Newcomern der Jazz-Pop-Szene wie Joss Stone oder Norah Jones - die Musik ist deutlich innovativer, mit Anleihen aus traditionellen Jazzstücken, aber auch Hip Hop, beinahe Ethno sowie Soul. Wer Amy Winehouse musikalisch geprägt hat, erkennt man an ihrer "Thank you"-Liste: Count Basie, Beastie Boys, Sarah Vaughan, Michael Jackson, Thelonius Monk uam. Diese CD geht ins Ohr, in die Beine, ins Blut. Man darf echt gespannt auf mehr sein und hoffen, dass sie weiterhin an Produzenten gerät, die sie in ihrem musikalischen Ding unterstützen. So hebt man sich ab, von der Masse, im Strom guter neuer Musik.
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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Grandios, einzigartig, unverbesserlich?!, 12. Januar 2006
Also gut, wenn Sie diese CD kaufen wollen und bisher noch nie etwas von Amy Winehouse gehört haben ( wie auch?) dann sollten Sie beim Reinhören auf jeden Fall das schauderhafte Schubidubiduuuu-Intro überspringen, was folgt ist kolossal! Frechste Texte, tolle Instrumentalisierung und diese! Stimme. Das wir uns recht verstehen, Amy ist bei weitem keine neue Streisand. Mit den Oktavenkletterinen Carey, Houston, Knowles etc. ist sie nicht im mindesten zu vergleichen. Mit dem was sie stimmlich zu bieten hat, spielt sie allerdings so charmant und nonchalant, dass es geradezu unwiderstehlich ist. Sexy und groovy mit Hip Hop-, Jazz-, Soulanleihen sind diese Songs unverwechselbar.Zudem sind die Texte deftig fröhlich, morbide und sehr sehr lasziv. Der Aufkleber "Parental Advisory" sagt dabei alles. In der Tat kommt man beim intensiven Hören dadurch zu einem extra-Genuss. Eine vorherige Rezensentin verglich das mit Annett Louisan, eine Paralelle die ich ganz treffend finde. Leider ist das ihr bisher erster und vorerst letzter Longplayer, die Fancroud lechzt nach mehr, doch da amy mit Anfang Zwanzig wahrescheinlich gerade mal Blut geleckt hat wird sicher bald ein zweiter folgen. Bis dahin hat diese Scheibe einen Stammplatz in meinem Player
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sensationelles Debüt - wieder einmal aus dem Königreich, 21. März 2007
Mit zwei Jahren Verzögerung bekommt Ami Winehouse den verdienten Medienhype, der ihr schon mit dem Erstling "Frank" zugestanden hätte.
Seit Lauryn Hill ist niemand mehr so selbstbewusst durch die Musikstile gewandert. Mühelos verbindet sie Sechtziger-Soul und Jazz mit moderner Hip-Hop-Attitüde. Doch vermutlich würde keiner über die Musik sprechen, wenn die sensationelle Stimme nicht wäre. Mit einem schwarzen Timbre, das man aus Tausenden herauserkennen würde, mit lässiger Phrasierung und der richtigen Portion Verbrauchtheit verleiht sie den Songs Tiefe, ohne das in den Staaten übliche "Oversinging".
Man höre "You Sent Me Flying", das nach über zwei Minuten einen ultralässigen Beat reinfährt, oder wie der lässige "October Song" sich im Refrain kongenial "Lullaby Of Birdland" einverleibt. Doch auch bei den Balladen überzeugt sie. "There Is No Greater Love" schafft mit Flöten und Grillenzirpen eine Intimität, die an Stevie Wonder erinnert, und "Take The Box" verführt mit seiner seeligen Orgel und dem elegantem Refrain. Hier zeigt sie, wie man langsame Songs ohne Schmalz und Pathos präsentiert.
Das dabei noch nicht jeder Song auf den Punkt genau gegart ist, z.B das etwas zu schlichte "Fuck Me Pumps", sei beim Erstling verziehen - alleine der Wagemut, aus radiotauglichen Schemata auszubrechen, verdient Respekt. Unterstützt wird die Musik von der rohen Produktion, die dem Album die Frische eines Livealbums gibt.
Wieder einmal verfestigt sich der Eindruck, als kämen die meisten innovativen Impulse derzeit aus England, wärend die USA in einer Endlosschleife aus Teenie-Punkrock und R&B-konserven festhängt.
Das nach diesem Debüt der Nachfolger "Back To Black" das hohe Niveau nicht ganz hält sei ihr verziehen. Dann durchschlägt sie eben mit dem nächsten Album die Decke ...
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