Chemo stellt oft die letzte Hoffnung dar. Chemo ist zusammen mit Bestrahlung der de-facto-Standard der Krebstherapie. Die Schulmedizin steht nach wie vor hinter dieser Behandlungsart. Dass sie höchst fragwürdig ist, legt Moss auf sehr rationale, abwägende und informative Weise dar. Aus eigener Anschauung muss ich die warnenden Hinweise, die Moss liefert, ins Negative steigern. Chemotherapie ist, soweit sie nicht jüngere, robuste Menschen betrifft, eine inhumane Behandlung, die Körper und Geist auf grausame Art misshandelt. Aus Medizinermund wird man davon wenig hören: sie sind weitgehend abwesend, wenn die chemisch Behandelten leiden. Und: Chemo ist ein gigantisches Geschäft, das u.a. Brystol-Myers-Squibb reich werden ließ. Auf all dies und mehr macht Moss, der Arzt ist und aus der Krebsforschung kommt, aufmerksam. Ein wichtiges Buch für alle Betroffenen, die in wichtiger Angelegenheit dringend auf ausgewogene Information angewiesen sind. Mut braucht es allemal, sich anschliessend vielleicht gegen eine Chemo zu entscheiden: die Ärzte werden für die Chemo sein und die meisten Angehörigen auch. Die Verantwortung liegt dann nämlich beim Krankenhaus und der Chemie, und alle dürfen ein gutes Gewissen haben. Man tut schliesslich etwas. Wenn auch etwas, das sich im Verlauf als grausam herausstellen kann. Aber beim einmonatlichen oder nie stattfindenden Krankenhausbesuch kann man damit umgehen.
Studieren Sie dieses Buch, wenn Sie über Chemo Bescheid wissen wollen.