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Frances the Mute

The Mars Volta Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
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Musik

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Produktinformation

  • Audio CD (21. Februar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Universal (Universal)
  • ASIN: B0007GAEW6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.701 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Produktbeschreibungen

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Kaum ein Moment auf Frances The Mute lässt darauf schließen, dass Omar Rodriguez-Lopez und Cedric Bixler-Zavalas Teil des famosen Quintetts At The Drive-In waren. Aus denen entstanden bekanntlich Mars Volta und Sparta. Vielleicht war es ja wie im Jim-Jarmusch-Film Down By Law. Da stehen die beiden großen Egos John Lurie und Tom Waits nach einer erfolgreichen Flucht an einer Gabelung, blicken sich noch einmal in die Augen, verweigern mit einer Finte den Handschlag und gehen in entgegen gesetzte Richtung fort. Man hatte sich nichts mehr zu sagen. Mars Volta haben allerdings mehr als Sparta, die sich noch finden müssen, zu sagen. Sie haben sogar den tragischen Verlust ihres "Effect Specialist" Jeremy Ward (Cousin von Sparta-Mitglied Jim Ward) verkraftet. Das bis an den Speicherrand vollgepackte Album Frances The Mute ist ein extrem dichtes, intensives und vielschichtiges Werk, das noch unter dem Einfluss des Todes von Ward steht und Isolation und Sucht thematisiert. Eingeteilt ist es in fünf Tracks mit Subtitel, die fernab jeglichen Zeitgeistes operieren. Mars Volta gehen unter Mithilfe etlicher Gastmusiker (unter anderem Flea und Frusciante von den Chili Peppers) ähnlich verschwenderisch mit Ideen um wie einst Led Zeppelin. Innerhalb der Songs verschieben sich permanent die Stile, Tempo, Stimmungen und Arrangements (Bombast / Reduktion), finden Überlagerungen und Vermischungen statt. Das Spektrum reicht von Gniedel-Rock, über Industrial-Fragmente, Alltagsgeräusche, Mariachi-Klänge, Latin und Progressiv-Rock, aber das sind nur einige Pfeiler dieses Rock-Monstrums. Da helfen auch keine weiteren Kategorisierungen oder Beschreibungen, da hilft nur das mehrfache und hingebungsvolle Hören.--Sven Niechziol

Produktbeschreibungen

CD

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Album!!! 8. September 2006
Format:Audio CD
Ich war vom Vorgänger "De-Loused In The Comatorium" fasziniert und fieberte "Frances The Mute" nur so entgegen. Doch der anfänglichen Begeisterung wich ziemlich schnell Kopfschütteln gepaart mit Ratlosigkeit. Mit was zur Hölle hatte ich es hier zu tun? Ich konnte - wie hier schon zahlreiche andere Rezensenten geschrieben haben - die vielen Breaks, Noise-Attacken, Jazz-Einschübe und vieles dergleichen mehr einfach nicht nachvollziehen und nachdem sich selbst nach dem fünften oder sechsten Mal hören der Platte (was zugegebenermaßen nicht allzu viel ist) so gut wie kein Wiedererkennungseffekt bei mir einstellte, legte ich die Scheibe beiseite, nicht wissend, ob ich einfach nicht im Stande war, das Gehörte zu verstehen oder ob The Mars Volta einfach übers Ziel hinaugeschossen haben.

Ich habe die Platte bestimmt über ein ganzes Jahr nicht mehr angehört, tat dies jedoch nach einem Musikgespräch mit einer Freundin wieder, da ich mir nicht eingestehen wollte, zu doof für diese Platte zu sein ;-) Ich habe "Frances The Mute" dann nur nochmal 3 Mal angehört, bevor es mich absolut gepackt hat. Keine Ahnung was passiert ist, aber plötzlich ergaben all die verschrobenen Parts einen Sinn, das anfängliche Chaos wich einem, wenn auch bereichsweise nicht klaren, so aber dennoch nachvollziehbare Muster. Ich bin regelrecht süchtig geworden: in den letzten 2 Wochen habe ich die Scheibe 25 mal angehört und ich kann noch immer nicht genug bekommen. Jeder Durchlauf offenbart Neues, jede Kopfhörersession wird zum Erlebnis. Es ist mir unmöglich einzelene Teile/Lieder des Albums hervorzuheben, denn alle haben zu einem gewissen Zeitpunkt ihren Reiz. Deswegen sollte auch nicht der Fehler begangen werden, sich die Platte "aufzuteilen" und stückweise anzuhören, denn richtig funktioniert sie nur als Ganzes.

Ich habe zum heutigen Erscheinungstermin "Amputechture" erworben, fühle mich momentan jedoch ausserstande, mich dieser Platte zu widmen. Es scheint, ich müsste das ganze verschenkte Jahr, in dem ich "Frances The Mute" nicht gehört habe, in einem oder zwei Monaten nachholen ;-) Selten ist mir sowas mit einer CD passiert....und schon gar nicht mehr in den letzten Jahren.

Wer mit Musik mit Langzeiteffekt sucht, sich von "schwieriger" Musik und zuerst nicht nachvollziehbaren Songstrukturen nicht abschrecken lässt und sich auch nicht scheut, die Platte einfach mal eine zeitlang wegzulegen, wenn sie nicht zündet/zünden will, der sollte dieses Meisterwerk sein Eigen nennen. Denn wer den Zugang findet, der wird für lange Zeit nicht mehr loskommen. Besser können The Mars Volta unmöglich werden...höchstens anders! Das hier ist Musik in Vollendung. Selbst der mehr als starke Vorgänger verblasst neben diesem Meisterwerk! 5 knackevolle Sterne hierfür.

P.S.: Zur Musik selber hab ich nicht viel geschrieben, da ich denke, dass in den Bewertungen zuvor schon alles gesagt wurde.
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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ungewohnt außergewöhnlich... 31. Januar 2005
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
nach dem furiosen vorgänger "de-loused in the comatorium" und einer solo-veröffentlichung von omar rodriguez-lopez (a manual dexterity - soundtrack volume 1) ist man natürlich gespannt, welche überraschungen auf dem zweiten longplayer der beiden erfolgsverweigerer aus el paso lauern.

schon beim durchstöbern des tracklistings wird einem klar, dass auch diesmal wieder nicht an außergewöhnlichen dingen gespart wurde. bei einer gesamtlänge von 77 minuten bewegen sich die titel im schnitt zwischen 12-13 minuten, wobei der letzte mit über 30 minuten deutlich aus dem sonst so gewohnten massentauglichen 4-7 minuten-rahmen herausfällt.

inhaltlicher bestandteil ist dieses mal nicht eine surreale und fiktive scheinwelt wie beim ersten longplayer, sondern eine geschichte der realen welt. jeremy ward, dessen tod in 2003 einen traumatischen einfluss auf die arbeiten zur neuen platte hatte, fand bei seinem früheren job als geldeintreiber auf dem rücksitz eines autos ein tagebuch. beim lesen stellte er fest, dass er viele gemeinsamkeiten mit dem unbekannten autor besaß, der als adoptivkind später nach seinen eltern suchte. die namen der personen, die der autor während seiner suche traf und die ihn immer ein stück näher zu seinen eltern brachten, entsprechen den songtiteln des neuen albums. "It's a story of abandonment and addiction", sagt cedric selbst von der platte in einem interview.

spätestens jetzt wird klar: ganz einfache kost wird es - wie schon bei der ersten platte - auch diesmal nicht werden. schon beim ersten track fliegen einem nach den einleitenden, ruhigen tönen feurige salsa klänge entgegen, die durch quietschende 70s-gitarrenriffs und die nicht minder quietischig-exstatische stimme cedric bixlers ergänzt und begleitet werden. die tempowechsel darauf sind immens. von staccato-beats wird in esoterisch-ruhige melodien übergeleitet. interessant wird dieses stück u.a. dadurch, dass eine vielzahl an musikinstrumenten in das klangschema integriert werden. neben den mars volta-bekannten dingen wie guitarren und synthi kommen auch erstmals orchesterstreicher ins spiel.

der zweite und mit abstand kürzeste song (6 minuten), der auch als single-auskopplung gewählt wurde, wirkt mit den erneut eingesetzten streichern wie eine sehr melanchonische ballade. diese stimmung wird auch durch eine vereinzelte trompete, die mit blues-ähnlichen guitarren-akkorden begleitet wird, unterstrichen.
"...let me die, 'cause i'll never, never sleep alone." diese textzeile bringt die gefühlswelt des liedes auf den punkt und unweigerlich die verstorbenen freunde bzw. bandmitglieder jeremy ward und julio venegas in erinnerung.

bei song nr. 3 machen sich die mexikanischen einflüsse der beiden hauptakteure der band bemerkbar. der fast ausschließlich spanische gesang wird von latino- bzw. flamenco-klängen untermalt. man fühlt sich wie in einer schmierigen mexikanischen bar, in der ein alter mann am verstimmten klavier (das findet auch verwendung im song) zu tequila und rum in die tasten haut. die immer wieder auftauchenden ruhigen momente zwischen den songs sind wie eine ablenkung vom eigentlichen geschehen, wie szenenübergänge in einem spielfilm.

das vierte lied wird von sehr trägen, sphärischen klängen dominiert, die durch einen tragischen trommelwirbel und gesang unterbrochen werden. am ende kommen erneut einige alleingelassen wirkende trompeten zum einsatz.

den schlusspunkt setzt ein 30 minuten epos, dass witziger weise wiederum nadlos an den allerersten song anknüpft. trotz der langen spielzeit wirkt er zu keinem zeitpunkt langweilig...dafür ist er - wie alle anderen lieder auch - zu abwechslungsreich.

"frances the mute" wurde von omar rodriguez selbst produziert, das mixing übernahm auch dieses mal rich costey, der in seiner vergangenheit u.a. mit jimmy eat world, the (international) noise conspiracy, ash und the polyphonic spree gearbeitet hat.

durch ihr standhaftes ablehnen einer einzigen musikalischen vision haben es mars volta wie selten eine band zuvor geschafft, künstlerische ausgelassenheit wider jede norm und kommerziellen erfolg zu verbinden. mit dieser platte werden sie dabei keine ausnahme machen und daran anknüpfen.

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit- und Raumlos! Relativität gespiel mit Musik... 23. Februar 2005
Von sim
Format:Audio CD
Geschichte hin und her...
Diese Musiker unter dem Namen "The Mars Volta" haben ihr zweites Album herausgebracht. Wer denkt es würde wie das erste werden hat sich getäuscht, wird aber nicht enttäuscht sein. Denn wieder schafft es Mars Volta (mit vielen Gastmusikern: Flea, John Frusciante, einem tollen Pianist und vielen anderen ) die Welt der Musik zu sprengen, zu erweitern und etwas völlig neues den waren Musikliebhabern in die Ohren zu pressen. Geniale Rhytmen (zum Teil südamerikanisch) schöne durchgedachte Dissonanzen... ach was erzähle ich groß... diese CD schreibt wie ihr vorgänger Geschichte und nimmt alle mit auf eine Reise neuer, hervorgeholter unentdeckter, schöner und abwechslungsreicher Musik.
Wer angst hat einen Fehlgriff zu machen: Kopiert sie euch oder ladet sie herunter, im enteffeckt wollt ihr sie doch alle Kaufen. Die Musik ist einfach so viel sagend und kräftig!!!
Die Hauptsache ist: das ihr es gehört und verstanden habt!!!

"I think I've become like one of the others I think I've become like on of the others I think I've become like on of the others..."

Simon

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5.0 von 5 Sternen Repeat! Repeat! Meisterwerk!
Frances The Mute ist ein Album in dem der ständige Wechsel von Musikstil, Rhytmus, Tempo und Lautstärke im Vordergrund steht. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Stephan Bel Air veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Interessant, aber teilweise anstrengend
Die Musik auf FRANCES THE MUTE klingt ungefähr wie eine Mixtur aus Pink Floyds UMMAGUMMA, Fühsiebziger-Krautrock und ganz viel Led Zeppelin auf schlechten Drogen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2011 von H. Schwoch
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Kann mich den meisten meiner Vorrednern nur anschließen. Dies ist das beste Album dieser famosen Ausnahmeband. Welch phantastische Arrangements. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Dezember 2009 von drumshag
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Ich erinnere mich noch gut, als ich einem Freund welcher ein absoluter Musikfreak ist, vor langer Zeit Tool vorgespielt habe (mal soft mit Sober angefangen ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2009 von ultraviolent
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Mars Volta ziehen einem mit diesem Album stellenweise so sehr den Teppich unter den Füßen weg, das man es zunächst nicht glauben mag! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2009 von Toshé
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Vieleicht waren ja meine Erwartungen zu hoch, aber das Album ist recht enttäuschend. Grossartige Passagen wechseln sich mit langweiligen Gedudel ab. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2009 von W. Stasch
5.0 von 5 Sternen Das Album des Jahrhunderts
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Veröffentlicht am 28. Januar 2008 von Muad´Dib
5.0 von 5 Sternen Na sowas....
...hat uns gerade noch gefehlt. Da glaubt man, so ziemlich alles schon mal gehört zu haben und geht mit morgens mit dem Gefühl aus dem Haus, dass einen so rein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2007 von H. Ploner
5.0 von 5 Sternen Geniestreich der seines gleichen nie finden wird!
Was die Musiker hier vorlegen ist absolut unantastbar genial! Es ist viel schlechtes über diese Platte gesagt worden was meiner Meinung nach nur Leute verbreiten die einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2007 von T. Strauch
3.0 von 5 Sternen Oh man
Eigentlich kann es ja nur bergab gehen nach dem super "De-loused in the comatorium" Album,dachte ich mir. Und ich hatte / habe in meinen Augen recht X(. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2006 von Vincent Neumann
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