Leichte Kost. Eine Erfolgs-Story von Hund und Herrchen.
Barney steht eines Abends als herrenloser Streuner vor der Tür. Dick Wolfsie kann nicht widerstehen und nimmt den hübschen Vierbeiner mit den treuen Augen auf. Das bringt erst mal die ganze Familie gehörig durcheinander, denn Barney beißt in alles rein, frisst einfach alles und ist total unerzogen. Familie Wolfsie ist ratlos, und Herrchen wir auferlegt, ihn tagsüber mit zur Arbeit ins Fernseh-Studio zu nehmen.
Damit beginnt die beispiellose Karriere des Vierbeiners. Sein Aussehen, sein Charakter und seine Streiche beim Frühstücksfernsehen entpuppen sich als Hit schlechthin. Innerhalb kürzester Zeit wollen alle Fans der Sendung ihren Tag nicht mehr ohne die lustigen Beagle-Streiche beginnen. Bei jedem Thema, das Herrchen kommentiert, ist er dabei und darf einfach nur Hund sein. Dabei agiert er völlig unkompliziert und seine spontanen Felltiger-Aktionen sind natürlich nicht vorhersehbar. Barney braucht kein Drehbuch. Die urkomischsten Situationen entstehen allein durch seine Anwesenheit, und die Nation wird Barney-süchtig.
Das führte letztendlich dazu, dass Dick Wolfsie und sein Barney in den USA wirklich Kult" wurden - also eine authentische Geschichte.
Ohne Längen kommt das Buch allerdings nicht aus.
Die Vorbereitungen im Studio und die Abläufe des Frühstücksfernsehens" vor und hinter den Kulissen werden ausführlich und teilweise etwas langatmig beschrieben. Es geht naturgemäß um gute Einschalt-Quoten, die zwar dank Barney in die Höhe schießen. Wer sich aber nicht allzu sehr für die Abläufe hinter den Kulissen eines TV-Senders und die Belange eines Talkmasters/Reporters interessiert, dem werden diese Passagen - wie mir - recht lang vorkommen.
Zum Glück dreht sich aber im letzten Drittel des Buches wieder alles um Barney selbst. Auch daheim lieben ihn inzwischen alle und zwischen seinem Herrchen und ihm hat sich im Laufe der Zeit eine unglaublich enge, liebevolle Beziehung aufgebaut, die Dick Wolfsie wirklich sehr herzenswarm beschreibt.
Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen, ein ausgesprochener Beagle-Roman - wie z.B. "Eine Liebe mit Schlappohren" oder "Enno, mein Bett und ich" ist es allerdings nicht, daher 4 Punkte.