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Kundenrezensionen

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am 13. Oktober 2010
Norbert Hoerster verzichtet in dieser atheistischen Grundlagenschrift auf jede Polemik. Die hat er gar nicht nötig, weil er sich der Frage nach Gott konsequent analytisch und logisch nähert, also einem philosophischen Grundverfahren folgt, das die Theologie gerade ausschließt, indem sie sich auf Offenbarungsereignisse verlässt und diesen Tatsachencharakter zuweist, ohne sie zu verifizieren. Hoerster wendet sich keinesfalls gegen die Religion, er zeigt nur die wichtige Grenze, die zwischen religiösen Vorstellungen und rationalem Denken verläuft. So wird das Theodizee-Problem, um das die Theologie verzweifelt ringt, zum Ausgangspunkt einer stichhaltigen atheistischen Argumentation. Naheliegend, dass der Autor dabei an David Hume und dessen "Dialoge über natürliche Religion" anschließt, die für sich genommen eine ebenso erweiternde Empfehlung wären wie Schopenhauers erhellender Aufsatz "Ueber Religion". Wenngleich Hoerster hier fast bescheiden und gedanklich so strukturiert wie diszipliniert als kritischer Rationalist verfährt, so ist die intellektuelle Wirkung des Bändchens doch immens, weil es zeigt, in welche Unwägbarkeiten Politik gerät, wenn sie das Religiöse als ihre verbindlich kulturelle Grundlage ansieht. Mit stilistischer Brillanz und dennoch wittgensteinscher Klarheit ist Hoerster ein kleines, aber festes Grundsatzwerk gelungen, das die Fragwürdigkeit religiöser Beschreibung von Welt, Erkenntnis und Ethik auf eine Weise herausstellt, das theologische Einsprüche es sehr schwer haben dürften.Dialoge über natürliche Religion
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am 17. November 2012
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass sich so ausführlich und gut mit den verschiedenen Gottesbeweisen beschäftigt hat wie dieses. Vom Mittelalter bis nur Neuzeit und den bekannten Problemen wie der Theodizee beschreibt Hörster wie die Philosophen meist sehr unbeholfen versucht haben Gott zu "beweisen" oder ihn zu rechtfertigen aufgrund des Bösen in der Welt.
Er geht keinsewegs polemisch (wie etwa Dawkins) auf diese Beweise ein sondern seziert sie in wissenschaftlich-philosophischer Manier. Und obwohl ich kein gelernter Philosoph bin konnte ich seine Texte gut begreifen. Es ist stilistisch und auch inhaltlich einwandfrei geschrieben.
Zu Hörster ist zu sagen, dass er ein wirklicher Freigeist ist und aus der G.Bruno-Stiftung austrat,wohl weil sie ihm zu politisch tendenziell wurde.
Sehr gut finde ich auch seine anderen Bücher, z.b. zur Tierethik (ein hervorragendes, endlich mal politisch inkorrektes Buch zum Thema).

Für alle die sich wissenschaftlich mit dem Thema Gottesbeweise beschäftigen ein kurzes aber umfassendes Büchlein zum Thema, hervorragend von Hörster augearbeitet und was noch erstaunlicher ist- die Beweise wurden von ihm überzeugend widerlegt.
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am 17. September 2007
Ein Buch, das sich von den meisten anderen Büchern, die sich ebenfalls mit der Frage nach einem Gott (im Sinne der großen monotheistischen Religionen) auseinander setzen, weit hervorhebt. In erster Linie dadurch, dass es der Autor schafft, auch komplizierte Theorien und schwer verständliche Argumente in einer verständlichen Sprache zu vermitteln. Er bleibt dabei stets sachlich (anders als andere Autoren) und zeigt die Schwachstellen einiger Argumente mit juristischer Logik auf. Die Kritik eines Rezensenten "Alter Wein in neuen Schläuchen" kann ich daher nicht nachvollziehen. Richtig ist, dass die Argumente nicht neu sind. Ein ähnlich gutes Buch zu der gleichen Thematik ist mir jedoch nicht bekannt.
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am 11. April 2010
Norbert Hoerster spielt mit offenen Karten. Es werden keine Gegenargumente unter dem Tisch versteckt.
Obwohl zwischen den Zeilen viel Humor zu finden ist, bleibt das Buch dabei stets sehr sachlich formuliert.
Inhaltich merkt man dem Buch nicht an, wie schlank es ist.
Ganz im Gegenteil, das Buch steckt voller interessanter und sauber argumentierten Gedanken.
Dieses Buch ist Skandal-Schockern wie dem "Gotteswahn", die im Bücherregal deutlich mehr Platz "verschwenden",
auf jeden Fall vorzuziehen.
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am 28. Mai 2008
Norbert Hoersters "Die Frage nach Gott" ist zweifellos das beste religionskritische Buch, das es gegenwärtig gibt. Es ist kurz, klar, nüchtern und sachlich - ein echter "Hoerster" eben! Aus den rund einhundert Seiten seines Buches kann man mehr Gewinn ziehen als aus den eintausend Seiten der religionskritischen Bücher von Dawkins, Harris und Hitchens zusammen genommen; und dies ist keineswegs als Kritik an Dawkins & Co, sondern einzig und allein als Kompliment an Hoerster gemeint.
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am 19. August 2008
Für mich bot dieses Werk Hoersters wenig bis keine neuen Erkenntnisse, da seine Argumente praktisch alle auch bei anderen Autoren vorzufinden sind.
Dennoch ist sein Buch aufgrund seiner guten Gliederung und seiner sehr dichten und unpolemischen Argumentation gerade für Menschen, die sich noch nicht intensiv mit der Gottesfrage beschäftigt haben, allerwärmstens zu empfehlen. Auch als Auffrischung von früher mal Gewusstem oder als Vorbereitung für eine Diskussion eignet es sich perfekt.

Traditionelle wie moderne Gottesbeweise werden erklärt, analysiert und kritisiert. Die Theologie wird als Scheinwissenschaft entlarvt. Kontra-Argumente gegen den Theismus werden vorgebracht, obwohl, wie Hoerster korrekt bemerkt, nicht der Agnostiker/Atheist in der Beweispflicht ist, sondern der Gläubige. Letztlich widerlegt Hoersters nicht endglültig die Existenz eines göttlichen Wesens, aber zumindest der personale Schöpfer-, Lenker- und Richtergott der monotheistischen Buchreligionen wird als fiktives Phantom entlarvt.

Weiterhin betont Hoerster absolut zurecht, dass es nicht nur bessere Alternativen zu der traditionellen Moral der religiösen Institutionen gibt, sondern dass die Werte archaischer Wanderprediger sich auch innerhalb der letzten Jahrtausende und heute mehr denn je als unpraktikabel und häufig sogar schädlich ausgewirkt haben.

Es kann nicht oft genug erwähnt werden, dass Ethik und Tugend nicht zwangsläufig mit dem Glauben an Gott verbunden sein müssen und dass jeder Mensch das Recht haben sollte, sich seine eigene Weltanschauung und Meinung zu bilden, explizit: ohne von Kindesbeinen an indoktriniert werden!
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am 3. September 2012
Ich hab mir das buch gekauft, weil mich das thema sehr interessiert und ich hörster dank meines philosophie studiums schon etwas kannte. wie immer ist alles sehr gut verständlich und man kann ihm gut folgen. hörster tendiert dazu etwas abzuschweifen, weil er vieles sehr genau nehmen und in alle richtungen denken möchte, was mich aber nicht gestört hat. ab und zu kam er auf etwas seltsame schlussfolgerungen, die ich nicht nachvollziehen konnte. das fazit des buches "es ist nicht vernünftig an den theistisch verstandenen gott zu glauben" ist aber auf eine logische und auch einleuchtende argumentation gebaut.
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am 21. Oktober 2010
Norbert Hoerster ist zweifelsfrei einer der am besten lesbaren Philosophen, auch mit diesem Buch erhält der Leser eine klare und sachliche, knapp gehaltene aber doch inhaltsreiche Abhandlung zur Gottesfrage.
Nicht polemisch, sondern sachlich und fair werden alle bekannten Pro- und Kontraargumente für den Glauben an Gott vorgestellt und auf ihre Stichhaltigkeit untersucht, woraus sich am Ende nur ein möglicher Schluss ergibt: Der Glaube an den monotheistischen Gott ist rational unhaltbar.
In diesem Sinne ist das Buch anderen religionskritischen Bücher wie z. B von Dawkins, die das Thema eher polemisch behandeln und trotz ihres großen Umfangs auch nicht mehr Inhalt aufweisen, vorzuziehen.
Kurz zusammengefasst: Ein Standardwerk der Religionskritik, uneingeschränkt zu empfehlen.
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am 4. Juni 2005
Norbert Hoerster greift hier ein (seltsamerweise) nur selten behandeltes Thema auf: Kann man heute noch an Gott glauben, wenn man alle Pro- und Kontra-Argumente zusammenträgt? In einer Zeit des Gefühlstaumels rund um den reaktionären Papst und wiedererstarkendem religiösen Fundamentalismus rund um den Globus kommt Hoerster nach einer sehr fairen und unaufgeregten Abwägung zum einzig rationalen Schluss: Der monotheistische Gottesglaube ist angesichts zahlloser inhärenter und anderer Widersprüche praktisch widerlegt. Dieses Buch hilft, diese Realität, die eigentlich in einer aufgeklärten Gesellschaft selbstverständliches Allgemeinwissen sein sollte (eigenartigerweise aber überhaupt nicht ist) klar und schnörkellos ins Bewusstsein zu rufen. Wichtig und empfehlenswert. Also: Statt zum nächsten religiösen Großereignis zu fahren: Lieber mal den Hoerster lesen!
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am 6. August 2009
Ein Buch das zur Pflichtlektüre in die Schulen gehört, gibt es doch Antworten welche von theologischer Seite bisher verschämt zur Seite geschoben werden.
Erst mit dem Wissen aus diesem Buch kann ich tatsächlich entscheiden, ob ich an Gott glauben möchte oder nicht.

Die Länge des Buches ist genau angemessen.
Nicht zu lang und unübersichtlich, aber auch nicht zu kurz und oberflächlich.

Das einzige was ich bereue, dass ich diese Buch nicht schon früher gefunden habe.

Gibt es ernstzunehmende Antworten auf dieses Buch aus der theistischen Ecke?
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