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Fraktale und Finanzen: Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin [Taschenbuch]

Benoît B. Mandelbrot , Richard L. Hudson , Helmut Reuter
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

1. Januar 2007
Benoit B. Mandelbrot ist der Erfinder der fraktalen Geometrie; er hat sich ihrer bedient, um damit dem Rätsel der Unberechenbarkeit der Finanzmärkte auf den Grund zu gehen – erfolgreich, wie ihm die Fachwelt bestätigt. Mit dem Wirtschaftsjournalisten Richard L. Hudson hat er aufgeschrieben, warum man Geld in so beängstigendem Tempo gewinnen und ebenso schnell wieder verlieren kann. – Ausgezeichnet als »Bestes Wirtschaftsbuch des Jahres« von »Financial Times Deutschland«.

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Mathematik-Guru Benoit B. Mandelbrot erklärt erstmals die Unberechenbarkeit der Finanzmärkte aus der Sicht der fraktalen Geometrie. Fraktale sind Muster oder Formen, deren Teile das Gesamte widerspiegeln. Das Faszinierende: In immer kleinere Bestandteile zerlegt zeigt sich eine immer wieder ähnliche Struktur. Mit diesen Merkwürdigkeiten hat sich der heute 80-jährige Mandelbrot sein ganzes Leben beschäftigt. Jetzt hat er die Finanzwelt im Visier. Denn Fraktale gibt es nicht nur in der Natur, sondern auch bei Aktienkursen.

"Vor 2.000 Jahren beherrschten die glatten Oberflächen das Denken. Die euklidische Mathematik beschrieb die glatten Strukturen in der Welt. Doch hinter dieser Welt der glatten Geraden und Flächen steht eine weitere: die raue Welt. Wenn wir sie verstehen wollen, müssen wir ihre Sprache verstehen." Wie sagte Galileo Galilei? Wer die Natur verstehen will, muss ihre Sprache begreifen. Denn unsere Vorstellungskraft ist an die Theorien und Methoden gebunden, mit denen sie die Welt erfasst.

Und für grundlegende Dinge wie Wärme, Schall, Farbe und Bewegung haben wir schon lange Messmethoden und ausgefeilte Theorien. Doch eine Theorie für das Unregelmäßige, das Raue fehlte -- ob im schartigen Rand einer Metallbruchstelle, in den atmosphärischen Störungen in einem Telefonkabel oder in den unregelmäßigen Charts eines Aktienindex. Bis Mandelbrot die fraktale Geometrie begründete.

Das Raue, das Unregelmäßige war zentrales Thema seines ganzen Lebens. Stets war Mandelbrot ein Außenseiter, ein Querdenker, einer, der sein ganzes Leben lang tat, was er für richtig hielt, keiner bestimmten Wissenschaftsgemeinde anhing, sich jeder Mode widersetzte und "für Unruhe auf fast jedem Gebiet sorgte, dem er sich widmete", schreibt sein Koautor Richard L. Hudson im neuen Buch. "Statistische Physik, Kosmologie, Meteorologie, Hydrologie, Geomorphologie, Anatomie, Taxonomie, Neurologie, Linguistik, Informationstechnologie, Computergraphik und natürlich Mathematik."

Unkonventionell auch sein Ansatz: "Ich war nicht nur ein begabter Mathematiker, sondern hatte auch ein besonderes Talent, Muster in Bildern zu erkennen, die manchen anderen verborgen blieben." Der Clou: Diese Bilder inspirierten ihn zu mathematischen Lösungen. Statt mit Formeln zu jonglieren, gewann er Einsichten aus der blitzartigen Erkenntnis einer Verwandtschaft von unterschiedlichen Bildern - der merkwürdigen Ähnlichkeit zwischen Diagrammen der Einkommensverteilung und der Baumwollpreise, zwischen einer Kurve der Windenergie und einer Finanztabelle.

Zwei Welten treffen sich: Exakte Mathematik und chaotische Finanzmärkte. Ein Buch der besonderen Erkenntnis-Extraklasse!--Anja Dilk -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Benoit B. Mandelbrot, geboren 1924 in Warschau, ist jüdischlitauischer Abstammung. Er arbeitete als Mathematiker lange Zeit bei IBM, ist Honorarprofessor an der Yale University und Erfinder der fraktalen Geometrie. Seine »Mandelbrot-Menge« ziert Millionen von Postern und T-Shirts. Mandelbrot lebt in Paris und Scarsdale/New York.

Richard L. Hudson, geboren 1955 in Newton, USA, studierte an der Harvard University. Er arbeitete fünfundzwanzig Jahre für das Wall Street Journal, davon sechs Jahre als Chefredakteur der Europa-Ausgabe. Er ist Vorstand und Herausgeber von ScienceBusiness und lebt in Brüssel. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Kritik an Bestehendem - wenig Neues 4. März 2007
Von Flomuc
Format:Taschenbuch
Das Buch führt kurz in die aktuellen Finanzmodelle ein, um deren Unzulänglichkeiten im Anschluss aufzuzeigen. Inhaltlich ist die Kritik an den Modellen grechtfertigt - die Art und Weise der Argumentation ist dabei leider sehr Oberflächlich und mit wenig Mathematik unterlegt.

Der Beweis erfolgt oft grafisch in Diagrammen - die fast Ausnahmslos keine Achsenbeschriftung haben. Alternativ werden kleinen Episödchen aus dem Leben Mandelbrots erzählt und diese Einzelfälle werden im Anschluss als Beweis gefeiert.

Leider gelingt insgesamt der Spagat ins populärwissenschaftliche nicht. Für Wissenschaftler ist die Beweisführung zu schlampig und unmathematisch, für das normale Volk der Inhalt zu trocken.

Mandelbrot ist sicher ein Meilenstein in der Geschichte. Dieses Buch ist es nicht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Hülle! 9. Juli 2007
Format:Taschenbuch
Die Grundaussage dieses Buchs geht dahin, daß die moderne Finanztheorie mit ihren Spielarten nicht korrekt ist und die Annahme einer Brownschen Bewegung im Finanzmarkt nicht stimmt.

Vom Inhaltlichen ist das Werk wohl ok; man kann durchaus einige angesprochene Aspekte im weiteren selbst verfolgen.

Die permanente Selbstbeweihräucherung von Mandelbrot - in diesem Werk -ist nicht zu übersehen. Desweiteren ist es in einem derartigen Buch - m.E. - vollkommen irrelevant, ob irgendwelche relevanten Zeitgenossen oder Vorgänger von Mandelbrot in ihrer persönlichen Art etwas seltsam gewesen sind, erst spät eine Professur erhalten haben oder sonstwelchen persönlichen Schicksalschlägen ausgesetzt waren.
In dieser Hinsicht ist viel Speck vorhanden.

Mathematisch wäre etwas mehr nicht ohne Wohlwollen vermerkt worden.

Alles in allem, für dieses doch interessante Thema
(mit Abschlägen): 3 von 5
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr interessant! 24. Januar 2007
Von Leseratte
Format:Taschenbuch
Wer bei dem Titel "Fraktale und Finanzen" an die Darstellung schwieriger Mathematik denkt, der irrt. Viel mehr wird diese in die "Anmerkungen" nach hinten verbannt. Was auch eine Schwachstelle dieses Buches darstellt, denn man muß die Fußnoten immer unbequem hinten nachblättern. Das Buch liest sich ansonsten flüssig, unkompliziert und spannend.

Ansonsten wird eine interessante Reise in die Geschichte der Finanztheorie und ihrer Begründer, wie Bachelier, Markowitz, Sharpe, Black & Scholes (deshalb auch für Einsteiger sehr interessant) geboten.

Konkret setzt der Autor die gängigen Finanzinstrumente ad absurdum, was auch sehr anschaulich gelingt. Kurse sind keine Brownsche Bewegung, sie sind
nicht normalverteilt, sondern exponentialverteilt/paretoverteilt. Dies ist nicht neu. Mandelbrot erläutert mit seiner Forschung warum dies so ist.

FAZIT: Wer generell etwas über Fraktale Geometrie, der Person Mandelbrots, Theorien der Finanzmärkte, Kursschwankungen wissen möchte ist mit diesem Buch bestens bedient. Wer nach präziser Anleitung für den optimalen Aufbau seines Portfolios sucht, wird hier nicht fündig, sondern muß sich zusätzlich anderer Quellen bedienen. Aber wie erwähnt der Autor öfters in diesem Werk: "die Fraktale Geometrie ist in bezug zur Finanzwissenschaft noch nicht vollständig ausgereift" (sinngemäß).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessantes Thema 14. November 2010
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wer kennt es nicht, das berühmte Apfelmännchen des französisch-amerikanischen Ausnahmematematikers Benoît Mandelbrot. Fraktale sind natürliche oder künstliche Gebilde oder geometrische Muster, die einen hohen Grad von Selbstähnlichkeit aufweisen, z.B. Objekt die aus mehreren verkleinerten Kopien ihrer selbst bestehen. Neben der Natur finden sich diese Strukturen auch in menschlichem Handeln, etwa in der Wirtschaft und hier konkret in Börsenkursen. "Fraktale und Finanzen. Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin" ist informativ und mit etwas Vorwissen relativ einfach zu lesen und zu verstehen.
Fazit: Für jeden der sich aus beruflichen Gründen oder interessehalber für Mathematik und/oder Wirtschaft interessiert ist dieses Buch sehr zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nettes Buch aber mit einem "Gschmäckle" 21. Dezember 2010
Von Swaegar
Format:Taschenbuch
Das Buch "Fraktale und Finanzen" diskutiert Fehler in den bisherigen (?) Finanzmodellen. Ein Schwerpunkt dabei ist das Risiko, das laut Mandelbrot aufgrund der fehlerhaften Finanzmodellen als zu klein angenommen wird. Als Verbesserung werden die multi-fraktale Modelle des Autors vorgeschlagen.

Die Beschreibungen und Grafiken sind anschaulich und verständlich. Der Autor hat nicht versucht, mit Formeln und Beweise seine Theorien darzustellen oder zu untermauern. Persönlich wäre mit einen stärkere mathematische Basis lieber gewesen. Anstelle dessen wird in den Anmerkungen auf die entsprechenden Publikationen verwiesen.

Das Buch fand ich kurzweilig und es hat mir gut gefallen. Es richtet sich an Nicht-Mathematiker und ich lege es deshalb ganz besonders allen professionellen und weniger professionellen Anlegern und Anlageberater und auch den Wirtschaftswissenschaftler ans Herz. ;-)

Ich stimme aber auch den anderen Kritiken zu: Inhaltliche Wiederholungen und insbesondere die Passagen mit "ich habe euch das doch schon immer in den letzten Jahren gesagt - aber ihr wolltet nicht mit mir spielen" gibt diesem an sich netten Buch "ein Gschmäckle".
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Fraktale und Finanzen: Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin
Für mich als Mathematiker ist das Buch zu populär wissenschaftlich, aber so war Mandelbrot eben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dr. Ehrlich veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mandelbrot in Bestform: Verreißt die gesamte Finanzmathematik
Ein typischer Mandelbrot: Ausgehend vom Gebiet der Fraktale klärt uns Mandelbrot hier darüber auf, was aus seiner Sicht in der Finanzwelt schief lief (das Buch hat seine... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von B. Scharf veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Absolut lesenswert
sehr gutes Buch, angenehm zu lesen und mit tollem Inhalt ! Nicht nur für den Finanzmarkt interessant...
Veröffentlicht am 24. September 2010 von europe-trading.blogspot.com
4.0 von 5 Sternen Da scheiden sich die Geister..!
Wie man schon an den Rezensionen sieht, bleibt Mandelbrot's Kritik an den Erben der Glockenkurve auch heute noch ein umstrittenes Thema. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2009 von D. B.
4.0 von 5 Sternen Klasse Mischung zwischen Wirtschaft und Naturwissenschaft
Mandelbrot schafft es in dem Buch auf verständliche Weise den Zusammenhang zwischen fraktaler Geometrie und Finanzmärkten herzustellen.
Er erklärt z.B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2007 von J. Hameister
4.0 von 5 Sternen Bahnbrechend
(30. Dezember 2006)
Ja, das Buch ist zu lang, aber einfach u. schnell zu lesen. Außerdem erhält man faszinierende Einblicke in die Wissenschaftsgeschichte u. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Dezember 2006 von Michael Logies
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