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Frances


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Produktinformation

  • Darsteller: Jessica Lange, Sam Shepard, Kim Stanley, Bart Burns
  • Regisseur(e): Graeme Clifford
  • Komponist: John Barry
  • Künstler: László Kovács, Eric Bergren, Jonathan Sanger, Christopher De Vore, Nicholas Kazan
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Spanisch, Niederländisch, Deutsch, Italienisch, Portugiesisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 14. Mai 2002
  • Produktionsjahr: 1982
  • Spieldauer: 134 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0000647XT
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.808 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Frances Farmer (Jessica Lange) ist gerade mal 23 Jahre alt, als sie zum ersten Mal auf der Kinoleinwand zu sehen ist. Schön und intelligent wie sie ist, sieht man sie als künftigen Superstar. Aber Frances ist auch eine sehr unkonventionelle Persönlichkeit. Und genau das ist in den dreißiger Jahren in Hollywood nicht allzu gefragt. Nach einer gescheiterten Affäre mit dem Bühnenautor Clifford Odets fängt sie an zu trinken und in selbstzerstörerischer Weise mit sich und ihrem Leben Raubbau zu betreiben. Schließlich lässt ihre Mutter sie entmündigen und in eine psychiatrische Anstalt einweisen. Dort wird Frances mit Elektroschocks und einer unmenschlichen Insulin-Therapie misshandelt. Sie ist völlig am Ende und hat nur noch eine Hoffnung: ihren besten Freund Harry York...

VideoMarkt

Frances Farmer gewinnt 1935 einen Schönheitswettbewerb. Paramount bietet ihr einen Siebenjahresvertrag, will eine "neue Garbo" kreieren. 1936 dreht sie ihren ersten Film, fällt durch eigene Vorschläge auf, gilt deswegen bald als unerträglich. Sie spielt in unbedeutenden Filmen, ist in linken politischen Kreisen tätig, wird zur Alkoholikerin, angetrunken und ohne Führerschein erwischt, von Schauspieler Leif Erickson geschieden. Ab 1942 wird sie zehn Jahre mit Elektroschocks behandelt. 1950 ist sie eine gebrochene Person.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eva Wurmbauer am 26. Juli 2006
Format: DVD Verifizierter Kauf
Er erzählt klug und berührend von der destruktiven Macht der sogenannten Erziehung - einer Mutter, die ihre Tochter nicht liebt, sondern sie brutal für ihre Zwecke benutzt, einem Vater, der untätig daneben steht und einer unmenschlichen Psychiatrie, die es fertig bringt das Zerstören von Emotion und Phantasie, die körperliche Folter und Vergewaltigung als Heilung eines kranken Geistes zu bezeichnen.

Es ist unmöglich nicht fassungslos vor den Entwicklungen dieser Geschichte zu stehen und vor dieser Frau, die soviel Stärke und Mut zeigt in ihrem Anspruch auf Freiheit, die sich so lange und hartnäckig dagegen wehrt in ihrer Lebendigkeit gebrochen zu werden.

Eine fantastische, unvergleichliche Jessica Lange und ein Aufruf die Liebe der Eltern nicht mit Manipulation zu verwechseln!

Unbedingt ansehen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Isabelle Klein TOP 100 REZENSENT am 12. Mai 2013
Format: DVD
Regie: Graeme Clifford, mit Jessica Lange, Sam Shepard, Kim Stanley, EMI, USA 1982, 133 Min. (Kamera: László Kovacs)

... ruft eine Matrone der 16-jährigen Frances Elena Farmer (Lange), am Ende ihres Vortrages zu. Frances vermag schon damals zu polarisieren. Sie schafft es mit ihrem Aufsatz "God dies" (inspiriert von Nietzsches "Gott ist tot"), der in einem bundesweiten Aufsatzbewerb einen Preis gewinnt, sogar in die Wochenschau, die ansonsten von den traurigen Realitäten der Depression geprägt ist. Doch Frances will mehr: Sie, möchte dem engen Seattle entfliehen und Theater-Schauspielerin werden. Auf dem Rückweg eines Aufenthaltes in der damaligen Sowjetunion, stoppt sie an der Ostküste, um ihre Theaterpläne in New York zu verwirklichen. Doch an Land zieht sie nur einen 7-Jahres-Vertrag bei Paramount. Erste Erfolge stellen sich ein: "Rhythm on the Range" (A-Film mit Bing Crosby) und "Come and Get It" (nach einem Roman Edna Ferbers). Frances heiratet und ist ein gefeierter Star. Doch Hollywood engt sie ein und sie verlässt Tinseltown mit Ziel Westchester, New York. Es soll ihre glücklichste Zeit werden, in Clifford Odets glaubt sie ihre große Liebe gefunden zu haben. Das Ende der Affäre mit dem Playwrite lässt sie extrem melancholisch, verbittert und rastlos zurück, zumal sie durch eine finanzstärkere Schauspielerin ersetzt wird. Ihr Leben liegt in Scherben und sie findet keinen Ausweg aus der unhaltbaren Situation. Ein beispielloser Leidensweg nimmt seinen Lauf, beginnend mit einer Trunkenheitsfahrt an der Westküste, der in einer medienträchtigen Verhaftung gipfelt und elf Jahre unvorstellbaren Leidens zur Folge hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Klein Tonio VINE-PRODUKTTESTER am 1. Oktober 2013
Format: DVD
Wer oder was verrückt worden ist, muss ja nicht gleich verrückt sein, was einen der alte Juristenwitzspruch vom "verrückten Grenzstein" lehrt. Frances Farmer verrückte für sich persönlich Konventionen und wurde für verrückt gehalten, was sie nicht war. Dabei leistete sie sich schon 1931 als sechzehnjährige Schülerin einen bemerkenswerten Aufsatz, in dem sie an Gott zweifelte und zumindest eine traditionelle Gottesvorstellung, angelehnt an ein berühmtes Nietzsche-Wort, für tot erklärte. Hierfür gewann sie zwar einen Aufsatzwettbewerb, machte sich aber beileibe nicht nur Freunde in ihrer Heimat Seattle. Der Film nimmt den Zuschauer bereits in dieser frühen Szene für Frances Farmer ein, ohne plump zu sein. Denn wenn die vorgelesenen Auszüge tatsächlich aus Farmers Aufsatz stammen, sind sie in der Tat beachtlich und weisen weit über traditionelle Gottesleugnung hinaus. Der Text hat eine Mischung aus geistig hellwacher Kritik und eigenständiger Spiritualität, die sich Gott eher als körperlich und die Nähe zu Gott als körperliche statt konservativ-moralische Reinheit vorstellt. Die Schauspielerin Jessica Lange sieht etwas zu alt und zu abgeklärt für eine Sechzehnjährige aus - und trifft damit genau die Aussage: Frances ist kein normaler pubertierender Teenager, jedenfalls nicht nur. Sie ist reif in jeglicher Hinsicht, ihrem Alter voraus. Gleichwohl - auch hier ein großes Kompliment an den Film - deuten die bitterschöne halbdunkle und halb verschwommene herbstliche Landschaft und das ebenso gefilmte Elternhaus, unterlegt von einer oft von Kindern geübten Klavier-Etüde, bereits eine im wahrsten Sinne des Wortes getrübte Sehnsucht an.Lesen Sie weiter... ›
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Arthur Leitgeb am 29. Juli 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe den Film schon so oft gesehen, und immer wieder berührt mich das Schicksal dieser armen Frau, welche Jessica Lange brillant verkörpert. Für ihre Eindrucksvolle Darbietung erhielt sie damals eine Oscarmominierung. Ich persönlich finde, sie hat den goldenen Mann allemal verdient. Durch den wunderschönen Score, komponiert von John Barry, wird einem ebenfalls ganz warm ums Herz. Frances muss man auf jeden Fall gesehen haben. Ganz grosses Schauspielkino. Es wäre jammerschade sich den entgehen zu lassen. ;-)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tita Fürst - Koren am 8. April 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Film zeigt das Leben der Schauspielerin Frances Farmer. Die hochbegabte, aber sehr eigenwillige junge Dame bekam mit 16 Jahren einen Preis für Essay über Gott, wobei sie seine Exsistenz negierte, was in prüden Westen der USA fast ein Sakrieleg war. Sie war schauspielerisch begabt, bekam schnell einige grössere Rollen in Hollywood. Da konnte sie aber mit ihrem "Freigeist" nicht Fuss fassen, wollte eigentlich an Broadway spielen. Für kurze Zeit war sie in NY glücklich, aber Hollywood wollte eine schöne junge Schauspielerin nicht so leicht verlieren. Wenn schon, dann für immer, und zwar ohne Möglichkeit, sich anderswo zu etablieren.
Frances wollte keine sprechende Puppe sein, zerstörte sich immer mehr mit Alkohol und Tableten. Ihre Ehe ging schnell in die Brüche.
Da übernahm die Übermutter die Hauptrolle im Leben der Tochter. Alles, was sie nicht hatte, wollte sie durch Frances erreichen. Kein Preis war zu hoch. Sie lies die Tochter entmündingen, es folgten einige Einweisungen in die Psychiatrie.
Schrecklich die Bilder der jungen Francis nach Insulin-schock, nach EKT. Eine Lobotomie, wie es im Film gab, hatte die richtige Francis zum Glück nicht. Aber ihr Wille war gebrochen, sie wurde seelisch krank, obwohl sie nie psychotisch war. In die Psychiatrie wurde eine traurige, alkoholabhängige, sensible, unangepasste Person eingeliefert. Nach allen Behandlungen blieb vom Frances Farmer eine Frau, die irgendwie durch das Leben ging. Ohne Freunde, im Film hatte sie wenigstens einen.
Nie konnte sie sich von der Mutter wirklich trennen, so stark waren die Schuldgefühle, die ihr die Mutter vom Anfang an übermittelte.
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