Rarität aus Chile: Pinot Noir Rund um den Globus arbeitete François Lurton in modernen Weinbaubetrieben, unter anderem in Mendoza (Argentinien), Rueda und Toro (Spanien), im Languedoc und sogar in Uruguay. Seinen vielleicht spektakulärsten Coup landete er mit der Hazienda Araucano im chilenischen Colchagua. Araucano ist das spanische Wort für die Mapuche-Indianer.
Mit seinen Araucano-Weinen heimste François aus dem Stand einige begehrte Auszeichnungen ein. Nicht nur der Winzer stammt aus Europa, sondern auch die Rebsorte Pinot Noir, deren chilenische Variante von François Lurton erstmalig letztes Jahr bei Jacques’ vorgestellt wurde. Pinot Noir gilt als besonders sensibles Pflänzchen, wenn es um Hitze geht. Deswegen steht sie in den südlichen Ländern auf den höher gelegenen, kühleren Hängen.
Weinbergverwalter und Önologe Luca Hodgkinson pflegt die Hanglagen seit 2010 nach den Richtlinien des biodynamischen Weinbaus. Für die Gesunderhaltung und Stärkung der Reben werden Mittel wie Seifenlösung oder Chili-Pulver eingesetzt. Wir finden, der Pinot Noir ist ihm bestens gelungen. Überzeugen Sie sich selbst davon am Verkostungstisch.