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Frühstück mit Kängurus: Australische Abenteuer Gebundene Ausgabe – 14. Januar 2002

153 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Der US-Amerikaner Bill Bryson wurde 1951 in Des Moines, Iowa, geboren. Als Rucksacktourist lernte er 1973 in England seine zukünftige Frau kennen und entschied sich zu bleiben. Zunächst schrieb er für die englischen Zeitungen "The Times" und "The Independent" und besserte mit Reiseberichten sein Einkommen auf. Mit einem Buch über die englische Insel, "Reif für die Insel", gelang Bryson 2003 der Durchbruch. Seither verfasste er viel beachtete Reiseliteratur, u. a. über eine Fahrt mit dem Chevy seiner Mutter durch amerikanische Kleinstädte, Reisen in Europa, Afrika oder Australien bis hin zu "The Road Less Travelled" mit 1.000 alternativen Reiseempfehlungen fernab ausgetretener Touristenpfade. Von North Yorkshire zog Bryson 1995 mit seiner Frau und den vier Kindern in die USA nach New Hampshire, bis die Familie 2003 nach England zurückkehrte.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Absolutes Muss vor jeder Australienreise. Das Buch steckt voller witziger Anekdoten kombiniert mit historischem Hintergrund und vielen Tipps zum Reisen." (Frau im Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Klappentext

"Brysons Sprache ist unvergleichlich. Seine Bücher gehören einfach zum Besten, was jemals an Reiseliteratur geschrieben wurde. Und 'Frühstück mit Kängurus' ist ein garantierter Volltreffer."
Booklist

"Bücher über Australien gibt es jede Menge. Aber Bill Brysons erfrischender Reisebericht ist einzigartig - das reine Lesevergnügen!"
Publishers Weekly


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131 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von basssopran TOP 1000 REZENSENT am 23. Dezember 2002
Format: Taschenbuch
Bill Brysons Australienbuch verbindet mehrere gute Eigenschaften miteinander. Zunächst einmal ist es so irrsinnig komisch geschrieben, dass man es nicht in der Öffentlichkeit lesen sollte. Man wird unweigerlich für schwachsinnig gehalten, wenn man dauernd kichert. Der Autor pflegt einen recht trockenen Humor und ist nicht nur in der Lage, über sich selbst zu lachen, sondern sich in den abstrusesten Situationen plakativ als Lachnummer darzustellen. Man lese nur einmal seine Selbstbeschreibung als Schlafender.
Der nächste Vorteil ist, dass der Autor jede Menge Hintergrundinformationen zu Geschichte, Bevölkerung, Flora und Fauna liefert, an die man selbst nur durch mühsame Recherche käme. Ob er seine Informationen immer so erschöpfend wiedergibt, wie man vielleicht möchte, sei dahingestellt. Es ist allerdings auch die Frage, ob das die Aufgabe einer solchen Reisebeschreibung sein kann. Das Buch ist prall gefüllt mit Anekdoten mehr oder weniger witzigen Charakters; teilweise sind sie auch ganz schön gruselig. Selbst zweimal in Australien gewesen, wurde mir ziemlich klar, wie teilweise sträflich leichtsinnig ich manchmal war und wie gerne mich so manches Lebewesen gern zum Frühstück probiert hätte. Es stehen überall Warntafeln rum, aber weder im Rheinland noch in der niederrheinischen Tiefebene wird einem die Angst vor Krokodilen, Haien, Schlangen, giftigen Fischen und Quallen etc. anerzogen.
Der dritte Vorteil des Buches ist, dass ein großer Teil Australiens bereist wird, aber nicht unbedingt auf die meistbesuchten Touristenziele eingegangen wird.
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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pantalaimon am 17. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Bill Brysons humorvoller Reisebericht von seinen Streifzügen durch Australien bringt garantiert nicht nur Australienreisende zum lachen, sondern auch jeden anderen Leser, der sich ein wenig für andere Länder und das Reisen an sich begeistern kann. Ob seine kläglichen Surfversuche auf dem Bodyboard an Sydney's Bondi Beach, eine Fußwanderung durch die weitläufige Hauptstadt Canberra, die Entdeckung eines Kloakentieres, die ständig lauernden Gefahren in Form von giftigen Spinnen, Schlangen und Quallen, Haien und Krokodilen oder nicht zuletzt zahlreiche Fakten zur noch jungen Geschichte des Landes, seiner Entdeckung und Eroberung sowie die Eigenheiten seiner Bewohner - all das beschreibt und kommentiert Bryson anschaulich mit seinem ironischen-lässigen Humor. Doch sieht er dabei nicht etwa nur durch eine rosarote Brille, sondern spricht auch ernsthafte Themen an, wie etwa den rassistischen Umgang mit den Aboriginies, die fehlgeschlagene Integration und Anerkennung ihres Volkes und das diesbezügliche Scheitern der australischen Gesellschaft - also auch down under nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. An einigen Stellen allerdings muß man sich über einige seiner Verhaltensweisen doch wundern: Warum z.B. bucht er sich meistens ein Hotelzimmer im voraus, nur ausgerechnet am Uluru (Ayer's Rock) nicht? Und warum hat er, als am Uluru kein Hotelzimmer mehr zu haben war, nicht den Campingplatz oder weiter entferntere Unterkünfte in Erwägung gezogen?? Dennoch: auf jeden Fall ein Buch, das unbedingt mit ins Reisegepäck sollte!
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "muesfeldt" am 4. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Genau diese Frage wird im Buch nicht beantwortet, aber sonst alle möglichen und unmöglichen Fragen, die einem über Australien in den Sinn kommen. Wer macht bloß immer diese unmöglichen Titelübersetzungen?
Bill Bryson war überall dort, wo jeder, der von Australien träumt (und tun wir das nicht alle?, immer schon mal hinwollte, in Sydney, am Barierre Riff, am Ayers Rock, aber auch in Ecken, von denen man bislang nie gehört hatte. So durfte ich auch erstmals erfahren, was Stromatoliten sind und wie lange es sie schon gibt (verteufelt lange!). Man lernt viel über Entdecker und Pioniere, über verschollene Premierminister und andere skurrile Gestalten. Vor allem aber bekommt man bestätigt, was aus manchem Fernsehbeitrag bekannt war: In Australien leben die gefährlichsten Tiere der Welt; selbst eine unscheinbare kleine Schnecke, die man vom Strand aufsammelt, kann einen ganz schön ärgern. Ob Bryson wirklich ein Schnabeltier über den Weg gelaufen ist, lasse ich mal dahin gestellt - auch, ob er hie und da nicht zu sehr ein Aussie-Klischee bedient, um seine amerikanische Leserschaft nicht zu sehr zu desillusionieren.
Ein sehr unterhaltsames, aber auch bildendes Buch. Gerade wenn man wie ich in absehbarer Zeit nicht nach Australien kommt, ist es eine bereichernde Lektüre. Sach- und ortskundig geschrieben und voller Details.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von milenab am 9. April 2003
Format: Taschenbuch
Bill Bryson liefert mit seinem neuen Buch wieder ein tolles Stück Reiseliteratur. Ich war noch nie in Australien und werde leider auch so bald nicht nach Australien kommen. "Frühstück mit Kängerus" ist dennoch für mich ein sehr interessantes und kurzweiliges Buch. Für Australienreisende wird es natürlich noch besser sein. Bryson ist einer der wenigen Schriftsteller, die Humor sehr gut mit Information verbinden können. Und mit Humor meine ich, dass das Buch wirklich witzig ist und man laufend beim Lesen zum Schmunzeln kommt.
Sein Buch gibt nicht nur einen Abriß über die australische Landschaft, sondern auch einen intensiven Blick auf die Städte, auf die Geschichte Australiens und, was für mich am interessantesten war, auf die australischen Befindlichkeiten, d. h. was es bedeutet, in diesem sonnenverbrannten Eck der Welt zu leben.
Den Untertitel "Australische Abenteuer" sollte man aber nicht zu ernst nehmen: Bryson ist bekennender Warmduscher und lehnt Extremtouren eher ab (wie er es trotzdem mal versucht, kann man in "Picknick mit Bären" nachlesen) und ist immer dort in der Nähe, wo ein kaltes Bier wartet (ein sympathischer Zug).
Ich bin auf jeden Fall gespannt, welches Land als nächstes das Vergnügen hat, von Bryson bereist und beschrieben zu werden.
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