Ein einsamer Tempel,inmitten eines Sees. Darin ein Mönch und sein Schüler.
Der Mönch zeigt dem Schüler die Lehre. Wenn der Schüler Tiere quält, wird er es am eigenen Leibe erfahren, wie es sich anfühlt. Er wird Mitgefühl entwickeln.
Der Schüler ist noch tief in seine Gefühle verstrickt. Der Mönch verurteilt ihn nicht dafür, er ist um die Heilung der Seele bemüht. Also lässt er den Schüler eine Arbeit machen, in die er seine ganze Wut als Energie hineinstecken kann. Ein Diamantsutra in den Holzboden schnitzen. Als er mit dieser sehr schweisstreibenden Arbeit fertig ist, ist der Hass in ihm verschwunden.
Als der Mönchen seine irdische Arbeit getan hat, verschwindet er von dieser Erde. Der Schüler kommt zurück und wird selbst Mönch.
Der Kreislauf geht weiter.
Bilder der Schönheit und Klarheit. Selbst die Mühe, und die Entwicklung zum Mönch ist eine mühsame Tätigkeit, steckt voller Kraft und Hingabe.
Kleine Scenen erläutern die Kraft, die ein Boot mittels der Geisteskraft über den See dirigiert oder auch anhält. Nett auch, wie zwei Polizisten auf eine Büchse mit ihre Pistole schiessen, der Mönch hingegen mit einem Steinwurf die Büchse trifft. Er ist konzentriert, die Polizisten sind zerstreut.
Der Film vermittelt Einsicht und stärkt.